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Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Wangenlöchlein und Kinngestrüpp >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.08.2016 um 17:19:03

Neues von Halles Lästerschwestern: Wangenlöchlein und Kinngestrüpp

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Jugendliche Ausstrahlung, schlanker, sportlich definierter Body, modernste Klamotten in-klusive Friese, attraktives Gesicht, Erfolg im beruflichen Leben oder reich geerbt - und trotzdem hat es zum ganz großen Durchbruch in die obersten Fashion- und Hollywood-Ligen bisher nicht gereicht? Solchen Leuten fehlt etwas ganz Bestimmtes. Nee, nicht der Mutter-Theresa-Hilfskomplex, mit dem man sein soziales Immage heutzutage auch noch aufpolieren muss, wenn man wirklich etwas gelten will. Es ist was vergleichsweise Kleines und tritt im Doppelpack auf. Erst damit wirke ein Lächeln warm und voll. Sagt der Schönheitschirurg und näht jedem, der es will und bezahlen kann, die notwendigen Grübchen in die Wangen. Jawoll, „Lucky Smile" für jedermann ist der neueste Schrei in der Beauty-Schnippel-Branche. Die Grübchen können ihre volle Wirkung natürlich nur entfalten, wenn die Gesichtskonturen dazu passen, sprich zu stark ausgeprägte Kaumuskeln geschmälert und Wangen (bei Männern der Unterkiefer) entsprechend aufgepolstert wurden. Reifere Jahrgänge kommen um Botox und/oder klassisches Faceliefting natürlich nicht herum, aber das müssen wir hier  nun wirklich keinem Nach-oben-Strebenden mehr erzählen. Auch mit der Trend-Aussage, dass bei den Herren momentan der Bart zu den härtesten Attraktivitäts-Kriterien zählt, locken wir kaum den schüchternsten Hipster hinterm Ofen vor. Wenn auch bei Lichte besehen gar nicht der dichte Gesichtspelz, sondern die leichte Behaarung im Stoppel-Look, sprich der gepflegte Dreitage-Bart, nachgewiesenermaßen immer noch am anziehendsten wirkt. Wenn die Stoppeln nicht in gewünschter Dichte sprießen, lässt man sie sich eben mittels Barthaartransplantation an den Stellen, wo es sein soll, verdichten. Aufmalen geht auch. Nennt sich Microhaarpigmentierung. Aber wie aphorismisierte schon der amerikanische Schauspieler John Wayne? Der große Vorteil der Bärte liegt darin, dass man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht. Susi & Susi

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