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Wochenspiegel > Bernburg > Evangelische Schule öffnet am Samstag >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 23.11.2018 um 07:12:51

Evangelische Schule öffnet am Samstag

Die Evangelische Grundschule in Bitterfeld-Wolfen arbeitet als freie Schule nach dem Maria Montessori Konzept und mit einem kooperierenden Schulhort, vergleichbar dem Modell der Ganztagsschule. Die Evangelische Grundschule in Bitterfeld-Wolfen arbeitet als freie Schule nach dem Maria Montessori Konzept und mit einem kooperierenden Schulhort, vergleichbar dem Modell der Ganztagsschule.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Montessori-Pädagogik steht im Vordergrund. Der Tag beginnt 10 Uhr mit einer gemeinsamen Andacht und einer Entdeckungstour.

Wolfen (ts).
Die evangelische Grundschule in Wolfen, Windmühlenstraße 4, öffnet am Samstag, den 24. November, ab 10:00 Uhr die Türen. Dort können Eltern und Interessierte die individuelle Lernbegleitung sowie die ganzheitliche Bildung unter Vermittlung christlicher Werte näher kennenlernen. Die Evangelische Grundschule Wolfen arbeitet als freie Schule nach Maria Montessori mit einem kooperierenden Schulhort, vergleichbar dem Modell der Ganztagsschule.

Zurzeit lernen 68 Schülerinnen und Schüler in sogenannten Stammgruppen, seit letztem Jahr gibt es insgesamt vier Stammgruppen beim freien Träger, dem Diakonieverein Bitterfeld-Wolfen-Gräfenhainichen. In der Schule werden vier Jahrgänge zu einer altersgemischten Stammgruppe zusammengefasst. In den Stammgruppen findet der größte Teil der Lernarbeit statt. Ältere helfen den Jüngeren. Jeder Schüler durchläuft dabei Stufen, die man mit „Schüler“, „Lehrling“, „Geselle“ und „Meister“ vergleichen könnte.

Die Grundschulkinder sollen im bewegten Unterricht dadurch offener und homogener sein, man hilft sich gegenseitig, was besonders die sozialen Kompetenzen fördern kann. Interessierte Eltern und Eltern der Schüler können jederzeit den Unterricht besuchen und ein Stück weit begleiten.

Nach der gemeinsamen Andacht um 10 Uhr können interessierte Eltern und Kinder gemeinsam  in der Schule auf Entdeckungstour gehen. Wie klappt es, dass jedes Kind individuell nach seinem Lerntempo lernen kann? Welche „begreifbaren“ Materialien machen es möglich, dass die Kinder sich mit Freude und Interesse auch an schwierige Themen wagen? Auf alle Fragen haben die Pädagogen vor Ort Antworten. Alle Kinder sind auch eingeladen, sich an einer Kindertauschbörse zu beteiligen.
Wie? Einfach das ungeliebte Spielzeug mitbringen und schauen, ob sich etwas Neues findet. Außerdem lädt die  Zirkus AG zum Mitmachen ein. Für alle Kleinen besteht auch die Möglichkeit, ein Geschenk für den Advent zu basteln. Gegen 13:00 Uhr endet die Erlebnisreise durch die Klassenräume.

Die Montessori-Pädagogik geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori (1870 -1952) zurück. Ihr Grundgedanke ist das Verhältnis von Einmaligkeit und Abhängigkeit. Entwicklungsgemäßheit: Um eine Über- und Unterforderung zu vermeiden, ist es erforderlich, die geplante Maßnahme (entstanden aus genauen Beobachtungen des Pädagogen) einerseits an der Normalentwicklung des Kindes zu orientieren, andererseits ist es notwendig, sie auf die aktuelle Entwicklung (Individuallage) hin abzustimmen. Die Pädagogik Maria Montessoris wird diesem Prinzip gerecht, z. B. durch die Dreistufenlektion. Es besteht eine didaktische und methodische Kontinuität, das heißt: die Lerninhalte werden sachlogisch, systematisch-planmäßig aufeinander aufgebaut, z. B. vom sensomotorischen zum abstrakten Lernen, von der Grob- zur Feinmotorik, vom Mengenbegriff zur Zahl. Es wird eine methodische Kontinuität verfolgt, um beim Kind Irritationen und Probleme zu vermeiden, die durch Brüche in diesem Bereich auftreten könnten. Unsere angestrebten Lehr- und Erziehungsmethoden sollen deshalb eine Stetigkeit aufweisen.

Ganzheitlichkeit:
In der Schule wird jedes Kind als ganze einmalige individuelle Persönlichkeit mit seinen sich stets äußernden Bedürfnissen gesehen. Einzelfunktionsübungen sollen vermieden werden, da sie monoton und ermüdend sind sowie zu Widerständen beim Kind führen, außerdem würden dann andere Funktionen und Fertigkeiten vernachlässigt werden.

Fordern und Fördern:
Lernerfolge können nur dann eintreten, wenn das Kind zu eigenen Problemlösungen und Erfolgserlebnissen geführt wird. Es lernt, sich selbst zu fordern oder eine Forderung des Pädagogen anzunehmen.

Prinzip der Sachlichkeit:
Wenn das Kind einen entwicklungsgemäßen Gegenstand zur Auseinandersetzung mit seiner materiellen und sozialen Wirklichkeit (z. B. Schrift, Mathematik, Natur, Familie) hat, so können sich individuelle Fähigkeiten und Interessen entfalten.

Prinzip der freien Wahl:
Die jeweils individuelle Kindesentwicklung und die dementsprechenden individuell auftretenden sensiblen Phasen setzen die freie Wahl des Lerngegenstandes, des Lernpartners, des Lernortes, der Zeit und die Freiheit des Lernens überhaupt voraus.
 

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