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Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 21.08.2014 um 13:45:34

Schulanfang: Gesunde Pausenbrote für gute Konzentration

Schülerin mit Pausenbrot. Schülerin mit Pausenbrot.
Foto: Nestlé Deutschland AG
Halle (red). Lernen macht nicht nur schlau, es kostet auch Energie. „Deshalb kommt der Ernährung in Schulen und Kindergärten eine große Bedeutung zu“, betont Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio, anlässlich des Schulbeginns nach den Sommerferien. Kinder benötigen 2 bis 3 Stunden nach dem Frühstück daher ein Pausenbrot in der Schule. Das gibt Kindern wieder ausreichend Kraft, um sich auf den weiteren Unterricht zu konzentrieren. Laut Nestlé Studie 2011 frühstücken nur knapp 40 Prozent der vollzeitberufstätigen Mütter täglich gemeinsam mit ihren Kindern. (1) Jedes siebte Kind geht sogar ohne Frühstück zur Schule.(2) Speziell diese Frühstücksmuffel brauchen in der Schule ausreichend Energielieferanten.
 
Pausenbrot – Energie für den Tag
Neben der Energie zum Lernen dürfen auch Vitamine und Mineralstoffe nicht zu kurz kommen. „Das zweite Frühstück sollte aus Lebensmitteln mit hoher Nährstoffdichte bestehen wie zum Beispiel Joghurt, Vollkornbrot, Obst und Rohkost. Kinder gehen nach einer solchen Stärkung frisch und voller Energie wieder in den Unterricht“, so Dr. Elke Arms. Das zweite Frühstück erhält einerseits die Leistungsfähigkeit am Vormittag, andererseits werden Heißhungergefühle bis zum Mittagessen vermieden. Diese können dazu führen, dass unkontrolliert große Mengen gegessen werden und zu Süßem gegriffen wird. Gerade bei älteren Kindern dauert die Schule länger und die Zeit zum Mittag streckt sich.
 
Pausenbrote: kunterbunt
Aber was können Eltern tun, wenn Kinder Pausenbrote nicht mögen? Mit knackigem Gemüse wie Gurke, Möhre, Kirschtomaten oder Salat und mit frischem Obst wie Weintrauben, Äpfeln oder Birnen können Schulbrote aufgepeppt werden. Namen wie Big Snack, Hasen Klappstulle oder Pikanter Hamburger machen das Pausenbrot bei Kindern interessant und signalisieren, dass es gut schmeckt.
 
Süßes für zwischendurch?
Kinder lieben meist auch Süßes und könnten es den ganzen Tag essen. Besser ist es, wenn Eltern den Kindern keine Süßigkeiten wie Kekse, Schokolade oder Bonbons mit in die Schule oder den Kindergarten geben. Außer viel Zucker und zum Teil auch Fett enthalten sie kaum wichtige Nährstoffe, die Kinder brauchen. Aber Verbote reizen besonders. Daher dürfen Kinder bei Gebäck, Kuchen oder Süßigkeiten auch mal zugreifen. „Eltern können den Kleinen das Naschen beispielsweise nach dem Mittagessen oder am späteren Nachmittag als Teil der Zwischenmahlzeit erlauben“, rät Dr. Elke Arms. „In einer ausgewogenen Ernährung sollten höchstens 10 Prozent der täglichen Energie aus Süßigkeiten, Zucker, Limonade oder Knabbereien kommen. Für 7- bis 10-Jährige sind das maximal 180 kcal.“ Besser geeignet sind frisches Obst, Trockenfrüchte, Fruchtschnitten, auch mal ein Müsliriegel oder ein Vollkornbrot mit Marmelade.
 
Broschüre: Vitale Kinder - mit Spaß essen und bewegen
Welche Bedeutung Essen und Trinken als Bestandteile der einzelnen Mahlzeiten haben, erklärt die Broschüre „Vitale Kinder - mit Spaß essen und bewegen“ des Nestlé Ernährungsstudios. Die Broschüre fasst darüber hinaus zusammen, warum eine gesunde und ausgewogene Ernährung für die Entwicklung von Kindern genauso wichtig ist wie ausreichende Bewegung. Weiterer Schwerpunkte des kostenfreien Ratgebers sind Unter- und Übergewicht bei Kindern. Ach das Kapitel „Ernährungserziehung“ ergänzt die Broschüre. Damit Kinder die Ernährung spielerisch zu Hause lernen können, hält die Broschüre 11 Arbeitsblätter mit Spielideen und Experimenten bereit. Die Broschüre steht kostenlos im Broschüren-Bereich des Nestlé Ernährungsstudios als Download zur Verfügung und kann kostenlos als Print-Version telefonisch unter 069 / 66 71 88 88 (Montag bis Freitag: 8:00 bis 18:00 Uhr) bestellt werden.

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