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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.09.2018 um 14:34:50

Neues von Halles Lästerschwestern: Auf Wiederhör'n!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Tropfende Wasserhähne mit ihren „Plopp"-Geräuschen dürfte es in deutschen Landen nicht (mehr) geben. Unseren prima Installateuren passiert so etwas nicht und wenn die Dichtung trotzdem mal schwächelt, setzt sich der Wasserhahn-Eigner stante pede in Gang zur „Respekt, wer‘s selber macht"-Destination. Daher ist es auch überhaupt nicht verwunderlich, dass es halt britische (und nicht deutshe) Forscher von der University of Cambridge waren, die jetzt das Rätsel um die Entstehung des „Plopp"-Geräusches gelöst haben. Weil: einer von ihnen hatte eine schlaflose Nacht im Haus eines Freundes, dessen Hausdach undicht war und der einen Wassereimer unter die undichte Stelle platzierte. Hochgeschwindigkeitskamera und hochempfindliche Mikrofone brachten es im Akustikzentrum der Uni schließlich ans Licht: nicht der Aufprall der stetig herabfallenden Tropfen verursacht das Ge-räusch, sondern eine in Schwingung geratende kleine Luftblase, die im Wasser beim Aufprall entsteht. Wie gesagt, bei uns gibt es ja so was nicht mehr, aber für den Fall der Fälle können wir bzw. die Forscher, die all‘ das im Fachmagazin „Scientific Reports" veröffentlicht haben, Euch ja an dieser Stelle noch verraten, wie man einen solchen Dauernervton verhindern kann. Einfach die Oberflächenspannung der Wasserpfütze, die durch das Tropfen entstanden ist, mit ein wenig Spülmittel verändern und schon ploppt‘s nicht mehr hörbar. Wer das dauerhaft macht, lässt seinen Spülmittel- und Wasserverbrauch natürlich in ungeahnte Höhen schießen. Aber auch das macht selbstredend bei uns im Land der Wassersparer und Mülltrenner keiner. In dieser HInsicht lassen in Deutschland nicht nur die Schwaben grüßen. Andererseits kann es passieren, dass man sich irgendwann nach dem vertrauten Geräusch zurücksehnt. Wie bei der geliebten Blechkutsche: da wollen wir auch ein ganz bestimmtes Geräusch hören, wenn wir die Autotüren zuwerfen. Ganz zu schweigen von Elektro-Autos. Denen muss man künstlich überhaupt erst ein Fahr-Geräusch einimpfen, damit wir sie als Fußgänger überhaupt herannahen hören. Susi & Susi

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