Sag Ja!
Werben in SA

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


zur Zeit finden Wartungsarbeiten an unserer Online-Anzeigenannahme statt.

Bitte schicken Sie uns Ihre Anzeige per Fax oder E-Mail oder rufen Sie bei uns an.

Fax: (0345) 130 10 61
E-Mail: info@wochenspiegel-halle.de
Telefon: (0345) 130 10 0
Bilder galerien Voting Ihre Stimme zählt! lokale Sonderausgaben

Aktuelle Ausgabe als E-Paper



E-Paper Archiv die letzten drei Ausgaben

Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner
Wochenspiegel > Dessau-Roßlau > HOCHWASSER 2013 > Hochwasser Aken: Tag zwei nach der Evakuierung >
Das Wasser in Aken steigt, wie hier in der Gartenstraße.
Das Wasser in Aken steigt, wie hier in der Gartenstraße.Foto: Stefan B. Westphal

Galerie (26 Bilder)

Video

Video abspielen
Kommentar schreiben
Torsten Waschinski

Hochwasser Aken: Tag zwei nach der Evakuierung

aktualisiert am 16.06.2013 um 09:18:28
Für aktuelle Infos hier klicken!


UPDATE 10. Juni, 0.34 Uhr:


Mit bewegenden Bildern aus Aken vom 9. Juni geht es in die Nacht:





UPDATE 9. Juni, 22.06 Uhr:

Zwischendurch mal eine positive Nachricht: Köthens Karnevalsgesellschaft Kukakö spendiert Döner unter anderem für die Helfer in Aken. Insgesamt 5.000 Stück werden bis morgen in Sachsen-Anhalt verteilt. Das sagt Kukakö-Senatspräsident Ronald Mormann im Interview. (siehe Video):





UPDATE 9. Juni, 21.31 Uhr:

Aken wird zur Insel


Nach Aken rein und raus geht es inzwischen nur noch Richtung Kühren. Grund ist nach Auskunft der Technischen Einsatzleitung Aken der Wasseranstieg der Taube, wodurch die Zufahrtsstraßen überspült sind.

Die Polizei versucht jetzt, die noch in der Stadt verbliebenen Akener zum Verlassen ihrer Häuser und Wohnungen zu bewegen.

Auch aus der anderen Richtung wird die Sache ernst. Wie der Katastrophenschutzstab Anhalt-Bitterfeld mitteilt, ist das erste Saalewasser vom gebrochenen Deich in Klein-Rosenburg bereits in Kühren und Diebzig. Wie schell es steigt, dazu kann sich noch niemand äußern.

Der südliche Teil von Aken ist ohne Strom.


Aken

Das Wasser der Taube steigt und hat mittlerweile die Straße an der Ortseinfahrt aus Richtung Köthen überspült.
Foto: Stefan B. Westphal



UPDATE 9. Juni, 21.19 Uhr:

Achtung Hausbesitzer!

Nach einem Hochwasser beginnt zeitlich verzögert der Grundwasserspiegel anzusteigen. Es ist daher möglich, dass in Kellern Grundwasser aufsteigt. Um das Gebäude statisch nicht zu gefährden, wird vom Katastrophenschutzstab empfohlen, dieses Grundwasser nicht sofort abzupumpen.

Es könnte in dessen Folge zu Gebäudeschäden (Risse, Gebäudeauftrieb) kommen. Grundsätzlich sollte die Höhe des im anstehenden Boden vorherrschenden Grundwasserspiegels dem Grundwasserspiegel im Keller entsprechen. Betroffene Hausbesitzer werden gebeten dieses zu beachten.


UPDATE 9. Juni, 19.01 Uhr:

In der Stadt Köthen findet bis auf Widerruf kein regulärer Schulbetrieb in der als Evakuierungsort dienenden Berufsschule statt.

Angesetzte schriftliche und mündliche Prüfungen finden statt.

Für die Sekundarschule Völkerfreundschaft (ebenfalls Evakuierungsort) gelten folgende Festlegungen:

  • 10. Klassen haben Konsultation
  • 9. Klassen bleiben zu Hause (sind informiert)
  • 8. Klassen sind im Praktikum
  • 5. – 7. Klassen normaler Schulbetrieb

Regulärer Schulbetrieb findet auch in der Hahnemann-Schule statt.
Für alle hier nicht aufgeführten Schulen in Köthen gilt normaler Unterrichtsbetrieb.


Grundschulen und Kindertagesstätten in der Gemeinde Osternienburger Land bleiben mit Ausnahme der Kindertagesstätte in Reppichau geöffnet.  Kinder aus der Kindertagesstätte in Reppichau werden in der Kindertagesstätte Elsnigk betreut.



UPDATE 9. Juni, 18.59 Uhr:

Grund- und Sekundarschule in Aken sind zunächst bis einschließlich Dienstag, 11.06.2013 geschlossen.



UPDATE 9. Juni, 18.54 Uhr:

Die offizielle Pressemitteilung des Katastrophenschutzstabes Anhalt-bitterfeld fasst noch einmal den Stand von 16 Uhr zusammen:

Aus dem Bruch des Deiches der Saale im Elbe-Saale- Winkel bei Rosenburg fließt weiterhin Wasser in Richtung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld.

Es handelt sich dabei nicht um eine Flutwelle, sondern um langsam aber stetig vordringendes Wasser.

Gegenwärtig gibt es keine Prognosen über Wassermengen. Wie weit das Wasser vordringen wird ist nicht bekannt. Die Stadt Aken und umliegende Ortschaften bleiben weiterhin bedroht. Die Evakuierungsanordnung für diesen Bereich besteht fort. 

Östlich von Aken dringt über die Landestraße 63 (Aken –Dessau)  Überflutungswasser langsam in Aken ein (Gartenstraße).

Das Pumpwerk in Aken arbeitet nicht mehr. Somit muss mit Wasserüberläufen aus der Kanalisation gerechnet werden.

Die Technische Einsatzleitung wurde von Aken nach Osternienburg verlegt.

Der Elbpegel beträgt gleichbleibend 7,90 m ü.N. (Jahrhunderhochwasser 2002: 7,66 m ü.N.) Es wird für die nächsten Tage mit einem anhaltend hohen Stand gerechnet. Die erhöhten Deiche halten bisher.

Die B 187a ist ab Abzweig Mennewitz für den Individualverkehr in Richtung Aken gesperrt.



UPDATE 9. Juni, 17.36 Uhr:

Fotos aus Aken (später Nachmittag) von Reporter Stefan B. Westphal:




Aken, Amselweg.




Aken, Gartenstraße.




Aken, Gartenstraße.




Aken, Gartenstraße.




Aken, Gartenstraße.




Aken, Köthener Chaussee.




Aken, Köthener Chaussee, Taube (Höhe Autohaus Perner).




Aken, Susigker Straße.



UPDATE 9. Juni, 17.27 Uhr:

Sicherung der Straßenabflüsse in der Ritterstraße Aken durch die Freiwillige Feuerwehr Klietzen und die Bundeswehr.
(Foto: Stefan B. Westphal):






UPDATE 9. Juni, 17.24 Uhr

Reporter Stefan B. Westphal meldet sich aus Aken:

Erste Straßen sind überflutet. Zum Beispiel steht das Wasser im Amselweg bis zur Wiese mit der Sonnenuhr. Das Wasser läuft wohl von der Elbe über in ihr Taube und tritt dann über die Ufer.

Ebenso wird Wasser vom Deichbruch bei Groß Rosenburg  erwartet. Wie hoch es steigt und wie schnell, dass kann niemand Vorhersagen. Zum einen gibt es keine Modelle. Zum anderen ist es von vielen Faktoren wie der Pegelstandsentwicklung abhängig.

Der Katastrophenstab versucht zu retten, was zu retten ist. Ganz am Schluss soll Aken mit Big Packs gesichert werden.


UPDATE 9. Juni, 16.21 Uhr

Die Gartenstraße in Aken steht bis zur Kreuzung am Schützenhaus unter Wasser.


UPDATE 9. Juni, 16.11 Uhr

15 bis 20 Polizisten sind in Aken auf Streife.
Darüber informierte Polizeirat Hans-Peter Klimmek. Sie schützen die verlassenen Häuser vor Plünderern.

Plünderer selbst seien ihnen noch nicht untergekommen, aber ein paar Diebe von Sandsäcken, die sie auch vor Häusern gestohlen haben.


UPDATE 9. Juni, 16.06 Uhr

Wie viele Menschen trotz der Aufforderung zur Evakuierung noch in Aken geblieben sind, darüber hat die Einsatzleitung vor Ort keine Zahlen. Reporter Stefan B. Westphal meint nach einem Besuch vor Ort, dass es noch eine ganze Menge sind.

Die Versorgung mit Trinkwasser im Stadtgebiet ist weiter gewährleistet und soll auch möglichst lange aufrecht erhalten werden.


UPDATE 9. Juni, 15.54 Uhr:

Momentan ist das größte Problem in Aken nicht die Elbe, sondern die Taube. Sie sei schon so „fett“, dass sie platze, meint Hochwasser-Reporter Stefan B. Westphal direkt aus Aken.

Die Taube erhält ihr „Futter“ von der Elbe über den defekten Deich bei „Mutter Storm“ (Richtung Dessau). Niemand wisse, wie sich die Lage entwickelt und wo sich die Taube ihren Weg suchen wird. Es gebe diesbezüglich auch keinerlei Prognose, weil einfach keine Erfahrungswerte vorliegen, heißt es aus der Einsatzleitung.

Auf der anderen Seite, beim gebrochenen Deich der Saale in Klein-Rosenburg fließt das Wasser sehr langsam. Derzeit ist es bei Groß-Rosenburg.


UPDATE 9. Juni, 15.17 Uhr:

Reporter vor Ort melden aus Aken:

Die Gartenstraße in Aken steht ca. 15 bis 20 Zentimeter unter Wasser. In Höhe der Fahrschule Boldt ist der Fußweg überspült, das Wasser steht bis an die Garage. An den Akener Bierstuben ist die Gartenstraße noch nicht überlaufen.



UPDATE 9. Juni, 15.04 Uhr:

Neuste Bilder aus Aken, vor wenigen Minuten geschossen von Reporter Stefan Julius:

Aken



In der Köthener Chaussee tritt das Wasser der Taube über die Ufer.


Aken

Die Ortseinfahrt Aken aus Richtung Köthen (B 187a) wird gesperrt.



UPDATE 9. Juni, 14.33 Uhr;

Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld vermeldet gerade auf seiner Facebook-Seite:

Strassensperrung:
Die 187a in Richtung Aken ist ab Höhe Abzweig Mennewitz gesperrt. Eine Einfahrt ist nur noch für Einsatzkräfte möglich.



UPDATE 9. Juni, 14.05 Uhr:

Info des Krisenstabs der Landesregierung:

Nach Angaben des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) erstreckt sich der Scheitel des aktuellen Elbe-Hochwassers mit einer Höhe von ca. 7,48 Metern über eine Länge von 40 Kilometern. Das entspricht der Elbe-Kilometer-Entfernung Lutherstadt Wittenberg – Magdeburg und ist damit der längste jemals in Deutschland gemessene Hochwasserscheitel.

Aufgrund der Ausdehnung des Scheitels ist damit zu rechnen, dass sich der hohe Pegelstand im Bereich der Landeshauptstadt Magdeburg über mehrere Tage halten wird.

Der Krisenstab der Landesregierung verweist erneut darauf, dass auch in den evakuierten Hochwasser-Gebieten die Sicherheit des Eigentums gewährleistet ist.

Bislang gibt es keine Hinweise auf Plünderungen.

In den betroffenen Gebieten gibt es verstärkte Bestreifungen. Zudem sind im Katastrophenfall auch andere Einsatzkräfte wie Bundes- oder Feuerwehr zu Kontrollen zum Schutz vor Eigentumsdelikten berechtigt.



UPDATE 9. Juni, 13.42 Uhr:

wieder ein Blick über die Elbe nach Steutz:

Steutz


Zerbst/Steutz (red). Bisher konnten alle Hochwasserbereiche im Zerbster Gebiet ohne Evakuierungen und ohne Stromabschaltung gehalten werden. Eine Zuspitzung hat es gestern Abend in Walternienburg gegeben. Hier gab es einen Wasserdurchbruch an der Fußgängerbrücke von der Burg in den Ort. Zusätzliche Pumpen kamen zum Einsatz. Heute Morgen um 7 Uhr war die Situation behoben. Insgesamt zieht sich das Wasser zurück

Die ganze Meldung gibt es hier



UPDATE 9. Juni, 12.37 Uhr:

Das Wasser läuft durch Aken (Fotos: Stefan Julius):

Aken

Köthener Chaussee, Ecke Roonstraße, Aken.


Aken

Gartenstraße, Aken.



UPDATE 9. Juni, 12.11 Uhr:

Weitere Bilder aus Aken von Reporter Stefan Julius:

Aken

Storchstraße, Aken.


Aken

Gartenstraße, Aken.

Aken

Taube am Ortsausgang Aken Richtung Köthen.




UPDATE 9. Juni, 11.01 Uhr:

Der Krisenstab der Landesregierung informiert:

Der Krisenstab der Landesregierung hat von einem Bekennerschreiben Kenntnis erhalten. Darin wird angekündigt,  Dämme und Deiche auch in Sachsen-Anhalt mit dem Ziel beschädigen zu wollen, bundesweit Menschen zu schaden.

Der Leiter des Krisenstab erklärt, das Schreiben werde ernst genommen An jedem Damm und Deich in Sachsen-Anhalt patroullierten derzeit rund um die Uhr Deichwachen. Diese sind über die Krisenstäbe der Landkreise und kreisfreien Städte sensibilisiert worden und angehalten, jegliche Erkenntnisse an die Stäbe und Polizei unverzüglich weiterzuleiten. Die Luftraumüberwachung an den genannten Deichen wurde bereits verstärkt.



UPDATE 9. Juni, 10.54 Uhr:

Reporter Stefan Julius hat soeben dieses Foto in der Spronaer Straße in Aken geschossen:

Aken





Größere Kartenansicht Größere Kartenansicht



UPDATE 9. Juni, 10.43 Uhr:

Erste Fotos vom Deichbruch bei Rosenburg hat der Salzlandkreis auf seiner Internetseite veröffentlicht:

Bitte hier klicken



UPDATE 9. Juni, 10.28 Uhr:

Der Katastrophenschutzstab Anhalt-Bitterfeld teilt soeben den Stand von 10 Uhr mit:

Wasseraustritt im Waldgebiet zwischen Hirschleckendamm und „Mutter Storm“ östlich von Aken. Dadurch sind Teile der L 63 Aken – Dessau überströmt. Die Straße ist gesperrt.

Von hier aus dringt Wasser nach Aken vor.  Erste Überspülungen sind am östlichen Stadtrand von Aken zu verzeichnen.

Zur Wasserrückhaltung wird seit gestern (heute weiter) die L 63 mit Kies aufgeschüttet (Höhe der Kiesschicht: 40 cm).
Des Weiteren baut die Bundeswehr einen Wall um das Gebiet der überschwemmten natürlichen Hochdünen im Bereich „Mutter Storm“, um den Überlauf zu stoppen.

Im Bereich Obselau steht das Wasser bis zur Deichkrone. Am Schöpfwerk in Aken ebenso.

Im Hafen Aken werden weitere Sandsäcke aufgestockt,  da das Wasser bereits etwa 5 cm über die Hafenkante gestiegen ist.

Der Pegel der Elbe in Aken liegt seit einigen Stunden konstant bei 7.90 m.

Die Evakuierung der Stadt Aken und der umliegenden Orte bleibt bestehen.

Der Bruch des Deiches der Saale  im Elbe-Saale-Winkel bei Klein Rosenburg ist bestätigt. Das Wasser fließt in die Auen. Fließgeschwindigkeit und Höhe sind gegenwärtig nicht bekannt.

Unter der Rufnummer 03496 551322 können Anfragen nach aus Aken und den angrenzenden Ortschaften nach Köthen evakuierten Personen gestellt werden. Unter dieser Rufnummer erhalten die Anrufer Auskunft darüber, in welchem Evakuierungsobjekt in Köthen sich ihre Angehörigen befinden.



UPDATE 9. Juni, 10.04 Uhr:

Landkreis Anhalt-Bitterfeld bestätigt auf seiner Facebook-Seite jetzt ebenfalls den Deichbruch bei Rosenburg:

ZITAT:

Nunmehr können wir bestätigen, dass es an dieser Stelle zum Wasserfluss gekommen ist.
Privatpersonen, die sich im evakuierten Bereich um Aken sich aufhalten, werden aufgefordert umgehend diesen zu verlassen.



UPDATE 9. Juni, 9.58 Uhr:

Momentan ist ein Polizeihubschrauber unterwegs, um den Deichbruch bei Rosenburg noch einmal für den Katastrophenschutzstab Anhalt-Bitterfeld zu bestätigen. Hintergrund sind bisherige Erfahrungen in der Kommunikation.

Nach neusten Aussagen von Akens Bürgermeister Hansjochen Müller, braucht das ausströmende Wasser bis zu zwei Tage, mindestens jedoch 24 Stunden, bis es Aken erreichen könnte. So jedenfalls sollen die aktuellen Berechnungen des LHW (Landesamt für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft) sein.

Susigke steht unter Wasser (heute Nacht waren es sieben Zentimeter).

Wasser fließt in geringen Mengen auch in die Region Waldstraße, Storchstraße in Aken.



UPDATE 9. Juni, 9.20 Uhr:

Pressemitteilung der Stadt Aken (Stand 8.49 Uhr):


  • Pegelstand 09.06.2013, 08.30 Uhr:  790 cm (seit 0.00 Uhr gleichbleibend)

Heute Morgen ist um 7:20 Uhr der Saaledamm zwischen Klein Rosenburg und Schöpfwerk Breitenhagen gebrochen.

Alle noch in Groß Rosenburg, Klein Rosenburg, Breitenhagen, Lödderitz, Patzetz, Sachsendorf und Rajoch befindlichen Personen wurden aufgefordert, sich sofort in Sicherheit zu bringen und höher gelegene Gebiete aufzusuchen.

Die am 08.06.2013 ausgesprochene Evakuierung für das Stadtgebiet Aken und Ortsteile bleibt weiterhin bestehen.

Die aufgetretenen Schäden am Hochufer zwischen Aken und Deich Mutter Storm werden versucht zu sichern durch die Errichtung eines Dammes auf der Straße nach Dessau (L 63) um die Fluten zu stoppen. Durch diese Brüche strömt das Wasser der Elbe südlich in Richtung Susigke. Betroffen sind momentan Susigke und die Amsel-Wald-Siedlung.

Unter der Rufnummer 03496 551322 können Anfragen nach aus Aken und den angrenzenden Ortschaften nach Köthen evakuierten Personen gestellt werden. Unter dieser Rufnummer erhalten die Anrufer Auskunft darüber, in welchem Evakuierungsobjekt in Köthen sich ihre Angehörigen befinden.

Informationen zum Hochwasser giweiterhin über 034909 80421.



UPDATE 9. Juni, 9.10 Uhr:

Saaledamm zwischen Klein Rosenburg und Schöpfwerk Breitenhagen gebrochen


Heute Morgen ist um 7:20 Uhr der Saaledamm zwischen Klein Rosenburg und Schöpfwerk Breitenhagen gebrochen.
Alle ca 150 noch in Groß Rosenburg, Klein Rosenburg, Breitenhagen, Lödderitz, Patzetz, Sachsendorf und Rajoch befindlichen Personen werden aufgefordert, sich sofort in Sicherheit zu bringen und höher gelegene Gebiete aufzusuchen.


UPDATE 9. Juni, 6.10 Uhr:


Auf seiner Facebook-Seite informiert der Landkreis Anhalt-Bittfeld vor einer Stunde wie folgt:

ZITAT:

Der Wasserspiegel der Elbe liegt seit Mitternacht konstant bei 7,90 m. Ob der Scheitelpunkt bereits erreicht wurde, kann derzeit nicht geschlussfolgert werden.
In Mutter Sturm arbeitet die Bundeswehr an Sicherungsmaßnahmen, um den weiteren Austritt des Wassers von der Elbe zu verhindern.
Beim Deichabrutsch an der Saale in Klein Rosenburg sowie den Querschlitzen im Deich hat die Bundeswehr bis heute morgen 02.00 Uhr Sicherungsmaßnahmen auch unter dem Einsatz von Hubschraubern getätigt. Die bisherige Ausflussmenge am Deichabrutsch ist nach den Fotos von gestern abend relativ gering.
Der Wasserspiegel ist weiter rückläufig, aber die Deiche sind sowohl entlang der Saale als auch entlang der Elbe stark in Mitleidenschaft gezogen und abgenutzt.
Heute wird nach einem Aufklärungsflug wird die Bundeswehr je nach Lage die Sicherungsmaßnahmen wieder aufnahmen.

Evakuierungen bleiben bestehen!




UPDATE 9. Juni, 5.44 Uhr:

SUCHE nach ANGEHÖRIGEN: Unter der Rufnummer 03496 551322 können Anfragen nach aus Aken und den angrenzenden Ortschaften nach Köthen evakuierten Personen gestellt werden.
Unter dieser Rufnummer erhalten die Anrufer Auskunft darüber, in welchem Evakuierungsobjekt in Köthen sich ihre Angehörigen befinden.



Alle Meldungen vom 8. Juni hier.
Alle Meldungen vom 9. Juni hier
Alle Meldungen vom 10. Juni hier

Alle Meldungen vom 11. Juni hier

Alle Meldungen vom 12. Juni hier
Hochwasser: Aken und Umgebung evakuiertFotogalerie: Hochwasser Aken 8. Juni 2013 | Die EvakuierungHochwasser: Ungewissheit in Aken und Umgebung

Leserkommentare:

Hannelore Otto1, 12685 Berlin:
"vielen Dank für Ihre sehr guten Info`s. Meine Familie Göring aus der Gartenstrasse mußten auch weg. Sie sind bei den Kindern in Reppichau. Ich rufe täglich an. Es ist so sehr traurig was die Menschen in den überfluteten Gebieten leiden. Danke , durch Ihre Fleißarbeit habe ich doch auch Kenntnisse über diese Tragödige. Danke Hannelore Otto aus Berlin"

Benno Frise, Evakuiert:
"Hallo, auch ich finde die Seite klasse! Besser als die Tageszeitung! Vor allen sie Videos und Fotos sind toll! "

Uwe, Schönaich:
"Auch ich schließe mich den Vorredener an. Die einzige Infoquelle die zuverlässige Infos mit Bildern liefert. Ich bin ehemaliger Akener und wohne seit 10 Jahren bei Stuttgart. Meine Eltern wurden gestern evakuiert. Nur durch diese Berichterstattung kann ich sie auf dem Laufenden halten. Dafür ein sehr großes Lob. Macht weiter so. Danke. "

Dany, Torgau:
"Danke an euer Team für Fotos und Kommentare! Für die Evakuierten wahrscheinlich die einzigste Infoquelle. Schlimm, den die Ungewissheit stresst ungemein. Wir kommen auch aus einem Krisengebiet und werden zeitnah immer über das Geschehen informiert und dank euch kann ich jetzt auch meine Schwiegereltern über deren Situation informieren. Danke , macht bitte weiter so, die Leute brauchen Infos. Wir drücken euch die Daumen und können bestens mitfühlen."

Thomas, ehemaliger Akener:
"Vielen Dank für die aktuellen Infos. Für mich die beste Infoquelle in dieser Zeit. Vielen herzlichen Dank auch an den Fotografen "Stefan Julius" starke Bilder! Vielen Dank für die Visualisierung der Situation! Würde dich ja auch FB liken bin aber nicht angemeldet. Daher auf diesem Weg! "DICKES LIKE""

heike schneider, z.z. großpaschleben:
"Leute - ich muss euch ein dickes Lob aussprechen - was die Stadt Aken nicht schafft - ihr bringt es: aktuelle Informationen! Weiter so!!!! Danke "


Kommentar schreiben:

Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 

Freischaltung Ihres Kommentares

Leserkommentare werden durch uns freigeschaltet, bevor sie unter dem jeweiligen Artikel erscheinen. Dabei kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte haben Sie etwas Geduld. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir bitten um Beachtung:

Damit unsere Leserkommentare eine gewisse Qualität wahren und niemanden beleidigen, möchten wir Sie um die Einhaltung folgender Hinweise bitten:

Der Umgang miteinander

Achten Sie auf einen freundlichen Umgangston. Auch wenn Sie unter einem Pseudonym schreiben sollten, äußern Sie bitte dennoch keine Dinge, hinter denen Sie nicht auch mit ihrem guten Namen stehen könnten.

Meinungsfreiheit und ihre Grenzen

In den Leserkommentaren soll jeder frei seine Meinung äußern dürfen. Doch es gibt Grenzen, deren Überschreitung wir nicht dulden werden. Dazu gehören z.B. alle rassistischen, rechts- und linksradikalen, sexistischen oder anderweitig inakzeptablen Bemerkungen. Auch die Diffamierung von Minderheiten, Randgruppen oder Behinderten werden wir nicht akzeptieren. Zudem darf kein anderer Kommentator/Autor persönlich beleidigt oder bloßgestellt werden. Sollte dies dennoch vorkommen, dann werden wir solche Kommentare umgehend löschen und den Verfasser gegebenenfalls sperren. Die Redaktion hat außerdem das Recht, Kommentare zu bearbeiten. Benachrichtigungen über nicht freigeschaltete, gelöschte oder bearbeitete Kommentare erfolgen nicht.

Keine Abschweifungen

Die Kommentarfunktion dient ausschließlich dazu einen Artikel zu kommentieren. Zum einen kann der Stil oder die Meinung des Autors, zum andern der Inhalt selbst thematisiert werden. Unerwünscht sind alle themenfremden Kommentare, ebenso wie der Missbrauch der Kommentarfunktion als Chat. Die Nutzung der Kommentare zu kommerziellen und werblichen Zwecken ist nicht erlaubt.

Urheberrechte

Geben Sie bei Zitaten immer die Quelle an und zitieren Sie nicht aus urheberrechtlich geschützten Texten. Auch im Internet gelten die gesetzlichen Regelungen zum Schutz der Autoren

Verwendung im Wochenspiegel/ Super Sonntag

Mit dem Absenden eines Kommentars geben Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Beitrag als Leserbrief im Wochenspiegel oder Super Sonntag erscheinen darf. Genannt wird dabei nur Ihr Nutzername, weitere persönliche Daten werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion behält sich die Kürzung von Kommentaren vor.

Anzeige
 
Anzeige
Azubi gesucht
 
Rectangel