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Ronny Kratz Ronny Kratz
aktualisiert am 08.05.2019 um 16:28:47

Anbaden im Weißenfelser Freibad verschiebt sich wegen Bauarbeiten

Im Schwimmbecken konnten Bauarbeiter die Abdichtungsfolie noch nicht komplett verlegen, da der Beton aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit noch nicht ausgetrocknet war. Im Schwimmbecken konnten Bauarbeiter die Abdichtungsfolie noch nicht komplett verlegen, da der Beton aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit noch nicht ausgetrocknet war.
Foto: Katharina Vokoun
Weißenfels (red). Noch ist das Ärgernis wegen des durchwachsenen Frühlings nicht so groß. Denn die Fertigstellung des Weißenfelser Freibades verzögert sich um mindestens vier Wochen. Darüber informierte Viola Schikorr, Leiterin des Sport- und Freizeitbetriebes. Der Fertigstellungstermin am 1. Juni 2019 kann nicht gehalten werden. Die Eröffnung und das Anbaden im Freibad verschieben sich in den Folgemonat. Zum Ausgleich wird das Schwimmbad aber bei gutem Wetter bis Ende September 2019 geöffnet haben. Die Schwimmhalle in Weißenfels West ist bis zum 16. Juni 2019 geöffnet.

Das Weißenfelser Freibad wird seit Mai 2018 saniert. Grund für den Bauverzug sind bautechnische Probleme. Die Integration der alten Technik in die neuen Anlagen gestaltete sich aufwendiger als gedacht. „Wir müssen beispielsweise die alte Wasseraufbereitungsanlage an die neue Steuerung der Beckenreinigung anpassen", erklärte Wolfgang Heinrich, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Steibacher-Consult aus Lützen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit in den vergangenen Tagen hätte sich zudem der Trocknungsprozess des Betons verzögert, weshalb die Abdichtungsfolie nicht komplett verlegt werden konnte. Diese Arbeiten werden in den kommenden Tagen aber durchgeführt, sodass voraussichtlich am 24. Mai 2019 das Becken erstmals wieder mit Wasser befüllt werden kann.

Der Fertigstellungstermin war laut Viola Schikorr sehr ambitioniert. Schließlich hatte sich schon der Baubeginn um drei Monate verschoben, weil auf die erste öffentliche Ausschreibung zu dem Sanierungsprojekt keine Firma ein Angebot eingereicht hatte. Der Sport- und Freizeitbetrieb musste daraufhin aktiv potentielle Auftragnehmer anschreiben. „Das Ziel war es, die verlorene Zeit wieder aufzuholen und den 1. Juni zu halten. Wir waren auf einem guten Weg. Leider hat es jetzt doch nicht ganz geklappt. Es war eine Entscheidung zugunsten der Qualität.", sagte Viola Schikorr. 

In den kommenden Wochen gibt es für die Bauarbeiter noch viel zu tun. So müssen sie nicht nur die restliche Abdichtungsfolie verlegen. Auch einige Wege werden noch gepflastert, alte Stahlrohre gegen neue Leitungen ausgetauscht und die Steuerungstechnik für die Beckenreinigung eingebaut. Die Arbeiter errichten zudem die neuen Durchschreitebecken, stellen eine Wasserrutsche auf und installieren die Spielgeräte für den neuen Wasserspielplatz.

Die Gesamtkosten für die Sanierung des mehr als 60 Jahre alten Freibades betragen etwa zwei Millionen Euro. Sie werden komplett mit Eigenmitteln der Stadt Weißenfels gestemmt. Neben dem Schwimmbecken wurde auch der zehn Meter hohe Sprungturm saniert. Künftig wird nur noch die Nutzung der Drei- und der Fünf-Meter-Plattform möglich sein.



 

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