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Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 25.08.2020 um 09:52:46

Kreisvolkshochschule erhält Projektfördermittel

Jürgen Reitter, Leiter der Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz, blickt wieder optimistisch in die Zukunft. Jürgen Reitter, Leiter der Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz, blickt wieder optimistisch in die Zukunft.
Foto: Steffi Rohland
Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz   in der   Corona-Pandemie.  
Sangerhausen (sro). Positive Nachrichten für   die Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz:
Das Land Sachsen-Anhalt gewährt der Bildungseinrichtung weitere 53.000 Euro.  Das Geld ist für zwei  Projekte bestimmt, die in Sachsen-Anhalt Vorreitercharakter haben. 

Zum einen wird in die weitere Digitalisierung  des Verwaltungssystems  investiert. „Das Datenmanagementsystem wird seit 2018 eingeführt“, sagt Jürgen Reitter, Leiter der Kreisvolkshochschule. „Im Jahr 2021 soll alles nur noch im digitalen System bearbeitet werden. Das betrifft nicht nur die Buchhaltung, sondern   geht dann bis in das Kurssystem, von der Anmeldung der Kursteilnehmer bis zur Abrechnung der Dozentenhonorare.“ 

Das zweite Projekt betrifft die Erwachsenenbildung im ländlichen Raum. Unter dem Motto: Lasst die Bildung auf dem Dorf“ sollen in jeder Verbands-oder Einheitsgemeinde ein Unterrichtsraum entstehen. „Diese Räume werden  von uns  jeweils mit einer modernen elektronischen  Tafel und Möbeln ausgestattet, die auch anderweitig genutzt werden können“, sagt Reitter.    „Den Kursteilnehmern sollen damit lange Wege erspart bleiben.       Denn wer fährt schon gern im Winter eine halbe oder dreiviertel  Stunde zum Englischkurs  und danach wieder zurück?“    

Bisher gibt es schon Außenstandorte in der Grundschule in Roßla oder in Helbra. Für die Sportangebote werden verschiedene Turnhallen genutzt.  

„Wir warten nicht, dass die Leute zu uns kommen, sondern wir  gehen zu den Leuten“, sagt Reitter.  „Vielleicht entscheiden sich dann auch Gemeinden, bei uns Mitglied zu werden.“

Dass die Mitarbeiter der Einrichtung wieder so optimistisch in die Zukunft blicken können, hat auch mit der Beihilfe des Landes zu tun, die bereits im Juli gewährt wurde. 86.000 Euro wurden da für die Erwachsenenbildung investiert, die durch die Corona-Pandemie gefährdet ist. Die Finanzierung der Kreisvolkshochschule hängt zu dreiviertel von den Teilnehmergebühren ab. Durch Corona musste der Kursbetrieb unterbrochen werden. Die Mitarbeiter gingen in Kurzarbeit und übten sich im Homeoffice. 

Erst im Juni/Juli konnten verschiedene Kurse fortgeführt werden. Aber auch hier ging man neue Wege: Von den 75 angebotenen Online-Kursen wurden 16 angenommen.

Der Vorstand hat sich jedenfalls dazu  entschlossen, das normale Kursangebot anzubieten. „Allerdings planen wir auch schon Kurse online, falls uns Corona wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Vielleicht entwickelt sich auch ein System des kombinierten Präsenz- und Online-Unterrichts“,  sagt Reitter schmunzelnd.    
In jeder Veränderung eine Chance sehen, auch das kann man bei der Kreisvolkshochschule lernen. 



 

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