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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 14.02.2015 um 20:50:53

Drei Punkte für den HFC gegen Unterhaching - Kleinheider parierte Hand-Elfmeter

Halle (sc). „Glückwunsch an Sven Köhler und seine Mannschaft zu den drei Punkten." Mehr mochte Unterhachings schwer enttäuschter Coach Christian Ziege am vergangenen Samstag nach dem Heim-Punktspiel des HFC gegen den bis dato Tabellen-Fünfzehnten nicht sagen.

Denn das Spiel hätte in der Tat auch ganz anders ausgehen können. Wäre da nicht der vor allem von den Fans als Held des Tages gefeierte Pierre Kleinheider im halleschen Tor gewesen. Er parierte in der 78. Spielminute beim Stand von 1:1 einen von Marcel Franke verursachten und von Mario Erb verschossenen Hand-Elfmeter. Während nämlich die 1:0-Führung der Gastgeber durch ein „ganz ordentliches Spiel" (O-Ton Köhler) zur Halbzeit völlig in Ordnung ging, hätte der Elfmeter, so er denn verwandelt worden wäre, das Spiel durchaus in die andere Richtung kippen können.

Denn schon das 1:1 in der 74. Minute durch Pascal Köpke deutete an, dass die Unterhachinger von Beginn der zweiten Halbzeit an immer besser ins Spiel kamen und der HFC sein druckvolles Spiel der ersten 45 Minuten nicht weiter in seiner wirkungsvollen Intensität fortzusetzen vermochte. Der parierte Elfmeter aber wirkte dann wie eine Vitaminspritze für den HFC. Und Selim Aydemir, der in der 39. Minute für den mit ausgerenkter Schulter verletzt ausscheidenden Torschützen zum 1:0 in der 29. Spielminute, Sascha Pfeffer, ins Spiel gekommen war, bedankte sich für die Einwechslung mit dem 2:1 in der 82. Spielminute. HFC-Coach Sven Köhler hatte in seinem 100. Spiel als HFC-Trainer mit Aydemir den richtigen Riecher. „Er hat in dieem Spiel bestätigt, was er mit seinen guten Leistungen in der Vorbereitung bereits angdeutete."

Und er hat den Rot-Weißen wichtige drei Punkte gesichert. Denn auch wenn die Unterhachinger in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorn warfen, konnte der HFC den Spielstand bis zum Schluss halten. Was auch deshalb einem Glücksspiel glich, weil das Spielfeld an einer Stelle noch gefroren und so eigentlich nicht regulär bespielbar war.

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