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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 10.11.2017 um 08:04:23

Ministerpräsident besucht Unternehmen: Baustellenmarathon und Personalmangel sind Themen

Unternehmer Hubert Kress, Oberbürgermeister Peter Kuras, Juniorchefin Nadine Pohle-Zapp und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (v. l. n. r.) beim Rundgang durch die Werkstatt. Unternehmer Hubert Kress, Oberbürgermeister Peter Kuras, Juniorchefin Nadine Pohle-Zapp und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (v. l. n. r.) beim Rundgang durch die Werkstatt.
Foto: Anke Katte
An der Baustelle B 6 n gibt es noch ein paar „Kröten“ zu schlucken.

Dessau (ak). Vor 27 Jahren kamen mit Hubert Gress und Heinz Zapp zwei waschechte Bayern nach Dessau, die hier für die Gress + Zapp Gruppe eine neue Niederlassung aus der Taufe hoben. Inzwischen gehören die Spedition und der Nutzfahrzeugservice am Standort Dessau-Mildensee zu den führenden Logistikunternehmen Deutschlands. In Dessau und Bernburg beschäftigt das mittelständische Unternehmen 250 Mitarbeiter.

Auch Juniorchefin Nadine Pohle-Zapp fühlt sich in ihrer neuen Heimat wohl, wie sie Dr. Reiner Haseloff bei seinem Besuch auf dem weitläufigen Firmengelände unweit der Autobahnauffahrt Dessau-Ost versicherte. Die gebürtige Fränkin habe die Sachsen-Anhalter als aufgeschlossenen und freundlichen Menschenschlag kennen und schätzen gelernt. Inzwischen lebt sie hier seit 15 Jahren mit ihrem Mann.

Das war Balsam in den Ohren des Ministerpräsidenten. Zwei Unternehmensbesuche in Dessau-Roßlau standen am Mittwoch auf seinem Programm. Zuvor hatte es Gespräche mit Oberbürgermeister Peter Kuras und Uwe Langkammer von der Landesstraßenbaubehörde ge­­geben. Beim Rundgang über das moderne Firmengelände, auf dem der komplette Service für einen Fuhrpark, vom Tanken über Waschen, Wartung und Reparatur angeboten wird, informierte sich Haseloff auch über das innovative Energiekonzept des Unternehmens. Mit Hilfe von Solaranlagen kann sich das Unternehmen neun bis zehn Monate im Jahr autark mit Strom versorgen. Die 1,7 Millionen Euro teuere Investition werde sich allerdings erst in zehn bis 15 Jahren rechnen, da es immer unattraktiver werde, Strom in anderen Netzen zu vermarkten. Bei den Stadtwerken Dessau sei man in dieser Beziehung nicht auf offene Ohren gestoßen, so Heinz Zapp.

Mit immer wieder neue Probleme sei das Unternehmen durch die Vielzahl der Baustellen in der Region konfrontiert. Die Langzeitbaustellen auf der A 9 und der A 14 hätten zu so mancher Krisensitzung geführt, erinnert sich auch Oberbürgermeister Peter Kuras.
Hubert Gress kritisierte, dass die Baustellen von Stadt, Land und Bund scheinbar völlig unkoordiniert parallel laufen.
Man hätte doch erst für einen Anschluss der B 6 n an  die A 9 sorgen müssen, bevor in Dessau-Roßlau, Köthen und dazwischen munter drauf los repariert und gebaut wird.
Auf die Frage, wann denn die B 6 n fertig sein wird, klingelte Haseloff noch einmal den Präsiden des Straßenbaubehörde an.
Von ihm gab es sowohl eine positive als auch eine weniger erfreuliche Auskunft. Die Anbindung der B 6 n an die A 9 bei Salzfurt-Kapelle wird im nächsten Jahr fertig.
Anders sieht es dagegen mit der Arbeiten an den Fahrbahnen für die ca. 16 Kilometer lange letzte Etappe der B 6 n aus. Hier sorgt ein Aufkommen von seltenen Krötenarten dafür, dass die Naturschutzbehörde den Bau von 200 bis 250 Krötentunneln eingefordert hat. Dazu ist ein Planänderungsverfahren vonnöten, das die Bauzeit in die Länge treibt.

„Geeignetes Personal zu finden, ist das nächste große Problem, das uns zunehmend beschäftigt“, so Nadine Pohl-Zapp. „Wir bilden schon über viele Jahren Kfz-Mechatroniker und Speditionskaufleute aus.“
Während es mit dem Nachwuchs im Werkstattbereich gut aussieht, wird es für die 130 Lkw, die täglich in der Region und deutschlandweit unterwegs sind, immer schwieriger, gute Berufskraftfahrer zu gewinnen.
Inzwischen wird das Fahrer­team von 15 Mitarbeitern aus Polen verstärkt.
Der Versuch, einen Mitarbeiter mit Migrationshintergrund zu etablieren, scheiterte u. a. daran, dass er keine Anweisungen von einer Frau akzeptierte.

Leserkommentare:


Sebastian , Bernburg :
"Migranten sollte bei Aufnahme klar gemacht werden, das hier Frauen das sagen haben, sie das nicht nur tolerieren sondern akzeptieren müssen oder unser Land verlassen sollten."


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