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Wochenspiegel > Bernburg > Wettbewerb für Ganztagsschulen gestartet >
Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 20.09.2017 um 18:26:02

Wettbewerb für Ganztagsschulen gestartet


Foto: Fotos: Anna Kolata/Deutsche Kinder und Jugendstiftung Galerie (1 Bild)
Bis zum 17. November können Schulen die Bewerbungsunterlagen einsenden.

Sachsen-Anhalt (ke). Seit 1996 gibt es sie: Die Ganztagsschule. Hier werden Schülerinnen und Schüler an mindestens drei Tagen in der Woche ganztägig gebildet und betreut. In Sachsen-Anhalt haben bisher 112, zumeist Sekundarschulen, das Konzept übernommen.

Grundschule, Sekundarschule, Gymnasium, Gesamtschule und Ersatzschule in freier Trägerschaft sind den meisten Menschen ein Begriff. Aber die Ganztagsschule? Was verbirgt sich dahinter? Ines Petermann vom Ganztagsschulverband möchte die Ganztagsschulen bekannter machen: „Wir haben nach langer Vorbereitungszeit einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Ganztagsschulen ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.“ Mit „Wir“ meint Petermann, die hauptberuflich als Schulleiterin  der Wittenberger Sekundarschule „Friedrichstadt“ arbeitet, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und den Ganztagsschulverband.

„siGn - stark im Ganztag - ein Wettbewerb, der Zeichen setzt“  richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und die Mitarbeiter der außerschulischen Angebote aus Ganztagsschulen in Sachsen-Anhalt. Die Initiatoren wollen gute Ideen zur Gestaltung des Schulalltags belohnen. „Die Rahmenbedingungen in einer Ganztagsschule sind vom Bildungsministerium gesetzt. Trotzden haben sich die Schulen sehr unterschiedlich entwickelt. Wir wollen die öffentliche Wahrnehmung für Schulen, die sich besonders engagieren, stärken“, so Petermann. So gibt es Schulen mit offenen Angeboten nach dem Unterricht und Schulen, in denen sich außerschulische Angebote mit Unterricht abwechseln. „Hier wechseln Bewegung und Konzentration sich ab“, spricht die Wittenbergerin.  „In der Ganztagsschule werden alle Kinder gefördert. So gibt es zum Beispiel keine Hausaufgaben im herkömmlichen Sinne mehr. Kinder, deren Eltern die Zeit fehlt um zu helfen oder die nicht helfen können, sind denjenigen gegenüber benachteiligt, deren Mutter oder Vater sich kümmern. Jetzt gibt es Lernaufgaben, die im Selbststudium in der Schule bearbeitet werden.“ Dass sich die Lernenden dabei gegenseitig unterstützen, ist Teil der gelebten Schulkultur. Dazu zählen auch Orte der Entspannung, Ruhezonen und Na-tur auf dem Schulgelände. Die Schule soll ein Ort sein, in dem sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen und ernst genommen werden. Innerhalb der Ganztagsschule haben die Kinder und Jugendliche mehr Zeit und mehr Räume, ihre Poten-ziale zu entfalten.

Schulkultur und Lernkultur sind die beiden Kriterien, die in die Bewertung einfließen. Um am Wettbeweerb teilzunehmen, sollen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern aufschreiben, was sie am Ganztag „stark“ finden. Eine Jury, die sich ebenso aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Akteuren aus Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur zusammensetzt, wird Anfang des nächsten Jahres alle Bewerber besuchen. Die Preisverleihung wird im September 2018 stattfinden.

„siGn – stark im Ganztag - ein Wettbewerb, der Zeichen setzt“
Ausschreibungsunterlagen online unter:
www.sachsen-anhalt.ganztaegig-lernen.de
Einsendeschluss der Be-werbungsunterlagen bis 17. November 2017

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