Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Wagen, statt (ein)gklagen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 09.10.2017 um 17:16:32

Neues von Halles Lästerschwestern: Wagen, statt (ein)gklagen

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Wer am heutigen Freitag in Halle rund um den Uni-Platz unterwegs war, der hat das Gewimmel junger Menschen zum Immatrikulationstag an der Martin-Luhter-Uni mitbekommen. Wir sind jedenfalls froh, dass wir die Uni und ihre Studenten hier bei uns in der Stadt haben! Denn ohne sie - fragt nicht nach Sonnenschein beim Durchschnittsalter der Hallenser! Die Studies bringen ordentlich Leben in die Bude, auch wenn sie in ihren Wohngemeinschaften manchmal mit ihren Partys ihre (berufstätigen) Nachbarn um den Schlaf bringen. Sei‘s drum, man kann ihnen nur alles Gute für ihr Studium wünschen, schließlich kann Halle danach, wenn die grüne Saalestadt sie denn überzeugen konnte, hier zu bleiben, auf bestens qualifizierte Akademiker zurückgreifen. Klar, nicht für alle (Exoten)-Fächer-Absolventen wird es hier eine Stelle geben, aber wer sich z. B. fürs Lehramt eingeschrieben hat, ziemlich sicher. Altgediente Sachsen-Anhalt-Pauker gehen halt in den kommenden Jahren reihenweise in Rente. Wir freuen uns auch für alle jungen Leute, die in Halle einen Medizin-Studienplatz bekommen haben - trotz strengem Numerus Clausus. Wessen Noten-Schnitt dafür nicht reichte: lasst Euch lieber in einem medizinischen Beruf ausbilden, als zu versuchen, sich mit einem 2,6-er-Abi ins Studium reinzuklagen. Probiert es mit Wartesemestern später wieder. Sich in Menschen hineinfühlen, ihnen mit Empathie begegnen, ihnen zu helfen, gesund zu werden - das könnt Ihr auch in einem Pflegeberuf. Sicher, als Arzt verdient man wesentlich mehr. Aber sicher ist auch: Jahr für Jahr stehen viele das Medizin-Studium nicht durch. Da kann es doch nicht das Schlechteste sein, wenn man als reiferer Medizin-Student eine fachliche Ausbildung als Grundlage hat. Die vorgeschriebenen Pflegepraktika beim Studium macht man dann mit links. Vielleicht geht Ihr dann aber auch einen ganz anderen Weg. In die Selbständigkeit zum Beispiel. Viele Wege führen nach Rom. Auch Umwege. Nur laufen sollte man immer noch selber. Susi & Susi

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Das war's von Halles Lästerschwestern: LLL-Unsere letzte Läster-Litanei Das war's von Halles Lästerschwestern: LLL-Unsere letzte Läster-Litanei Eine Ära geht zu Ende. Jawohl, unter diesem großartigen Begriff machen wir es nicht. Denn dies hier wird definitiv die letzte der Kolumnen von Halles...
Anzeige
Globus Halle
Neues von Halles Lästerschwestern: Präsentiert Euren Etat! Neues von Halles Lästerschwestern: Präsentiert Euren Etat!   Ach woher denn, es geht uns - ehrlich, wir schwör’n!- nicht im Geringsten auf unsere sensiblen Nerven, wenn auch der Eintausendunderste noch...
Anzeige
Neues von Halles Lästerschwestern: Das passt auf keine Kuhhaut! Neues von Halles Lästerschwestern: Das passt auf keine Kuhhaut! Es wird wohl seinen  Grund haben, dass die  Redewendung „Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu“ nirgendwo mit einer Person...
Anzeige
Saalekids