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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 26.01.2016 um 14:30:38

Neujahrsempfang der Stadt Kemberg

Torsten Seelig (l.) ehrte Rainer Schubert und ernannte ihn zum Altbürgermeister.                Torsten Seelig (l.) ehrte Rainer Schubert und ernannte ihn zum Altbürgermeister.
Foto: Michael Merker Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Vergangenen Freitag lud Bürgermeister Torsten Seelig zum Neujahrsempfang.

Kemberg (mm). Mehr als 100 Bürger, Gewerbetreibende und politische Amtsträger folgten der Einladung. Begrüßt wurden die Gäste mit „Fettbemmen" und „GalleBitter" von den Radiser Originalen. In diesem Jahr stellten sich die Radiser Vereine vor und gestalteten das Rahmenprogramm der Veranstaltung. Der TUS Radis 1947, der Chor Heideklang, der Sportverein Frauenpower Radis, die Freiwillige Feuerwehr, der Anglerverein Radis e.V. und der LC Dübener Heide können sich über die Spende der Eintrittsgelder freuen, was im letztem Jahr zur Tradition des Neujahrsempfang geworden ist.

„Wege entstehen dadurch, dass man Sie geht" zitiert Seelig Franz Kafka bei der Vorstellung des Haushaltsabschlusses für 2015. Bei ca. 11,6 Mio. Euro Einnahmen und 15,2 Mio. Euro Ausgaben steht ein Minus von 3,636 Mio. Euro in der 2015er Bilanz. Und auch für 2016 wird das Minus fast identisch ausfallen.

Dies hält die Kemberger aber nicht davon ab, in Ihre Stadt und die Ortsteile zu investieren und die Gemeinden lebenswert zu machen bzw. zu halten. So wurden im vergangenen Jahr u.a. 514.300 Euro, bei 334.800 Euro Förderung,  in den Ausbau der Deiche an den Dabruner Weinbergen, 1,37 Mio. Euro, bei 1,188 Mio. Euro Förderung in den Ausbau der Wittenberger Straße in Kemberg, 198.500 Euro in die Sanierung des kommunalen Wohnraumes, 200.000 Euro in den Brandschutz, 551.000 Euro in das Feuerwehrgerätehaus in Globig investiert, um nur einige Maßnahmen zu nennen.

Besonders stolz ist Seelig darauf, dass 14 Jahre nach dem großen Elbehochwasser in 2016 der 1. Deichsanierungsabschnitt in Wartenburg und 2017 schlussendlich mit dem zweiten Abschnitt bei Wartenburg der Hochwasserschutz der Stadt Kemberg und der Gemeinden abgeschlossen ist. Toll ist auch eine andere Statistik. 2015 erblickten 34 Mädchen und 28 Jungen in Kemberg und den Ortsteilen das Licht der Welt. Damit ist zwar die Einwohnerzahl weiter rückläufig – 10.173 Menschen leben in der Einheitsgemeinde, was ein Minus von 78 Einwohner zu 2014 und 938 Einwohner zu 2010 (11.111 Einwohner in 2010) entspricht, dennoch wird in den Erhalt und Ausbau der vier Grundschulen 214.400 Euro und in die zwölf Kindertagesstätten sogar 240.000 Euro in 2016 investiert. Und auch die digitale Anbindung an die Außenwelt steht weiter im Fokus. 3 Mio. Euro, die zu 100% gefördert werden, fließen in den Ausbau des Breitbandnetzes. Damit soll eine Rate von 50Mbit in den Haushalten erreicht werden.

Das größte Bauprojekt, neben der Fertigstellung der Wittenberger und Reudener Straße in Kemberg wird die Ortsumgehung in Eutzsch sein. Hier ist der Spatenstich für den 1. März geplant. Darüber hinaus stehen weitere Projekte, wie die Sanierung des Ärztehauses Kemberg und des Schöpfwerkes Wachsdorf und die Planung eines Spiel- und Kletterparks am Waldhaus in Bergwitz auf dem Programm. Großes Augenmerk wird auf die touristische Entwicklung des Bergwitzsees gelegt. Hierfür hat eine gegründete Arbeitsgruppe 100.000 Euro in 2016 zur Verfügung. Neben der Präsentation von Zahlen galt es aber auch, vielen Dank auszusprechen. U. a. den Kameraden der 19 Ortsfeuerwehren, die 113 Mal im vergangenen Jahr im Einsatz waren, den Arbeitgebern (eingeladen waren stellvertretend die Agrargenossenschaften), die Ihre Mitarbeiter für den ehrenamtlichen Einsatz von der Arbeit freistellen und Rainer Schubert. Der Schornsteinfegermeister aus Gaditz war bis 2010 ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Kemberg, seit 1990 Stadtverordnetenvorsteher und hat maßgeblich an der Gestaltung der Einheitsgemeinde Einfluss genommen. Rainer Schubert wurde in einem Festakt geehrt und zum Altbürgermeister ernannt. Ein emotionaler Moment, da er es war, der Torsten Seelig 2003 als Verwaltungsleiter der Stadt Kemberg eingestellt hat und ihn lehrte, „wie Kemberger ticken".

„Wege entstehen dadurch, dass man Sie geht". Kemberg ist auf einem guten Weg eine lebenswerte Stadt für die Bewohner zu bleiben. Neben der Landtagswahl am 13. März sind die Kemberger im September aufgerufen, einen neuen oder den bisherigen Bürgermeister zu wählen.

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