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Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Friss oder stirb! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 19.06.2015 um 19:04:56

Neues von Halles Lästerschwestern: Friss oder stirb!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Leute, zieht Euch warm an! Weil: bald ist Weihnachten. Denn damit wir uns Ende August darüber aufregen können, dass wir im Supermarkt und bei den Discountern bereits mit Weihnachtsleckereien überschwemmt werden, müssen die Einzelhändler jetzt - mit dem Tag der Sommersonnenwende am 21. Juni - anfangen, dieses Geschäftszenario generalstabsmäßig zu planen. Dabei darf nix dem Zufall überlassen werden. Auch Notfälle nicht. Damit die nicht eintreten, sind Belastungstests angesagt. Nix da mit Sommer, Sonne, Strand und Urlaub! Sollten wir vielleicht auch mal ausprobieren: wieviel Schokoweihnachtsmänner wir so verkraften bis Heilig Abend zu verspachteln, ohne dass Würfelhusten sie wieder nach draußen befördert. Jeder hat eine entsprechende App auf seiner smarten Uhr zu installieren. So dass die zentrale Weihnachs-Schoko-Verputz-Behörde am Ende ziemlich genau weiß, wieviel wir alle zu verdrücken in der Lage sind. Ein bisschen Bruch einberechnen und schon stünde die Menge fest, die man bedarfsgerecht unters Hohlkörpervolk bringen müsste. Schnell noch ein paar Studien bestellt, die herausfinden, mit welchen Mitteln jeder sein Level an verkraftbarem Weihnachtsschokogenuss noch nach oben schrauben kann. Dann darf nachprouziert und nachgeliefert werden. Wir könnten aber auch diese Pläne durchkreuzen. Schließlich kann die aufgehetzte Öffentlichkeit ja nicht ewig auf den aktuellen Fressfeinden Eier, Fleisch und Chlorhühnchen herumreiten. Wir machen also die Hohlkörperschokolade als den neuesten Igitt-wie-kannst-du-das-nur-essen-Trend aus, peppen eine entspechende Website auf, kurbeln die Diskussionen in den digitalen Netzwerken an und schon traut sich die Weihnachtsschoko-Mafia nicht mehr, ihre Produkte ohne Schreckensszenarien verbreitende Aufkleber in die Regale zu legen. Und wir hören dann Uroma und Uropa mal wieder genauer zu, wenn sie reflektieren: „Jaja, wir waren ja damals zu Weihnachten schon mit einem Apfel zufrieden." Susi & Susi

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