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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 17.05.2018 um 08:21:54

Olympiasieger Thomas Röhler beim Internationalen Leichtathletik-Meeting in Dessau

Gast bei der Pressekonferenz zum 20. Internationalen Leichtathletik-Meeting war Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler (2. v. l.). Gast bei der Pressekonferenz zum 20. Internationalen Leichtathletik-Meeting war Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler (2. v. l.).
Foto: Anke Katte
Speerwurf-Olympionike darf in Dessau die Wurfrichtung bestimmen.

Dessau (ak). Olympiasieger 2016, Dritter der ewigen Weltbestenliste, Vierter der Weltmeisterschaft, fünffacher Deutscher Meister, Leichtathlet des Jahres und ganz aktuell Sieger beim Diamond-League-Meeting in Doha (Katar) - eigentlich hat Thomas Röhler (26) schon alles erreicht, was es im Speerwerfen national und international zu holen gibt. Und „ganz nebenbei“ hat er auch noch seinen Bachelor in Sport- und Wirtschaftswissenschaften ab­­geliefert.

Aber der sympathische Athlet des LC Jena will sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen. Im Gegenteil: Er will den perfekten Speer für Würfe über 100 Meter finden und in Tokio sein Olympia-Gold verteidigen.

Doch zunächst liebäugelt er mit Gold bei der Europameisterschaft in Berlin. „Meine Ambitionen sind groß. Das Ziel ist Gold bei der EM zu gewinnen. Man ist Sportler genug, um zu sagen, ich fahre nach Berlin, um zu gewinnen“, so lautet die klare Aussage auf die Frage, was ihn nach dem olympischen Gold noch motiviert.

Bei der 20. Auflage des Internationalen Leichtathletik-Meetings am 8. Juni in Dessau ist Thomas Röhler der Star des Abends. 
„Mit Thomas Röhler haben wir den aktuellen Olympiasieger und damit den nominell weltbesten Speerwerfer bei uns in Dessau. Darüber freuen wir uns immens. Das ist ein absolutes Qualitätsmerkmal für das Meeting und für alle Menschen, die daran mitwirken“, so Meeting-Direktor Ralph Hirsch bei der Pressekonferenz.

An sein letztes Meeting in Dessau hat Thomas Röhler allerdings nicht so gute Erinnerungen. Was war passiert? Ralph Hirsch erinnert sich. „Zunächst war alles bestens. Thomas kam gut gelaunt in Dessau an und wählte die für ihn perfekte Wurfrichtung aus. Kurz vor dem Start der Veranstaltung entschied der Bundestrainer, dass in die andere Richtung geworfen wird. Da habe ich schon an Thomas Mimik er­­kannt, dass es nichts wird. Es wurde dann ein Wurf um die 78 Meter.“ 

Nach fast 20 Jahren Erfahrung als Meeting-Direktor weiß Hirsch, dass Leichtathleten die sensibelsten Menschen auf unserem Planten sind, die auf noch so winzige Details ge­­nauestens achten. „Heute würde ich mich immer für den Athleten entscheiden und darum verspreche hier hiermit offiziell: Am 8. Juni bestimmt der Olympiasieger, in welche Richtung der Speer im Paul-Greifzu-Stadion in den Abendhimmel fliegen wird.“

Und vielleicht wird ja der Stadionrekord, den der Russe Sergej Makarow immer noch mit 90,86 Metern hält, diesmal gebrochen. 
Zum Auftakt der Saison am 5. Mai in Doha lieferte Thomas Röhler sagenhafte 93,90 Meter ab. Speerwerfen ist pure Physik: Abwurfwinkel, Geschwindigkeit, Bewegung,  Impuls, Energie, Aerodynamik... Hinzu kommen Timing und Feeling. Röhler: „Darum sind 100 Meter  im Speerwerfen keine Utopie. Es muss Leute geben, die Limits durchbrechen. 100 Meter sind träum- und denkbar.“

An starker Konkurrenz für den Olympioniken fehlt es beim Dessauer Meeting nicht. Die gesamte deutsche Speerwurfelite ist am Start, darunter Weltmeister Johannes Vetter, Andreas Hofmann, Lars Hamann, Bernhard Seifert und Julian Weber. 

Angeheizt wird die Wettkampfatmosphäre in diesem Jahr noch durch eine neue Regel, die jedem Speerwerfer nur 30 Sekunden pro Versuch zuerkennt. 

Infos

Alles Infos zum Meeting, den Disziplinen, Athleten und den Tickets (Stehplatzkarten sind erstmals gratis erhältlich!) gibt es unter www.anhalt-sport.de.

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