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Wochenspiegel > Quedlinburg > 25 Jahre Technisches Hilfswerk Quedlinburg >
Jens Dammann Jens Dammann
aktualisiert am 29.02.2016 um 13:34:57

25 Jahre Technisches Hilfswerk Quedlinburg

Innenminister Holger Stahlknecht (li.) verlieh im Beisein von THW-Landeschef Manfred Metzger die hohe Auszeichnung an Lars Deuter. Innenminister Holger Stahlknecht (li.) verlieh im Beisein von THW-Landeschef Manfred Metzger die hohe Auszeichnung an Lars Deuter.
Foto: Jens Dammann
Der Erfolg einer solchen Hilfs­­­­­­­organisation hängt von den handelnden Menschen ab.

Quedlinburg (dam). Der Ortsverband Quedlinburg des Technischen Hilfswerkes (THW) schaute am Samstag im Rahmen einer Festveranstaltung im Quedlinburger Rathaussaal auf 25 Jahre erfolgreicher Arbeit zurück. Eingangs begrüßte THW-­­­­Ortschef Lars Deuter Ab­­ordnungen anderer THW-­Ver­bände, viele Partner wie verschiedene Feuerwehren, die Polizei, weiterer Hilfsorganisationen und zahlreiche Vertreter aus der Politik. Auch Sachsen-­Anhalts Innenminister Holger Stahl­­knecht war der Einladung gefolgt. Lars Deuter zog in seiner Festrede den Bo­­gen von den schwie­­ri­­gen An­fängen bis zu den Er­folgen der Ge­genwart. Aber auch die längst noch nicht in allen Belangen zufrieden­­ stellenden Situationen, mit denen die Helfer täglich umgehen müssen, sparte er nicht aus. Der Ortschef erinnerte an den da­maligen Übergang aus dem DDR-­Zivilschutz in das spätere THW und würdigte dabei einige Kameraden, die gerade in der Anfangsphase viel zum Gelingen des THW-Starts in Quedlinburg beigetragen haben. Dann erinnerte Lars Deuter an die vielen Einsätze im In- und Ausland, zu de­­nen sein Verband im letzten Vierteljahrhundert gerufen wurde. Heu­­te engagieren sich in Quedlinburg 60 aktive und 25 Junghelfer und widmen einen großen Teil ihrer Freizeit dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Im Technischen Hilfswerk seien bundesweit 99 Prozent der Mitglieder eherenamtlich und le­diglich ein Prozent hauptamtlich tätig. Allein daran wird deutlich, wie hoch diese Arbeit eigentlich zu schätzen ist. So sahen es wohl auch die Verantwortlichen der Organisation und des Innenministeriums und zeicheneten neben einigen an­deren Kameraden Lars Deuter mit dem Silbernen Brandschutz- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen am Bande aus. Daraufhin gab lange anhalten Beifall.

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