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Stefan Westphal Stefan Westphal
aktualisiert am 07.01.2016 um 18:25:12

Feuerwerk der Turnkunst verzaubert Sachsen-Anhalt


Foto: Sebastian Köhler
Halle (sbw). Atemberaubende präzise „fliegende“ Chinesen, fantastischer Breakdance zu Swingmusik und ein urkomischer Kampf mit einem Teppich am Reck. Das sind nur drei der Höhepunkte des Feuerwerks der Turnkunst. Zum 18. Mal hat Europas erfolgreichste Turnshow in Halle gastiert. Erneut schaffen es die Künstler, die mehreren Tausend Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, zum Staunen zu bewegen und zu überraschen.
 
So zeigte Tobias Wegner als „Wall-Clown“ wie faszinierend selbst die Drehung der Realität um 90 Grad sein kann. Auf einem riesigen Würfel mit vier LED-Leinwänden agierte er an zwei aufklappbaren Wänden. Der Clou: Auf den Bildschirmen war das Bild um einen rechten Winkel gekippt. Somit ergaben sich sehr komische Momente.
 
Für Lachsalven sorgte auch Herr Stanke. Der versuchte einen Teppich über ein Reck zu hängen. Doch der widerspenstige Bodenbelag zwang ihn zu akrobatischen Höchstleistungen. Mit spielerischer Leichtigkeit absolvierte Stanke dabei halsbrecherische Übungen. Eine Darbietung voller Slapstick und Können.
 
Neue Maßstäbe in Sachen Breakdance setzten DDC (Dancefloor Destruction Crew). Die fünf jungen Männer wirbelten nicht nur elegant über den Boden, sondern garnierten ihre erstklasisge Show mit Gags und Kunststücken. Dabei tanzten bzw. breakten sie gar nicht zu klassicher Breakdance-Musik, sondern zu Swing und Klassik. Ein gewagtes Konzept, das voll aufgeht.

 

Klassisches Ballett auf Schultern. Was einfach klingt, ergab am Ende eine faszinierende Show. Lin Deng und Miao Chang agieren dabei als Einheit. Das ist wunderschön anzusehen.
 
Tänzerische Höchstleistungen zeigten auch Pierre Büchner und Timo Gödeke (Duo Piti) in der Arena. Die Gewinner von „Got to Dance“ 2015 zeigen in ihrem kraftvollen Tanz viel Gefühl. Zum Tanzen kommt auch viel Akrobatik, was der Darbietung noch einmal einen ganz besonderen und einzigartigen Anstrich verleiht.
 
Action mit Springseilen. „Jump Rope“ sind zwei Sportler und eine Sportlerin, die keineswegs in den Seilen hängen. Im Gegenteil. Rasant und actiongeladen springen sie scheinbar mühelos durch die Seile.
 
Lea Hinz zeigte „fliegend“ über der Arena ihr Können im „Luftring“. Bisher war sie beim „Feuerwerk“ im Showteam dabei und bekommt nun, völlig zu Recht, ihren Soloauftritt. Die Freude und Eleganz rissen das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.
 
Handstandakrobatik ist an sich schon schwer genug. Auf Bambusstangen wird das Ganze noch eine Nummer anspruchsvoller. Sind diese dann bis zu sieben Meter hoch, gibt es wahrscheinlich nur ganz Wenige, die den Mut und das Können aufbringen, diese sportlichen Übungen zu meistern. Einer davon ist Bo Li – von dem jungen Chinesen wird die Akrobatik-Welt sicher noch viel hören.
 
Rosa Tyyskä aus Finland raubte dem Publikum mit ihrer furiosen Show im Cyr-Ring den Atem. Präzision und Leichtigkeit konnte die junge Nordeuropäerin dabei mühelos vereinen.
 
Die jungen Chinesen der Troupe  Yunnan präsentieren eine Show, die die Welt noch nicht gesehen hat. Vom Trampolin aus schleudern sie sich an meterhohe Stangen, rutschen an diesen herunter und wirbeln umher. Außerdem demonstrieren sie ihre absolute Synchronität und Körperbeherrschung beim Sprung durch Reifen.
Bei den Olympischen Spielen in Sydney landete die rhythmische Sportgymnastin Yulia Raskina auf dem zweiten Platz. Nach ihrer Sportkarriere steht nun die Showkarriere auf  ihrem Terminplan. Mit großen Erfolg. So war sie sogar schon beim Cirque du Soleil. Beim Feuerwerk der Turnkunst agierte sie an einem Tuch über den Bühne schwingend graziel mit einem Gymnasitkreifen. Wow!

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Was wäre das Feuerwerk der Turnkunst ohne das Showprojekt um Artem Ghazarian und Thomas Greifenstein? Auf jeden Fall um einen Hingucker ärmer. Die ehemaligen Bundesligaturner haben wieder an einem innovativen Turngerät getüftelt: einem Dreifachreck. Daran turnen sie auf den Punkt und zeigen extrem viel Professionalität.
 
Tanz und Akrobatik vereinen Dinh und Anh. In ihrer „Hand-auf-Hand-Nummer“ erzählen sie tänzerisch eindrucksvoll eine Liebesgeschichte.
 
Als Indianer entern Totem Entertainment das „Airtrack“ – quasi eine luftgefüllte Turnmatte. Salti und andere Turnmelemente bekommen dadurch eine völlig neue Dimension.  
 
Viktoria Gnatiuk und Artem Ghazarian setzen den Höhepunkt vor der Pause. In einer Halbkugel mit Wasser gefüllt turnen sie anmutig auf Höchstleistungsniveau.
 
Nicht zu vergessen: Das Showteam. Sie sind das Bindeglied im Programm. Der „Kitt“ zwischen den einzelnen Darbietungen. Dabei zeigen auch die jungen Damen und Herren stets tänzerische und akrobatische Höchstleistungen!
 
Neu ist, dass in diesem Jahr die Band Foxos einige Nummern live begleitet. Das sorgt für eine noch engere Bindung der Darbietungen an die Musik. Wunderschön.
 
Alles in allem lohnt es sich, beim Feuwerk der Turnkunst vorbeizuschauen. Kaum eine andere Show bietet so viele Eindrücke auf einmal von Akrobatik über Comedy bis hin zu Tanz und Artistik ist alles dabei.
 
2017 gastiert das Feuerwerk der Turnkunst mit dem Programm „2gether“ wieder in der Region. Am 10. Januar sind sie in Halle und am 11. Januar in Leipzig zu Gast. Beginn ist jeweils 19 Uhr. Tickets gibt’s an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
 
 
 
 

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