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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 06.03.2016 um 16:43:03

HANDBALL: HSG Jungwölfe lösen Aufgabe im Harz

Im letzten Heimspiel wurde einer der Mitfavoriten, der SC Magdeburg, klar geschlagen. Im letzten Heimspiel wurde einer der Mitfavoriten, der SC Magdeburg, klar geschlagen.
Foto: Thomas Schmidt
Trotz Grippewelle ein 33:40 Erfolg in Wernigerode - noch zwei Spieltage entscheiden Meisterschaft. Noch zwei Spieltage entscheiden über die Meisterschaft der MJB.

Wolfen (mb/ts).
Trotz Handicap reisten die MJB der HSG Wolfen hochmotiviert nach Wernigerode. Auf Platz zwei, Punktgleich mit dem SV Oebisfelde, wartete der Tabellenachte auf die Jungwölfe. Alex Konrad, Niklas Köckeritz und Daniel Hass konnten die gesamt Woche über nicht trainieren. Eric Löbel und Pascal Wackermann waren nach überstandenen Verletzungen noch nicht fit. Der mit Förderlizenz ausgestatte Linkshänder Jonas Hänelt musste mit seiner Heimmannschaft in Frankleben antreten, erklärte sich aber spontan bereit in den Harz nachzureisen. Ebenso  traten wieder drei C-Jugendliche die Reise nach Wernigerode mit an.
Im Hinspiel musste man sich 33 Gegentore gefallen lassen, 16 davon vom Linkshänder Jury Conrad.

Nach dem Ergebnis ihrer Auswärtsfahrt in Oebisfelde dürfen sich die Jungwölfe keinen Punktverlust mehr erlauben, will man noch die Chance auf die Meisterschaft offen halten. „Wir kämpfen bis zur letzten Minute um die Möglichkeit der Meisterkrone“, definiert Spielführer Eric Löbel das Mannschaftsziel. „Schon allein um unseren Trainer eine Glatze zu verpassen“, fügt er mit einem verschmitzten Lächeln hinzu.

Die Aufgabe in der Woche lautete ein Rezept zu finden, die Ausfälle zu kompensieren und eine Lösung für die starke rechte Angriffsseite des Gegners zu finden. So rückte Eric auf die ungewohnte halblinke Deckungsposition. Im Zusammenspiel mit Leon Schöpke sollten dort die Einwurfchancen deutlich reduziert werden.

Nach vorsichtigem Abtasten der beiden Teams ging die Wolfener Taktik auf. Aber es war vor allem Robin Tennert zu verdanken, dass die Wölfe in Schlagdistanz blieben und beim 4:5 erstmals die Führung übernahmen und bis zur 12.Minute auf 6:8 ausbauten. Als Rechtshänder auf der Rechtsaussenposition trug er mit fünf Toren in dieser Phase maßgeblich dazu bei die Gegenwehr zu brechen. Nach zwei zeitigen Zeitstrafen gegen Leon Schöpke, rückte Robin Tennert auf die Linksaussenposition und hatte dort die Schwerstaufgabe den erfolgreichsten Torschützen zu decken. Er löste auch diese Aufgabe bravourös.
Aber auch Pascal Wackermann blühte an diesem Spieltag richtig auf. Mit wichtigen Toren vom Kreis und aus dem Rückraum war eine echte Stütze der Mannschaft. Bis zur Halbzeit setzte sich Wolfen auf 15:21 ab.

Auch nach dem Pausentee gelang es immer wieder den Kreisläufer oder die Aussen gekonnt in Szene zu setzen. Das war ein Verdienst des klugen Agierens des Rückraums aber auch deren Torgefährlichkeit. So setzten sich die Fuhnehandballer bis zur 40.Spielminute auf 22:31 ab.

Nun sollte nichts mehr anbrennen. Wenn die Gastgeber ein Tor gemacht hatten, legten sie wieder eins nach. Beide Reihen agierten mit einer nunmehr löchrigen Deckung, so dass der bis dato gut haltende Wolfener Schlussmann Maurice Maibaum immer häufiger hinter sich greifen musste. Den Schlusspunkt setzte Leon Schöpke per Strafwurf zum 33:40. „Großes Lob an das Team. Es hat als solches gekämpft, Lösungen gefunden und auch Unterzahlsituationen super gemeistert.“, lobte der mitgereiste Sponsor, der Geschäftsführer von der Firma Giese-Bau.

Jetzt werden wir uns konzentriert auf unser letztes Heimspiel am Samstag 14:00 Uhr vorbereiten, bevor es am 19. März zum großen Showdown nach Kühnau geht. Zuvor wartet am 12. März, 14 Uhr, in Wolfen-Krondorf, mit dem Tabellenletzten Quedlinburger SV,  eine lösbare Aufgabe.

Mannschaftsaufstellung:
Maurice Maibaum und Yannick Vopel (Tor); Leon Schöpke (3/1); Pascal Wackermann (13/1); Tim Düresch; Erice Löbel (1); Jonas Hänelt (4); Jonathan Jung (n.e.); Niklas Köckeritz (8); Domenik Köckeritz (5/1); Daniel Hass; Daniel Erdmann (n.e.); Robin Tennert (6)

Siebenmeter:    Wernigerode (5/4) und Wolfen (3/3)
Strafen:                gelbe Karten: Wernigerode (1) und Wolfen (0)

Zwei Minuten: Wernigerode (4) und Wolfen (7)
 

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