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Wo sind die Babys?
aktualisiert am 22.02.2012 um 08:22:39Anzeige
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Buntes Treiben am Rosenmontag
aktualisiert am 22.02.2012 um 23:43:34Leserkommentare (1):
"11:11Uhr in Köthen. Tausende Menschen warten ausgelassen auf einen Faschingsumzug. Dieser setzte sich auch irgendwann in Bewegung. Allerdings ist fraglich, ob sich alle Teilnehmer bewusst sind, was man eigentlich ausdrücken möchte, mit einem Wagen ( LKW-Traktor usw.) 1. Eine Message soll rüberkommen, hauptsächlich politische Satire 2. Die Menschen am Straßenrand in Stimmung bringen. Was gab es? Einen Zug der alle 5 Minuten ein Auto mit Menschen auf der Ladefläche vorbeifahren ließ. Darauf befanden sich nebst Narren, eher Werbung und Geschäftsangaben als Faschingsulk. Weiter, es gab viele Fahrzeuge, bei denen keiner mal nur ansatzweise auf die Technik achtete. Es brüllten völlig unterdimensionierte Boxen von den Wagen (meistens immer das gleiche Lied) in verzerrter Weise ihr BummBumm. Ich habe 12 Mal "Schatzi, schenk mir ein Foto ..." gehört. Individualität ist nicht berücksichtigt, es gibt sie wohl nicht. Zu dem Geplärre der Boxen kreischten Menschen in verschiedene Mikros, vor oder hinter den Wagen, ohne auch Bezug auf das zu nehmen, was es darstellen sollte. Es hatte eher was von altem CB-Funk der frühen Neunziger. Satz- und Wortfetzen wurden gesendet. Meistens kaum zu verstehen, da die Boxen ja schon anderweitig brüllten. Da diese Performance ja Aufmerksamkeit erforderte, blieb es meinerseits anfangs unbemerkt, wie sich der erste Wagen mit Bonbonterroristen näherte. Welcher es war, keine Ahnung. Pausbäckige Oberstufenjungs feuerten aus ihren dicken Händchen wie bescheuert in schneller Abfolge EINZELBONBONPROJEKTILE gezielt auf Menschen. Das kam nicht nur einmal vor. Mehrere Wagen hatte solche Rosenmontagstaliban auf den Wagen. Was so runterkam, war nicht der Bringer, aber für mich auch unwichtig. Ich hielt mich am Wege auf, um meiner Tochter eine Freude zu machen und sah zu wie die Menschen am Straßenrand versuchten ein wenig Fasching/Karneval zu feiern, und nur selten von den Wagen dazu mitgerissen werden konnten. Wer nichts warf, tat auch sonst nichts. "G. Schildt, Köthen