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Wochenspiegel > Ratgeber > Buchtipp:"Im Augenblick des Todes" von Vincent Kliesch >
Stefan Westphal Stefan Westphal
aktualisiert am 10.09.2015 um 11:00:14

Buchtipp:"Im Augenblick des Todes" von Vincent Kliesch


Foto: Verlag
Severin Boesherz, erst seit kurzem als neuer LKA-Hauptkommissar im Berliner Dezernat Delikte am Menschen tätig, hat eine erschreckend grausame Mordserie erfolgreich abgeschlossen. Doch der eigentümliche Ermittler stürzt kopfüber in das nächste grausame Verbrechen: sein zweiter Fall öffnet ihm Türen in die Vergangenheit, die er längst verschlossen wähnte. Die bestialisch
zugerichtete Leiche eines Arztes, der in seiner Praxis aufgefunden wird, führt Boesherz zu einem Killer, den er kennt – doch nie zu fassen bekam. Ein perfides Katz-und-Maus-Spiel beginnt und Boesherz scheint zu verlieren …

Unaufgefordert streckte Boesherz seiner Kollegin die Handgelenke entgegen. Und während diese nun widerwillig die Handschellen daran befestigte, erklärte sie so sachlich, dass es fast schon unheimlich klang: „Ich nehme dich fest. Du musst keine Angabe machen, außer zu deiner Person.“ Severin Boesherz festgenommen? Berlin, einige Tage zuvor: Nachdem Boesherz dem Hinweis eines mysteriösen Mannes folgend, die grausam verstümmelte Leiche eines Arztes fand, ist der Kommissar zutiefst verstört. Die Art und Weise des Verbrechens ist ihm bekannt – handelt es sich doch um die exakte Nachbildung des einzigen Mordes, den Boesherz niemals aufklären konnte. Dieser Fall liegt sechzehn Jahre zurück und
hatte sich im Rheingau, seiner Heimat, zugetragen. Dunkle Schatten ziehen erneut auf, denn der Mörder hat am Tatort ein Hinweis-Rätsel hinterlassen, dass die Polizei alarmiert: wird das Rätsel nicht schnell genug gelöst, stirbt ein weiterer Mensch.

Zur gleichen Zeit machen im LKA Gerüchte die Runde: Severin Boesherz wurde beobachtet, wie er sich heimlich mit einem sehr jungen, auffallend gutaussehenden Mann getroffen hat. Zum ersten Mal beginnt Olivia Holzmann, Boesherz‘ enge Kollegin, sich zu fragen, welche Geheimnisse ihr neuer Vorgesetzter noch verbirgt. Als dann der zweite bestialische Mord passiert, wird es um Boesherz dunkel: die DNA, die am Tatort gesichert werden konnte, ist eindeutig die des ermittelnden Kommissars. Außerdem stellt sich heraus, dass alle drei Opfer in einem Verhältnis zu Boesherz standen. Der Verdacht erhärtet sich, dass die Opfer Mitwisser des damals nie gelösten Mordfalles waren. Ist Boesherz selbst ein Psychopath, beging seinerzeit diesen Mord und
führte die Ermittlungen bewusst in die Irre? Dieser neue Fall offenbart die düstere und tragische Vergangenheit eines Mannes, der immer versuchte Gerechtigkeit zu schaffen und dabei selbst ins Straucheln geriet …

Zum Autor

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem Riesenerfolg wurde. Es folgten zwei weitere Thriller, die seine Trilogie um
den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit Bis in den Tod hinein stellte Vincent Kliesch 2013 einen neuen Ermittler vor: Severin Boesherz. Dessen Ermittlungen setzen sich nun mit diesem zweiten Fall fort. Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, unterhält er als Moderator das Publikum bei Firmenevents und im Filmpark Babelsberg. In seiner Freizeit widmet sich Kliesch gutem Essen und Wein.


Kritik:

Auch in seinem neuen Buch versteht es Kliesch meisterhaft zu fesseln. Es ist nicht übertrieben ihn als einen der besten deutschen Krimi-Autoren zu bezeichnen. Einer von der Sorte, von denen man sich wünscht, dass die Schreiber der sonntäglichen Tatort-Episoden ein Seminar besuchen. Sein Schreibstil ist einfach, aber niemals plump. Jedes Wort scheint genau abgewogen und mit Bedacht an eben diese Stelle gesetzt zu sein. Der Spannungsbogen hält bis zum Schluß. Der "Ich-les-nur-noch-eine-Seite"-Effekt setzt sofort ein und ehe sich der Leser versieht ist die Nacht halb rum. Unerwartete Wendungen überraschen selbst Kenner des Genres.

Wertung: 10 von 10 Punkten

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