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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 09.10.2017 um 17:16:32

Neues von Halles Lästerschwestern: Wagen, statt (ein)gklagen

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Wer am heutigen Freitag in Halle rund um den Uni-Platz unterwegs war, der hat das Gewimmel junger Menschen zum Immatrikulationstag an der Martin-Luhter-Uni mitbekommen. Wir sind jedenfalls froh, dass wir die Uni und ihre Studenten hier bei uns in der Stadt haben! Denn ohne sie - fragt nicht nach Sonnenschein beim Durchschnittsalter der Hallenser! Die Studies bringen ordentlich Leben in die Bude, auch wenn sie in ihren Wohngemeinschaften manchmal mit ihren Partys ihre (berufstätigen) Nachbarn um den Schlaf bringen. Sei‘s drum, man kann ihnen nur alles Gute für ihr Studium wünschen, schließlich kann Halle danach, wenn die grüne Saalestadt sie denn überzeugen konnte, hier zu bleiben, auf bestens qualifizierte Akademiker zurückgreifen. Klar, nicht für alle (Exoten)-Fächer-Absolventen wird es hier eine Stelle geben, aber wer sich z. B. fürs Lehramt eingeschrieben hat, ziemlich sicher. Altgediente Sachsen-Anhalt-Pauker gehen halt in den kommenden Jahren reihenweise in Rente. Wir freuen uns auch für alle jungen Leute, die in Halle einen Medizin-Studienplatz bekommen haben - trotz strengem Numerus Clausus. Wessen Noten-Schnitt dafür nicht reichte: lasst Euch lieber in einem medizinischen Beruf ausbilden, als zu versuchen, sich mit einem 2,6-er-Abi ins Studium reinzuklagen. Probiert es mit Wartesemestern später wieder. Sich in Menschen hineinfühlen, ihnen mit Empathie begegnen, ihnen zu helfen, gesund zu werden - das könnt Ihr auch in einem Pflegeberuf. Sicher, als Arzt verdient man wesentlich mehr. Aber sicher ist auch: Jahr für Jahr stehen viele das Medizin-Studium nicht durch. Da kann es doch nicht das Schlechteste sein, wenn man als reiferer Medizin-Student eine fachliche Ausbildung als Grundlage hat. Die vorgeschriebenen Pflegepraktika beim Studium macht man dann mit links. Vielleicht geht Ihr dann aber auch einen ganz anderen Weg. In die Selbständigkeit zum Beispiel. Viele Wege führen nach Rom. Auch Umwege. Nur laufen sollte man immer noch selber. Susi & Susi

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