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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 14.01.2020 um 09:56:03

Rund um den Burgenlandkreis: Folge 48 - Gleina

Das Schloss Gleina ist ein hübsches Kleinod, wartet aber seit vielen Jahren auf eine umfassende Sanierung. Das Schloss Gleina ist ein hübsches Kleinod, wartet aber seit vielen Jahren auf eine umfassende Sanierung.
Foto: Martin Schumann Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Starke Vereine und ein Schloss im Dornröschenschlaf

Zahlreiche Engagierte stellen in Gleina bei Freyburg viel auf die Beine.
Gleina (ms). 
Eine „Dauerbaustelle im Dornröschenschlaf“ - so könnte man Schloss Gleina am ehesten bezeichnen. Der einst stolze Sitz derer von Helldorff wurde bis in die 1990er-Jahre als Altenheim genutzt und steht seitdem mehr oder weniger leer. Die Besitzer wechselten mehrmals, in jeweils sehr kleinen Schritten ging die Sanierung voran. Ein wirklich großer „Ruck“ oder gar ein Ende ist indes noch nicht in Sicht.

Doch im Inneren des Schlosses passiert viel mehr, als die pockigen Mauern erahnen lassen.
Auf der Webseite www. schlossgleina.com wird das Gemäuer als idealer Arbeitsort für Künstler angepriesen, soll zur „sozialen Skulptur“ entwickelt werden. Besitzer Felix Schenker, der in der Schweiz lebt, will im Juli 2020 ein internationales Malereisymposium im Schloss veranstalten.

Ein Aktivposten, der sich für das Schloss einsetzt, ist auch Ortschronist Thomas Lampe. Seine Bäckerei steht quasi vis-á-vis. Er bietet nicht nur regelmäßige Führungen an, sondern initiiert auch immer wieder Veranstaltungen von der Märchenlesung bis zur Oper.

Generell ist in Gleina viel los, viele Menschen engagieren sich. Die wohl aktivsten Vereine sind die Pfingstburschen, der Heimatverein und der Sportverein. Jährliche Höhepunkte sind das Pfingstbier mit einem kleinen, aber sehenswerten Festumzug, und das Wein- und Heimatfest. Dreh- und Angelpunkt für beides ist der malerische Park neben dem Schloss, der sich von der durchgehenden Bundesstraße 180 durch eine Mauer abgrenzt. Auch Halloween, Kinderfest, ein kleiner Weihnachtsmarkt und viele weitere Aktivitäten werden von den engagierten Vereinsmitgliedern des Dorfes organisiert.

Gleina hat eine aktive Feuerwehr, die erst vor wenigen Monaten ihr neues Domizil bezogen hat. Dazu wurde die ehemalige Schule, die jetzt den Kindergarten beherbergt, umgebaut und um eine Fahrzeughalle erweitert. Die ungewöhnliche Kombination aus Kita und Feuerwehr ist wohl einmalig im weiten Umkreis, bietet aber für beide Seiten positive Synergien.

Für viele Jugendliche bedeutet Gleina vor allem feiern. In der überregional bekannten „Mona Lisa“ finden regelmäßig House- und Technopartys, zum Beispiel die „Sputnik Heimattour“, sowie die seit einigen Jahren etablierte Original 90er Party statt. Darüber hinaus ist die Mona Lisa auch noch eine klassische Dorfkneipe mit Fußball auf Großbildleinwand und günstigen Bierpreisen.

Ein wenig gehobener geht es indes im „Goldenen Anker“ zu. Hier gibt es regelmäßige Konzerte mit Irish Folk, auch die Gleinaer Whiskyfreunde haben hier ihren festen Treffpunkt. Neben der Gastronomie sind es unter anderem Bäcker, Fleischer, Friseur und Allgemeinärztin, die das Leben im Dorf für viele Menschen angenehm machen.

Größter Arbeitgeber Gleinas ist die Agrargenossenschaft, die Ackerbau und Viehzucht betreibt und im Ort auch eine Tankstelle und einen Landmarkt unterhält.

Aus der Geschichte
1144 wurde Gleina erstmals urkundlich erwähnt. 1245 werden „Ritter von Glyna/Glina“ erwähnt, die im Ort ihren Stammsitz haben. Bis 1815 gehörte Gleina zum wettinischen, später kursächsischen Amt Freyburg, kam nach dem Wiener Kongress zu Preußen.

1689 wurde mit dem Bau des Schlosses begonnen, 1697 wurde die Trinitatis-Kirche geweiht, seit 2007 wird sie nach Sanierung wieder genutzt.

2009 wurden Baumersroda und Ebersroda nach Gleina eingemeindet, das Teil der Verbandsgemeinde Unstruttal ist

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