Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Regeln und andere (Un)Sitten >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 12.09.2014 um 20:38:32

Neues von Halles Lästerschwestern: Regeln und andere (Un)Sitten

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Das, was einem zu tun vorgeschrieben ist, nennt man eine Regel. Damit sind wir in hiesigen Landen bekanntermaßen reichlich gesegnet. Während man über den (Un)Sinn so mancher Vorschrift durchaus streiten könnte, gibt es ein Regelwerk, dass sich für uns total schlüssig, notwendig und sinnvoll darstellt. Nee, nicht Paragraph eins der Kleineingartensparten-Satzung, der die Aufstellung der Gartenzwerge regelt. Uns geht es um die Straßenverkehrsordnung. Die, wenn sich alle an eben diesem Verkehr Teilnehmenden an sie halten, eine segensreich-funktionierende Wirkung entfaltet. Klar, auch für uns sind es gefühlt immer die anderen, die sich über deren vernünftigen Regelungen hinwegsetzen. Ansonsten sehen wir ja ein, dass es für den Bauausführenden sehr schön praktisch ist, mitten auf der Straße zu parken, um Fenster, Türen oder sonstige Teile für das aufzuhübschende Haus abzuladen. Schaffen die anderen schon, irgendwie drumherumzukurven. Ist doch auch nett von der Dame an der Ordnungsamt-Hotline, wenn sie einem Zugeparkten am Straßenrand im Seelsorge-Ton erklärt: „Jaja, die kennen wir, die bleiben nie lange, die sind bald wieder weg." Stimmt. Nach einer halben Stunde. Parkt er halt ein paar Meter weiter oben jemand anderes zu. Sind ja eh alles bloß Meckerer, die sich über die neumodische Sitte mokieren, das Gefährt - gerne auch den dicken Firmen-Truck - entgegen der Fahrtrichtung in der engen Wohngebietsstraße abzustellen. Spart Unmengen Sprit, wenn das jeder so macht und nicht immer erst noch mal wendet, bloß um nicht aus der Reihe zu fallen.  Ein bissel abgebrüht muss man ja schon sein, um sich ins totale Halteverbot zu stellen. Aber Paketwagen-Fahrer sind halt hartgesottene Kerle. Die wirft es nicht gleich aus der Bahn, wenn sie dadurch einen Unfall verursachen. Den Mindestabstand beim Vorbeifahren nicht eingehalten zu haben, kann man praktischerweise jedem vorwerfen. Nützt halt immer was, die Regeln ganz genau zu kennen. Susi & Susi

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Neues von Halles Lästerschwestern: Nix wissen macht (auch) nix Neues von Halles Lästerschwestern: Nix wissen macht (auch) nix Selbstbewusstsein ist ja in der heutigen digital-schnellen Welt gut und schön. Bewundern und - wenn wir ehrlich sind - beneiden wir ja meistens auch,...
Anzeige
Saalekids
Neues von Halles Lästerschwestern: Kriminelle Masse(n) Neues von Halles Lästerschwestern: Kriminelle Masse(n) Kinder und Tiere gehen immer. Dieser schlichte Grundsatz für Themen, die öffentliche Wirksamkeit entfalten sollen, erlebt, wie wir alle wissen, im...
Anzeige
Neues von Halles Lästerschwestern: Rechnen, bis der Arzt kommt Neues von Halles Lästerschwestern: Rechnen, bis der Arzt kommt Ohne Plan ist alles nix. Eine Binse, wir wissen es, wir sind ja hier in Deutschland. Da legt man Wäsche im Schrank auf Kante, hat immer einen Fusselroller...
Anzeige
Trauerportal