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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 09.12.2015 um 15:08:13

Abschied in den verdienten Ruhestand - Zahlreiche Wegbegleiter loben die Arbeit von Raimund Rockrohr

Zahlreiche Gäste und Wegbegleiter verabschiedeten Raimund Rockrohr (li.) in den Ruhestand. Zahlreiche Gäste und Wegbegleiter verabschiedeten Raimund Rockrohr (li.) in den Ruhestand.
Foto: M. Schumann Galerie (1 Bild)
Langjähriger Dienststellenleiter der Johanniter in Bad Bibra verabschiedet.
Bad Bibra (ms).
Nach 22 Jahren Tätigkeit für die Johanniter wurde Raimund Rockrohr vergangene Woche in Bad Bibra feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Seit 1993 habe Rockrohr das Wirken der Hilfsorganisation in der Region maßgeblich mitgeprägt und gestaltet, heißt es in einer Presseerklärung der Johanniter.

Zahlreiche Wegbegleiter Rockrohrs nahmen am Freitag Abschied und würdigten das Wirken Rockrohrs. „Anfang der 90er Jahre kam er zu uns und ist den Johannitern immer treu geblieben“, sagte Andreas Weigel, hauptamtlicher Landesvorstand der Johanniter in Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Er war immer eine sichere Bank. Ich bin ihm persönlich dankbar, dass er in den letzten Monaten noch einmal richtig zugepackt hat, als es um die Ausschreibungen ging.“

Weigel würdigte Raimund Rockrohr als loyalen Mitarbeiter mit hohem Fachwissen, der regional bestens vernetzt ist. „Es gibt immer weiniger Leute mit diesen drei Eigenschaften. Er ist dadurch zum Vorbild geworden.“

Auch Hubertus Graf von der Schulenburg, ehrenamtlicher Landesvorstand der Johanniter in Sachsen-Anhalt und Thüringen, charaktierisierte Rockrohr als „handfest und ordentlich“, er sei „kein Bedenkenträger“ gewesen, sondern einer der anpackt.
Auch Landrat Götz Ulrich, Verbandsgemeindebürgermeisterin Monika Ludwig, Wilma Bär vom sächsischen Landesvorstand und Vertreter des Betriebsrates würdigten die Leistungen und Verdienste Rockrohrs.

Der blickte selbst auf seine bewegte Berufslaufbahn zurück. 1969 begann er eine Lehre als Werkzeugmacher, verpflichtete sich später bei der Nationalen Volksarmee (NVA) und wurde Offizier. Bis zur Wendezeit war er auf verschiedensten Planstellen eingesetzt, zuletzt bei der Zivilverteidigung in Nebra.

Im Zuge der Wiedervereinigung besuchte Raimund Rockrohr eine Umschulung, war dann im Ordungsamt des Kreises Nebra für den Katastrophenschutz zuständig. Als 1991 der Kreistag den Rettungsdienst an die Johanniter Unfallhilfe vergab, wechselte er zu den Johannitern. Der Aufbau der Rettungswache in der Bahnhofstraße, der Umzug, die neuen Rettungswachen in Saubach, Laucha und Nebra, die Übernahme der Kindergärten in Altenroda und Bad Bibra - all dies begleitete Rockrohr federführend. Er dankte ausdrücklich allen Wegbegleitern und Geschäftspartnern.
Nachfolger vor Ort wird Mario Bissendorf.

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