Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Wir schenken, also sind wir >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 15.12.2017 um 18:10:45

Neues von Halles Lästerschwestern: Wir schenken, also sind wir

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Geht‘s Euch auch so? Wenn wir mal ehrlich sind, türmt sich jetzt zum dritten Advent alles, was mit dem Schenken zu tun hat, zu einem doch recht hohen Berg vor uns auf, der bis zum 24. restlos abgetragen sein will. Obwohl sich eine Überfülle von Möglichkeiten vor uns ausbreitet, was man alles verschenken kann, müssen wir uns ganz schön abmühen, etwas Passendes für die zu Beschenkenden auszuwählen. Gut, bei wem‘s etwas dicker im Portemonnaie aussieht, der darf seinen Lieben heutzutage auch ein Finanzprodukt unter den Weihnachtsbaum legen. Verkäuferinnen und Verkäufer wissen aber: zur Not machen es alle Jahre wieder auch jene Kosmetika, Socken und Krawatten, die am letztmöglichen Einkaufstag noch in den Regalen der Kaufhäuser bzw. in den Lagern der Online-Händler liegen, die heute schon in der Lage sind, innerhalb von Stunden zu liefern. Um zu vermeiden, dass dann dabei vor der Hausür zwei, drei oder vier Laster der verschiedenen Paketauslieferer zusammenstoßen, sollte man natürlich alles bei einem Anbieter bestellen. Wenn der dann aber mit mehreren Transportern anrücken muss, hat man wohl ein bissel übertrieben. Effektivisten bzw. Gerechtigkeitsfanatiker bringen so Struktur in den Geschenkebesorgungshaufen: alle bekommen das Gleiche. Also rasch zehn, zwanzig oder auch dreißig Flaschen Wein oder Handtuchsets oder Pralinenkästen geordert, dabei noch satte Mengenrabatte eingesackt und schon kann Weihnachten kommen. Was übrig bleibt, kann man ja zum nächsten Oster- oder Geburtstagsfest noch an den Mann oder die Frau bringen. Ja, wir kennen den heutigen Goldstandard: selber basteln. Stricken soll wieder in sein. Sticken auch. Es gibt immer was zu tun, sagen die Baumärkte. Und: Respekt, wer‘s selber macht. Speziell wir Beide könnten jedem zu Beschenkenden eine auf ihn oder sie zugeschnittene Kolumne widmen. Ausdrucken, einrahmen, Schleife drum. Aber Vorsicht, wir werden auch da unserem Lästerschwester-Job garantiert alle Ehre machen! Susi & Susi

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Neues von Halles Lästerschwestern: Nix wissen macht (auch) nix Neues von Halles Lästerschwestern: Nix wissen macht (auch) nix Selbstbewusstsein ist ja in der heutigen digital-schnellen Welt gut und schön. Bewundern und - wenn wir ehrlich sind - beneiden wir ja meistens auch,...
Anzeige
Saalekids
Neues von Halles Lästerschwestern: Kriminelle Masse(n) Neues von Halles Lästerschwestern: Kriminelle Masse(n) Kinder und Tiere gehen immer. Dieser schlichte Grundsatz für Themen, die öffentliche Wirksamkeit entfalten sollen, erlebt, wie wir alle wissen, im...
Anzeige
Neues von Halles Lästerschwestern: Rechnen, bis der Arzt kommt Neues von Halles Lästerschwestern: Rechnen, bis der Arzt kommt Ohne Plan ist alles nix. Eine Binse, wir wissen es, wir sind ja hier in Deutschland. Da legt man Wäsche im Schrank auf Kante, hat immer einen Fusselroller...
Anzeige
Sag Ja!