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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.04.2014 um 20:08:02

Neues von Halles Lästerschwestern: S pressiert wie d' Sau

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Das haben wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht auszumalen vermocht, dass uns Horschti, der Seehofer, noch mal richtig sympathisch wird. Da hat der bayerisch-ministeriale Häuptling am vergangenen Montag doch tatsächlich verschlafen. Und es hinterher freimütig im „Donaukurier" zugegeben. Das muss man sich erstmal trauen! Immerhin hat ihn kurz vor acht keine Geringere als seine Bossin, unser aller Kanzlerin, höchstselbst aus den Federn geklingelt, weil sie mit ihm eine sogenannte Telefonschalte verabredet hatte. Richtig wach geworden soll er übrigens nur geworden sein, weil das Telefon nicht aufhören wollte zu klingeln. Winzige acht Minuten brauchte er nach acht noch, dann konnte das Konferenzchen am Telefon losgehen. Zur Deutschland umspannenden Nachricht wurde das Geschichtchen aber erst durch des bayerischen Alpenspezls Begründung fürs Verschlafen: es habe an der Umstellung auf Sommerzeit gelegen. Für ihn war es halt erst um sieben. So richtig ans Herz wächst uns Seehofi, wenn man jetzt noch Folgendes bedenkt. Den kompletten Sonntag muss er demnach nüscht mitgekriegt haben von der Umstellung. Entweder hat die katholische Kirche seines Vertrauens beim sonntäglichen Kirchgang mitgespielt bei „Sommerzeit, du kannst uns mal" oder der CSU-Oberhirte hat sich den Weg dorthin auch mal gespart. Um ordentlich vorzuschlafen für einen feucht-fröhlichen Biergarten-Sonntagabend. Vor so viel Menschlichkeit kann man sich doch nur noch verbeugen, oder? Die viel beschworenen Kühe, die auch alle so arg unter der Zeitumstellung leiden sollen und die man in Bayern ja zuhauf antrifft, werden's ihm danken. Nein, Seehofers Wirtschaftsministerin wollen wir mit dieser Bemerkung ausdrücklich nicht gemeint haben! Obwohl - die Aignern hat mit dem Stänkern gegen die Zeitumstellung ja überhaupt erst angefangen. Susi & Susi

PS: „S pressiert wie d‘ Sau" lässt sich frei übersetzen mit „Schneller geht‘s nicht". Die Kanzlerin hat Horst die Unpünktlichkeit recht schnell verziehen.

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