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Wochenspiegel > Zeitz > Kolumne > Neues von Halles Lästerschwestern: Auf den Hund gekommen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 26.10.2018 um 18:38:14

Neues von Halles Lästerschwestern: Auf den Hund gekommen

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Was sind wir jahrzehntelang doof gewesen! Wir und alle an-deren, die ab und an über schlechten Schlaf klagten, haben zu völlig falschen Mitteln dagegen gegriffen. Heiße Milch mit Honig? Klebt doch nur an den Zähnen. Spezielle Kopfkissen und/oder Matratzen? Helfen nur der Kopfkissen- und Matratzen-Industrie. Stress mit Yoga & Co. abbauen? Eine schöne Beschäftigung, während der man zu-mindest keinem anderen auf den Wecker gehen kann. Schäfchen zählen? Darüber lacht sich allenfalls der Schäfer kaputt. Den schnarchenden Partner therapieren lassen? Schön aufwändig und oft genug nur kurz hilfreich, weil man sich nicht eingestehen kann, dass man ihn/sie eigentlich gänzlich rausschmeißen müsste, um wieder halbwegs schlafen zu können. Nein, wir sind da alle bisher auf einem ve-ritablen Holzweg herumgewandelt. Denn die ultimative Lösung haben jetzt Schlafmediziner der US-amerikanischen Mayo-Schlafklinik in Arizona präsentiert. Sie sind nach ihrer diesbezüglichen Studie der Ansicht: Mit Hund schläft es sich meist besser. An Sodomie, den Sex mit Tieren, haben Sie jetzt dabei gedacht, verehrte Leserinnen und Leser, nicht wir! Denn der hauseigene Wuffi soll dabei lediglich im Schlafzimmer anwesend sein, nicht mit im Bett. Dadurch würden sich Herrchen oder Frauchen sicherer und ge-borgener fühlen, was sich schlaffördernd auswirke. Tja, da haben wir wohl alle bisher die Bedeutung des Hundes gnadenlos unterschätzt. Wer jetzt trotzdem weiter an Katzen festhält, darf halt künftig nicht mehr über Schlafprobleme klagen. Auch Piepmatz-Versorger nicht und Schlangen-Verehrer schon gar nicht, auch wenn deren Lieblingstiere nun wahrlich keinen schlafstörenden Krach machen. Aquarien-Betreuer wissen hingegen: schon zwanzig Minuten bloßes Zusehen beim Herumschwimmen der Fische ersetzen mindestens eine sauteure Sitzung beim Entspannungstherapeuten. Wenn man danach nicht doch noch auf ein bläulich schimmerndes Display gucken zu müssen meint. Susi & Susi

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