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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 04.12.2019 um 13:22:50

Düfte in der Mößlitzer Weihnachtsbäckerei

Der Wochenspiegel hat den Mößlitzer Weihnachtsbackfrauen nicht nur über die Schultern geschaut, sondern auch mitgeknetet und natürlich viel verkostet. Der Wochenspiegel hat den Mößlitzer Weihnachtsbackfrauen nicht nur über die Schultern geschaut, sondern auch mitgeknetet und natürlich viel verkostet.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Der Wochenspiegel hat den Mößlitzer Weihnachtsbackfrauen nicht nur über die Schultern geschaut, sondern auch mitgeknetet und natürlich viel verkostet.

Mößlitz (ts).
Alle Jahre wieder, das ist nicht nur ein sehr bekanntes Advents- und Weihnachtslied, sondern auch die Vorfreude auf das alljährliche Plätzchenbacken zur besinnlichen Zeit auf dem Gut Mößlitz. Die Messe zur Weihnachtsbäckerei sorgt nicht nur für leckere Plätzchen, sondern auch für gute Laune, Adventsstimmung und als logische Konsequenz für ordentlich süßes Hüftgold.

In diesem Jahr haben wir uns mit den Weihnachtsbäckerinnen Silvia Teschner und Claudia Hoppe verabredet, um ordentlich Teig zu kneten für „Hafermonde“ und „Friesenkekse“. Schon einige Meter vor der Mößlitzer  Backstube steigt uns ein wohlriechender bekannter Duft nach Zimt, gebrannten Mandeln und Plätzchenteig in die Nase. Sofort werden kommen Erinnerungen an die Kindheit hoch... Unweigerlich fällt uns sofort das Kinderweihnachtslied ein: „Oh, es riecht gut, oh, es riecht fein! Heute rühren wir Teig zu Plätzchen ein“. Die Weihnachtsbäckerinnen sind seit zwei Wochen fleißig und backen Plätzchen für gute Zwecke und auch für die Advents- und Weihnachtsmärkte sowie für die Besucher auf dem Gut Mößlitz.

Ungewöhnlich, jedoch lecker, dürfen wir, bevor unsere „Hafermonde“ und „Friesenkekse“ eingerührt werden, andere leckere Plätzchen kosten. Da liegen schön angerichtet Husaren-Krapfen, Cappuccino-Hörnchen, Honig-Kringel und Spritzgebäck, mmmh lecker. Ein lächelnder Blick mahnt uns zur Ordnung und Zurückhaltung... so widmen wir uns den eigenen Weihnachtsplätzchen. Was brauchen wir denn zum Backen? Eine Küchenwaage, eine Schüssel, ein elektrisches Rührgerät mit Knethaken, Teelöffel…

Was brauchen wir denn zum Backen? Eine Küchenwaage, eine Schüssel, ein elektrisches Rührgerät mit Knethaken, Teelöffel, Esslöffel, ein Messer, eine Teigrolle, Förmchen zum Ausstechen und ein Backblech sowie eine Rolle Backpapier.
Die ist wichtig, erklärt mir Sylvia Teschner, damit die Plätzchen nicht am Backblech kleben bleiben.

Mit einer roten Schürze dekoriert, nehme ich Butter und Mehl, gebe alles in eine Schüssel, dann den Mixer in die Hand und…? Weihnachtsbäckerin Claudi Hoppe lächelt und meint, den Mixer kann ich höchstens für das Eiweiß nehmen. Für einen geschmeidigen Teich brauche ich nur meine Hände, diese muss ich mit Mehl bestäuben und den Teig von außen nach innen schnell zu einem glatten und kompakten Teig verkneten. Nach zwei Minuten verspüre ich Schmerzen und Krämpfe in den Händen und denke mir… „Was die Frauen hier so alles kneten und leisten, Respekt“. Nach der Zugabe einiger weiterer Zutaten fängt es immer verführerischer zu riechen. Es riecht nach Vanille, Rum, gerösteten Mandeln und nach Schokolade.

Für mich wartet jedoch erst einmal eine ganze Schüssel Teig auf seine Formgebung. Den Teig forme ich mit einem Löffel zu kleinen Teigtalern - und schwupps, noch schnell das letzte Stück auf das Backblech und ab in den Backofen. Anschließend werden die Plätzchen mit einer Kakaoglasur überzogen. Eine höchst filigrane Arbeit und fertig sind die Hafermonde. Mmmh, es riecht immer verführerischer und ich kann mich kaum noch zügeln. Was für ein duftendes Zusammenspiel.

Dann geht es an die Friesenkekse. Ich vermische nach Anweisungen und einer Lehrvorführung Mehl mit Backpulver, vermenge Zucker mit Vanillezucker und dann streue ich wieder Mehl auf den Backtisch und drücke eine Mulde in den Teig. Darauf kommt Rum mit einem verrührtem Ei und Butterflöckchen oben drauf. Dann heißt es wieder die Hände wie der Wolf bei den sieben Geißlein mit Mehl benetzen und wieder wird der Teig geknetet bis er homogen ist.

Nachdem ich hellen und dunklen Teig angerichtet habe, wird dieser zu drei Zentimeter dicken Röllchen geformt und in Scheiben geschnitten, dann noch mal ab ins trockene Zuckerbad rauf auf“s Blech und anschließend in den vorgeheizten Backofen. Mmmh lecker, fertig. Weihnachten kann kommen. Doch erst einmal werde ich die Kolleginnen und Kollegen mit leckeren Plätzchen verwöhnen.

Hafermonde und Friesenkekse aus der Weihnachtsbäckerei (Rezepte)

Hafermonde:
Für ca. 35 Stück

Für den Mürbeteig:
125 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
1 Ei
60 g Zucker
1 EL Rum
125 g Butter
130 g Haferflocken
30 g Raspelschokolade

Außerdem:
Milch zum Bestreichen
1 Päckchen Kakaoglasur


1. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, auf eine Arbeitsfläche sieben, eine Mulde eindrücken und das Ei hineingeben
2. Den Zucker darüberstreuen, mit Rum beträufeln, die Butter in Flöckchen daraufsetzen, Haferflocken und Schokoladenraspel dazugeben.
3. Die Zutaten mit bemehlten Händen von außen nach innen schnell zu einem glatten, kompakten Teig verkneten.
4. Den Mürbeteig in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.
5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ½ cm dick ausrollen, Monde ausstechen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten.
6. Die Hafermonde mit Milch bestreichen und im auf 190 °C vorgeheizten Backofen 12 Minuten backen
7. Die fertig gebackenen Hafermonde aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und auskühlen lassen.
8. Kakaoglasur nach Packungsanweisung zubereiten und die Hafermonde mit einer Spitze eintauchen.
9. Die Hafermonde vollständig abtrocknen lassen und bis zum Verzehr in einer Plätzchendose kühl aufbewahren.

Friesenkekse:
Für ca. 45 helle Kekse und
Ca. 50 dunkle Kekse:

Für den hellen Teig:
250 g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Fläschchen Rumaroma
1 Ei
100 g Butter

Für den dunklen Teig:
250 g Mehl
30 g Kakaopulver
1 gestrichener TL Backpulver
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Fläschchen Rumaroma
1 Ei
100 g Butter

Außerdem:
Grober Zucker zum Wälzen

1. Für die hellen Plätzchen das gesiebte Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und dem Vanillezucker vermischen, auf eine Arbeitsfläche geben und eine Mulde eindrücken.
2. Das Rumaroma mit dem Ei verrühren und in die Mulde geben.
3. Die Butter in Flöckchen daraufsetzen und das Ganze mit bemehlten Händen von außen nach innen schnell zu einem glatten, kompakten Teig verkneten.
4. Für den dunklen Teig die Zutaten wie für den hellen Teig verarbeiten. Beide Teige getrennt in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen.
5. Anschließend beide Teige auf einer mit Zucker bestreuten Arbeitsfläche zu 3 cm dicken Rollen formen.
6. Von den Rollen ½ cm dicke Scheiben abschneiden und diese erneut in Zucker drücken.
7. Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten und im auf 180 °C vorgeheizten Backofen 12 Minuten backen.

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