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Direktkandidat Harald Koch (re.) im Gespräch mit Petra Grune und Klaus Treuter.
Direktkandidat Harald Koch (re.) im Gespräch mit Petra Grune und Klaus Treuter.Foto: R. Penske Kommentar schreiben
Ralf Penske

Im Gespräch mit...

aktualisiert am 06.08.2013 um 16:35:07
Merseburg (WS). Der Wochenspiegel Merseburg-Querfurt und „Merseburg Report“ stellen die Direktkandidaten des Wahlbezirks 74 zur Bundestagswahl am 22. September dieses Jahres vor. Den Auftakt macht in der heutigen Ausgabe Harald Koch, Direktkandidat für Die Linke.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?
Harald Koch:
„ Ich schon frühzeitig durch meinen Großvater und Vater politisch interessiert. In der Schule hatte ich gute Lehrer, die kritische Meinungen zuließen. Auch im Elternhaus wurde immer offen gesprochen. Außerdem schwimme ich nicht mit dem Strom.“ 

Dennoch gab es bei Ihnen keinen gradlinigen politischen Weg.
Harald Koch:
„1976 bin ich nach monatelanger Bearbeitung in die SED eingetreten. Dann wurde mein Vater aus der Partei ausgeschlossen, weil er sich für einen Kollegen eingesetzt hat. Mit Glasnost und Perestroika zog ein kritischer Geist ein. Es wurde die Trennung von Partei und Staat gefordert.
1991 wandte ich mich der SPD zu und war zwölf Jahre Kreisvorsitzender. Mit der Agenda 2010 war es vor allem der linke Flügel, der sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr sträubte. Mein Weg führte somit zu den Linken.“

Sie stehen für eine Neuordnung der Steuern und eine Rekommunalisierung.
Harald Koch:
„Die Finanzausstattung des Staates muss solide sein. Steuerausfälle führen zur Schließung vieler öffentlicher Einrichtungen. Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes sorgt für mehr Steuergerechtigkeit.
Unternehmen, die alle Menschen brauchen, müssen in öffentlicher Hand bleiben, wie Ver- und Entsorger, Personennahverkehr oder Gesundheitseinrichtungen. Sie dürfen nicht der Gewinn-Optimierung dienen.

Warum klappt es nicht mit Rot-Rot?
Harald Koch:
„Uns wird von der SPD immer vorgeworfen, nicht für Europa zu sein und wir sind die einzige Partei im Bundestag, die gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr ist.“

Was machen Sie in Ihrer knapp bemessenen Freizeit?
Harald Koch:
„In meiner begrenzten Freizeit fotografieren ich gern, ich fahre Rad oder jogge.“
Das ganze Interview können Sie im Offenen Kanal Merseburg-Querfurt sehen. Die Sendezeit ist morgen (8. August) um 18 Uhr. 
Auch im Internet unter www.okmq.de oder ab Freitag, dem 9. August, unter www.wochenspiegel-web.de, Lokalausgabe Merseburg, kann der Beitrag gesehen werden.

Zur Person:

- Harald Koch, geboren am 11. September 1954 in Sangerhausen,
- verheiratet, drei Kinder
- 1973 Facharbeiter für chemische Produktion
- 1986 Diplom-Ökonom an der Humboldt-Universität
- 1976 bis 1990 Mitglied der SED
- 1991 bis 2004 Mitglied der SPD
- 2005 bis 2007 Mitglied der WASG
- seit 2007 Mitglied Die Linke
- Mitglied der Bundestagsfraktion Die Linke, Mitglied im Finanz- und Verteidigungsausschuss sowie im Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“

Weitere Beiträge mit den Direktkandidaten der anderen Parteien folgen wöchentlich. In der kommenden Ausgabe stellen wir Uda Heller (CDU) vor.


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