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Wochenspiegel > Zeitz > Gute Zukunftsaussichten - Im Interview mit Oberbürgermeister Thieme >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 01.02.2019 um 10:32:51

Gute Zukunftsaussichten - Im Interview mit Oberbürgermeister Thieme

Christian Thieme, Oberbürgermeister der Stadt Zeitz Christian Thieme, Oberbürgermeister der Stadt Zeitz
Foto: Archiv
Stadtentwicklungskonzept, Baumaßnahmen und Braunkohle - das bewegt die Zeitzer.
Zeitz (cg).
Ein Blick zurück und ein Blick in die Zukunft. Wir sprachen mit Oberbürgermeister der Stadt Zeitz, Christian Thieme.

Super Sonntag: Welches Highlight hatte die Stadt Zeitz im vergangenen Jahr und worauf freut sie sich in diesem?
Christian Thieme: Wir hatten im Jahr 2018 nicht nur eine unvergleichlich schönen, wenn auch sehr trockenen Sommer, sondern auch  viele Veranstaltungen im Schlosspark, Jubiläen, Ausstellungen und auch der 2. Teil des Deutschen Kinderwagenmuseums konnte eröffnet werden. Zahlreiche städtische, aber auch private Baumaßnahmen lassen eine positive Entwicklung erahnen. Immerhin konnten wir das Tierheim fertigstellen und viele andere Maßnahmen stehen kurz vor der Fertigstellung. Im Jahr 2019 stehen zunächst die Erarbeitung des Leitbildes der Stadt Zeitz wie auch die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes an, was wiederum maßgeblich für die weitere Entwicklung der Stadt sein wird.
Was mich besonders gefreut hat, sind die vielen gastronomischen Neueröffnungen in der Innenstadt, die wesentlich zur Lebensqualität beitragen.


Super Sonntag: Welche großen Baustellen stehen bevor?
Christian Thieme: Nach wie vor haben wir sehr große Baumaßnahmen vor uns, können aber auch etliche, wenn auch mit branchenbedingten Verzögerungen, abschließen. Zu erwähnen sind hier die Weißenfelser Straße, die Schädestraße, die Gustav-Sobbotka-Straße und die Straße Auf dem Schlagstück, der Steinsgraben, aber auch der Bahnhof, das Feuerwehrwehrhauptgebäude im Steinsgraben, das ZeKiWa-Hauptgebäude, die Grundschule Zeitz-Ost, das Geschwister-Scholl-Gymnasium und nicht zuletzt die lang erwartete Fertigstellung des Ernst-Thälmann-Stadions. Diese Vorhaben sind sehr umfangreich und werden uns zum Teil auch noch in den kommenden Jahren beschäftigen. Einfach wird es also nicht.

Super Sonntag: Was war für 2018 geplant und blieb unerledigt?
Christian Thieme: Abgesehen von Maßnahmen, die aufgrund der angespannten Lage in der Baubranche nicht fertiggestellt werden konnten oder aus haushaltsrechtlichen Gründen in das Jahr 2019 verschoben werden mussten, stellte sich vor allem der Relaunch der Webseite der Stadt Zeitz als wesentlich umfangreicher dar, als anfänglich gedacht. Eine Homepage ist heutzutage mehr, als die Ansammlung bunter Bilder. Jetzt befindet sich zumindest die Konzeption dafür in der Endbearbeitung und die Ausschreibung kann kommendes Jahr erfolgen. Derzeit hoffe ich vor allem auf die Genehmigung von Fördergeldern für dieses Vorhaben.

Super Sonntag: Wie zufrieden sind Sie mit dem vergangenen Jahr und welche Erfahrungen nehmen Sie mit?
Christian Thieme: Auch wenn die Verfahren bis zu einer Beschlussfassung im Stadtrat von der Natur der Sache her äußerst zeitaufwändig sind, konnte doch eine konstruktive Basis geschaffen werden, damit ausgewogene Beschlüsse erzielt werden können. Das möchte ich natürlich in 2019 fortsetzen, auch wenn die Wahlen anstehen und sich der Stadtrat neu zusammensetzen wird. Daneben sehen die Zukunftsaussichten für die Stadt wirklich gut aus, denn von Seiten der durch die Stadt positiv begleiteten Investoren zeichnen sich bereits jetzt zahlreiche gewerbliche und nicht-gewerbliche, Bauvorhaben für die kommenden Jahre ab – zusätzlich zu den vorgenannten zumeist städtischen Vorhaben, die unsere Stadt maßgeblich gestalten werden.

Nicht zuletzt hat sich die Stadt nicht nur im Burgenlandkreis gut behauptet und kann mit entsprechendem Selbstbewusstsein ihre Forderungen anmelden, was vor allem auch den Braunkohlestrukturwandel angeht. Hier gilt es, die Region vor einem erneuten Strukturbruch zu bewahren. Natürlich handelt es sich um einer langfristigen Prozess, jedoch muss immer wieder klargemacht und eingefordert werden, dass der Ausgleichsmaßnahmen dort stattfinden müssen, wo der Strukturwandel stattfindet: nämlich genau hier, im Altkreis Zeitz.

 

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