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Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 01.03.2016 um 14:22:25

Gesundheitstipps aus den Curadies-Apotheken: Vorbeugung gegen grippale Infekte

Hagen Andohr von der Saale-Apotheke. Hagen Andohr von der Saale-Apotheke.
Foto: privat
Tipps von Hagen Andohr von der Saale-Apotheke in Halle.

Halle (ha). Husten, Schnupfen und Heiserkeit sind lästige Begleiter durch die kalte Jahreszeit. Für einen Erwachsenen sind zwei bis vier Erkältungen im Jahr ganz normal. Bei Kindern können es sogar bis zu zwölf grippale Infekte sein (so bezeichnet der Mediziner eine Erkältung).

So ein Infekt, nicht zu verwechseln mit einer Grippe, ist meis-tens harmlos. Die Erkältung kann durch verschiedene Viren hervorgerufen werden, die häufigsten sind Rhino-, Corona-, Adeno- und Respiratory-Syncytial-Viren. Übertragen werden die Viren durch Tröpfcheninfektion. Hustet der Sitznachbar im Bus, ist es also gut möglich, dass wir die Viren einatmen. Auch über Hände gelangen die Viren an die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase und breiten sich von dort weiter im Körper aus.

Der wichtigste und wirksamste Schutz vor der Übertragung von Erkältungs- und Grippeviren ist das Händewaschen. Wasser und Seife reichen dabei völlig aus, spezielle Desinfektionsmittel sind nicht nötig. Verwenden Sie in Erkältungszeiten kein Besteck und keine Gläser oder Flaschen, die bereits von anderen Menschen benutzt wurden, und vermeiden Sie Händeschütteln, enge Umarmungen oder Küsse mit erkälteten Personen. Ein bis zur Nase hochgezogener Schal schützt vor Tröpfcheninfektionen, Handschuhe verhindern die Übertragung der Viren an Haltegriffen in Bussen und Straßenbahnen.

Wer sich abhärtet, ist weniger anfällig für Erkältungen. Gute Methoden dafür sind warmkalte Wechselduschen am Morgen (immer mit kalt aufhören) so-wie regelmäßige Saunabesuche. Beides trägt dazu bei, dass der Körper sich Temperaturunterschieden besser anpassen kann. Auch Kneipp-Maßnahmen können den Körper unempfind-licher für Infekte machen: Wassertreten (zwei Minuten mit warmen Füßen im Storchengang in der Badewanne durch kaltes Wasser laufen), Trockenbürstenmassage (im Uhrzeigersinn zum Herzen hin) oder kalte Kniegüsse (den Wasserstrahl von den Außenseiten des Fußes über die Wade, Kniekehle und die Innenseite des Unterschenkels zum Fuß zurückführen).

Ziehen Sie sich angemessen warm an (am besten in Schichten, damit Sie ablegen können, wenn Sie Häuser betreten) und vermeiden Sie Durchnässung und kalte Füße, beides möglicherweise Risikofaktoren für eine Erkältung. Gehen Sie trotzdem regelmäßig nach draußen! Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen und Saunagänge härten ab und beugen so Infekten vor. Die warme Heizungsluft in den Räumen trocknet die Schleimhäute aus und macht sie damit weniger widerstandsfähig. Lüften Sie daher regelmäßig und kurz („Stoßlüftung"). Luftbefeuchter haben den Nachteil, dass sie häufig verkeimen und dann bei sensiblen Personen allergische Beschwerden hervorrufen können.

Wie sonst auch, ist eine Kost mit viel Obst und Gemüse sinnvoll. Besonders Vitamin C, das zum Beispiel in Zitrusfrüchten und Kiwis enthalten ist, soll das Immunsystem stärken. Auch Zink spielt bei vielen Abwehrprozessen eine Rolle und hilft bei einigen viralen Infekten. Angeboten werden neben Vi-tamin- und Mineralstoffmischungen auch zahlreiche pflanzliche Mittel, welche die Abwehr stärken sollen. Sie enthalten zum Beispiel Auszüge aus Sonnenhut, Kapland-Pelargonie, Lebensbaum oder Wasserdost. Eine Einnahme über mehr als eine Woche hinweg hatte in den meisten Studien keine sinnvollen Effekte.

Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welches Präparat für Sie sinnvoll ist und wann und wie lange Sie es einsetzen sollen!

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