Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Grüne Stern(chen)stunde >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 23.11.2015 um 19:43:38

Neues von Halles Lästerschwestern: Grüne Stern(chen)stunde

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Ist es nicht köstlich? Da bewerfen sich Top-Journalisten - also Chefredakteure eines namhaften Blattes und ein ebensolcher Autor - gegenseitig in aller Öffentlichkeit mit Schimpfwörtern. Unter „durchgeknallt" und „A...loch" machen es beide Seiten nicht (hinterher will zumindest der Autor die beiden Wörter doch nicht mehr in den Mund genommen haben). Das Amüsement darüber, dass sich auch solche Leute manchmal wie Otto Normalverbraucher gegenseitig auf diese Art und Weise eines überbraten, bleibt einem allerdings im Halse stecken. Weil dieser Zoff im Zusammenhang mit den schlimmen Terror-Ereignissen in Paris steht. Des Autors Posting im sozialen Netzwerk rutschte verdächtig nahe an den rechten Rand, da ist dem Chef nur noch der „durchgeknallt"-Kommentar eingefallen. Die Nerven liegen also auch bei denen blank, deren Profession es ist, mit solchen Ereignissen professionell umzugehen. Die Anwälte sind's zufrieden, denn die bekommen jetzt Arbeit. Da kann man sich doch glatt über die Grünen freuen, die justament gerade in Halle ihre Bundesdelegiertenkonferenz abhalten. Die beschäftigen sich nämlich ausführlichst mit dem hübschen Thema Sternchen. Nee, nicht mit jenen, die mal richtige Stars werden wollen, sondern mit dem Sternchen-Symbol als sprachliches Hilfsmittel, mit dem die verschiedenden Geschlechter und Identitäten in ein Wort gepackt werden können (sollen). Sieht dann so aus: Helfer*innen, Bürger*innen-gesellschaft oder Kassier*innen und Politikverächter*innen. Jaha, dafür muss in Halle extra die Satzung geändert und ein dicker Leitfaden für die Verwendung des Gender-Sternchens beschlossen werden. Das bisher vorzugsweise genutzte Binnen-I (wie in StudentInnen) hat ausgedient. Hat sich nicht jeder wirklich dran gehalten. Einheitliches Gendern ist aber oberste Grünen-Pflicht. Seh'n doch aber wirklich schick aus, die vielen Sternchen, das muss man zugeben. Da werfen wir all jenen ein lautes „Pfui!" zu, denen hierzu nur noch ein „durchgeknallt!" einfällt. Susi & Susi

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Neues von Halles Lästerschwestern: Hallo, Sprechstunde! Neues von Halles Lästerschwestern: Hallo, Sprechstunde! Also bei der Beschäftigung mit folgendem Thema kann man wirklich schon mal ins Jammern verfallen. Liebe Mitschwestern, das kennen wir doch alle: wenn es...
Anzeige
Saalekids
Neues von Halles Lästerschwestern: Abführ'n! Neues von Halles Lästerschwestern: Abführ'n! Sind se nich nett? Da fragen bundesdeutsche Finanzämter doch tatsächlich, wie zufrieden wir Bürgerlein mit  ihrer Arbeit ...
Anzeige
Neues von Halles Lästerschwestern: Gardinenpredigt Neues von Halles Lästerschwestern: Gardinenpredigt Schon mal umgezogen? Na, dann überlegen wir doch mal, wie lange das her ist. Drei Jahre? Fünf Jahre? Hände hoch, wer nach dieser Zeit immer noch...
Anzeige
Sag Ja!