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Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Ungeheuerlichkeiten >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 11.12.2015 um 18:11:40

Neues von Halles Lästerschwestern: Ungeheuerlichkeiten

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Manchmal kann einem wirklich die Lust am Lästern vergehen. Der vergangene Mittwoch lieferte solchen Stoff. Da durfte eine mutmaßlich an vielen durch Fremdenhass motivierten Morden Beteiligte dem Gericht in München in voller epischer Breite durch ihren Verteidiger darlegen lassen, wie sehr sie an all diesen schrecklichen Taten so gar nicht beteiligt gewesen sein, wie sehr sie von nichts gewusst haben und wie sehr sie sogar immer dagegen gewesen sein will. Da kann einem doch nur noch schlecht werden, um es mit vergleichsweise milden Worten auszudrücken. Das muss man sich mal vorstellen: den einen will sie geliebt, den anderen mindestens sehr gemocht haben und als Beweis ihrer Liebe schiebt sie nun den Beiden, die zweifellos noch viel mehr Schuld auf sich geladen haben, alles, was nur irgend geht, in die Schuhe. Da wundert man sich auch gar nicht darüber, dass sie auch noch das ewige Klischee der schwierigen Kindheit als Begründung für ihren zweifelhaften Werdegang bemühte. Rechtsstaatlichkeit ist in diesem Falle nur sehr schwer auszuhalten, das müssen wir an dieser Stelle zugeben. Angesichts dieser Ungeheuerlichkeiten fällt uns als Hallenserinnen zur ebenfalls am vergangenen Mittwoch bekannt gewordenen Abfuhr des Unesco-Welterbeantrages der Franckeschen Stiftungen nur ein: Nicht schön, aber wir leben alle noch, sind unversehrt und mal ehrlich: davon geht das Universum auch nicht unter. Haben wir bisher den internationalen Reisegeldadel nicht in Größenordnungen bei uns zu Gast gehabt, kommen wir si-cherlich auch in Zukunft damit klar. Die 130 Millionen Euro, die seit der Wende in den Wiederaufbau und die Sanierung von Franckes Schulstadt geflossen sind, kann uns keiner wieder wegnehmen. Den Neubau für den Sitz der Bundeskulturstiftung will ebenfalls keiner wieder abreißen. Und die Frage, wen man eigentlich für ein positiveres Urteil alles hätte im Vorfeld „gnädig stimmen" müssen, die wollen wir doch gar nicht erst anfangen zu stellen, nicht wahr?!  Susi & Susi

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