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Harald Kielstein (re.) mit den französischen Schülern an einer Prüfstation im WTZ. Harald Kielstein (re.) mit den französischen Schülern an einer Prüfstation im WTZ. Foto: Detlef Barth Kommentar schreiben
Detlef Barth

Schüleraustausch bringt neue Erfahrungen

aktualisiert am 02.12.2011 um 17:01:33

Dessau (db). Der Schüleraustausch der Berufsbildenden Schule "Hugo Junkers" mit einer gleichgelagerten Schule in Frankreich wird immer intensiver. Was mit Auszubildenden im Gast- und Gaststättengewerbe begann, wurde jetzt auch auf andere Berufsgruppen ausgeweitet. So sind bei den derzeitig in Dessau-Roßlau weilenden Auszubildenden auch fünf zukünftige Industrieelektriker und -elektroniker im Alter von 18 und 19 Jahre dabei. Bei der Suche nach einem passenden Betrieb bat die Schule den Innungsobermeister der KFZ-Innung Klaus-Lothar Bebber um Unterstützung. Dieser ging anfangs von Schiffselektrikern aus und sprach in der Schiffswerft vor. Prokurist Axel Tautermann wollte helfen, doch dann kam die Korrektur des Berufsbildes und nun konnte Norbert Krümmling, Geschäftsbereichsleiter Technik im WTZ Roßlau helfen.
Klaus-Lothar Bebber nutzte nun die Kombination und als erstes gab es für die französischen Schüler eine Begehung der Schiffswerft mit anschließendem Besuch des Schiffermuseums in der Clara-Zetkin-Straße.
Anschließend ging es in das WTZ und hier sind die Fünf nun für 14 Tage, betreut vom Elektroingenieur Harald Kielstein. Zwar gibt es Sprachbarrieren, aber mit etwas Schulenglisch und der gestenreichen Sprache wird man sich einig. Beschäftigt werden die Schüler mit kleinen Projekten, die auch in dieser Zeit abzuarbeiten sind. "Es sollen auch Erfolgsergebnisse nachwirken, wenn die fünf Schüler an Dessau-Roßlau zurück denken", so Norbert Krümmling.


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