Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Gib! mich! aus! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 03.11.2017 um 17:23:26

Neues von Halles Lästerschwestern: Gib! mich! aus!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Wer Glück „nur" mit einem ge-liebten (und zurückliebenden!) Partner, Kindersegen oder den Lottogewinn verbindet, der macht sich das Leben schwer. Diesen Leuten kann jetzt geholfen werden. Passend zum Weltspartag legte forsa eine Studie vor, nach deren Ergebnissen das schlichte Sparen glücklich ma-che. Angeblich immerhin jeden zweiten Deutschen. Vor allem Jugendliche entwickelten demnach ein Hochgefühl, wenn sie Geld auf die hohe Kante legten. Na, da fragen wir uns doch sofort, welche Art von Jugendlichen diese passende Antwort an-kreuzen durften! Sicher die Stubenhockerfraktion, die lieber daheim bleibt, als Einkaufen zu gehen, weil man sich dabei immer wieder für (oder auch gegen) eine Ware des täglichen oder einmaligen Bedarfs entscheiden muss. Was sollen das für Jugendliche sein, die „Nein, ich komm‘ nicht mit", sagen und „Ich muss mich glücklich sparen" denken, wenn die Freunde ins Freibad, ins Kino oder zum Abhotten in die Disco gehen? Die auch die kleinsten Geburtstagsgeschenke einsparen, weil die Penunsen dafür besser auf dem eigenen Sparkonto aufgehoben sind? Will man nicht, wenn man jung ist, das Geld - wenn man denn an welches in genügender Menge herankommt - dafür benutzen, selber zu entscheiden, wofür man es eintauscht? Sicher ist es sinnvoll zu sparen, wenn man eine größere Anschaffung plant. Aber dabei verschafft einem doch nicht das Sparen an sich ein Glücksgefühl, sondern die Aussicht darauf, endlich irgendwann das Geld für das gewünschte Objekt oder die Sache der Begierde AUSGEBEN zu können. Bis es soweit ist, muss man oft genug die Zähne zusammenbeißen und allen anderen geldwerten Versuchungen, die auf diesem Wege liegen, widerstehen. Ganz zu schweigen von jenen, die mangels vorhandenen Geldes nix zum Sparen haben. Ehe wir die jetzt im Unglücksland separieren, sparen wir uns doch lieber solche platten Untersuchungen, die uns vorschreiben, womit bzw. wodurch wir glücklich zu sein haben. Susi & Susi

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Das war's von Halles Lästerschwestern: LLL-Unsere letzte Läster-Litanei Das war's von Halles Lästerschwestern: LLL-Unsere letzte Läster-Litanei Eine Ära geht zu Ende. Jawohl, unter diesem großartigen Begriff machen wir es nicht. Denn dies hier wird definitiv die letzte der Kolumnen von Halles...
Anzeige
Globus Halle
Neues von Halles Lästerschwestern: Präsentiert Euren Etat! Neues von Halles Lästerschwestern: Präsentiert Euren Etat!   Ach woher denn, es geht uns - ehrlich, wir schwör’n!- nicht im Geringsten auf unsere sensiblen Nerven, wenn auch der Eintausendunderste noch...
Anzeige
Neues von Halles Lästerschwestern: Das passt auf keine Kuhhaut! Neues von Halles Lästerschwestern: Das passt auf keine Kuhhaut! Es wird wohl seinen  Grund haben, dass die  Redewendung „Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu“ nirgendwo mit einer Person...
Anzeige
Saalekids