Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Bernburg > Riskanter Rausch >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 24.02.2020 um 16:29:04

Riskanter Rausch

Dr. med. Thomas Beier, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (links) und Thomas Büttner, Leiter Servicezentrum Dessau-Roßlau, Bitterfeld, Wittenberg der DAK Gesundheit, freuen sich, dass die Ausstellung der Landessieger der Präventionskampagne „bunt statt blau“ bis zum 21. Februar im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gastiert. Dr. med. Thomas Beier, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (links) und Thomas Büttner, Leiter Servicezentrum Dessau-Roßlau, Bitterfeld, Wittenberg der DAK Gesundheit, freuen sich, dass die Ausstellung der Landessieger der Präventionskampagne „bunt statt blau“ bis zum 21. Februar im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gastiert.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen zeigt Landessiegerplakate der Präventionsaktion „bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen“

Bitterfeld (WS).
Jugendliche gestalten Plakate gegen Alkoholmissbrauch von Gleichaltrigen. Mit dieser Strategie feiert seit mehr als einem Jahrzehnt die Präventionskampagne „bunt statt blau“ bundesweit Erfolge. Seit dem Start vor elf Jahren erreichte diese Mitmachaktion der DAK Gesundheit über 100.000 Schüler. Angesprochen sind 12- bis 17-Jährige, sich kreativ mit dem Thema Alkohol auseinanderzusetzen. Die eingereichten Plakatentwürfe zu „Bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen“ werden von einer Jury gesichtet, die alljährlich Landessieger kürt und einen Bundessieger ermittelt.

Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen
Dass die Thematik des Alkoholmissbrauchs nach wie vor brisant ist, belegt auch die Behandlungsstatik der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Gesundheitszentrums Bitterfeld/Wolfen. Im Vorjahr mussten hier 31 Jugendliche wegen der Gesundheitsfolgen von Drogenkonsum stationär behandelt werden. 25 Patienten davon wurden mit einer Alkoholvergiftung eingeliefert.Der jüngste Patient war ein Zwölfjähriger.

Im Vergleich zu 2018 stieg die Anzahl der jugendlichen Klinikpatienten mit Alkoholproblemen wieder leicht an. „Die Zahlen schwanken aber von Jahr zu Jahr. Als Ärzte sehen wir die Folgen der rauschenden Partys, die leider nicht immer nur einmalige Abstürze sind. Deshalb unterstütze ich jede Form der Präventionsarbeit“, sagt Dr. med. Thomas Beier.

„Lieber rocken bis die Fetzen fliegen, als besoffen auf der Trage liegen.“
„Alkohol zählt leider zu den gesellschaftlich tolerierten Drogen. Überall sind alkoholische Getränke präsent und Jugendliche, die mit Vollrausch in den Kliniken landen, repräsentieren nur die Spitze des Problems. Die Dunkelziffer dürfte weit größer sein“, vermutet Thomas Büttner. Als Leiter des Servicezentrums Dessau-Roßlau, Bitterfeld, Wittenberg der DAK Gesundheit begleitet er die Präventionskampagne von Anfang an.

„Das Besondere an der Aktion ist, dass die Schüler aus ihrem Blickwinkel und in ihrer Sprache die Problematik des Alkoholmissbrauchs inszenieren. Keine von Erwachsenen konzipierte Kampagne könnte das in dieser Nachhaltigkeit leisten“, ist sich Thomas Büttner  sicher und hofft weiter auf eine Beteiligung von Schülern aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Bis zum 31. März 2020 können Plakatentwürfe bei der DAK Gesundheit eingereicht werden. Inspirationen können Interessierte in der Ausstellung der Landessiegerplakate im Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen finden.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH werden jährlich rund 1.600 junge Patienten stationär und über 3.000 ambulante Fälle versorgt*. Vom Neugeborenen bis zum 18-jährigen Jugendlichen erfolgt hier eine stationäre, teilstationäre und auch ambulante fachärztliche Behandlung. Das diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum ist dabei umfassend und interdisziplinär.
 

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Stehen angestellte Landwirte im Regen? Stehen angestellte Landwirte im Regen? Im Kreis Anhalt-Bitterfeld arbeiten 1.800 Menschen in der Branche. Beschäftigte in der Landwirtschaft könnten um Zusatzrente bangen. ...
Anzeige
Trauerportal
Suchmeldung: Wer hat Fritz-Eugen gesehen? Suchmeldung: Wer hat Fritz-Eugen gesehen? Dringende Suchmeldung. Bei einer privaten Tour am 1. Juni hat Uwe Schlegel, Tourenleiter der Fritz-Eugen-Tour, das Maskottchen Fritz-Eugen...
Anzeige
Verlosung: Jumanji - The next level Verlosung: Jumanji - The next level Die Gang ist wieder da in JUMANJI: THE NEXT LEVEL, aber das Spiel hat sich verändert. Als sie nach Jumanji zurückkehren, um einen aus ihrer Gruppe zu...
Anzeige
Unser Land