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Wochenspiegel > Bernburg > Politik > Anhalt-Bitterfelds Landrat wieder im Dienst >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 06.09.2013 um 15:24:59

Anhalt-Bitterfelds Landrat wieder im Dienst

Der Landrat von Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze zeigte sich nach seinem Unfall im Juli erstmalig in der Öffentlichkeit. Der Landrat von Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze zeigte sich nach seinem Unfall im Juli erstmalig in der Öffentlichkeit.
Foto: Archiv Thomas Schmidt
Uwe Schulze (CDU) hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Staatsanwaltschaft stellt das eingeleitete Ermittlungsverfahren ein.

Anhalt-Bitterfeld (ts).
Früher als erwartet und viel eher als persönlich gedacht, hat der Landrat von Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze (CDU) die Arbeit als Landrat wieder aufgenommen. Der Einstieg erfolgt vorerst Stundenweise und soll erst einmal die Belastbarkeitsgrenze ausloten.

Schulze hatte sich am 9. Mai zum „Herrentag“ während einer Fahrradtour schwere Verletzungen zugezogen. Auf dem Heimweg kam der Landrat vom Weg ab, rutschte eine Böschung herunter und ein Betonteil stoppte diese rasante Fahrt abrupt und der Sturz über den Lenker hatte schwerwiegende Folgen. Zahlreiche Brüche wie ein doppelter Schädelbasisbruch,  Jochbeinbruch, Keilbeinbrüche, Schulterbein und Rippenbrüche sowie Schlüsselbeinbruch verletzten den Landrat lebensbedrohlich.

Vier Operationen am Kopf und im Brustbereich sowie zahlreiche kleinere Eingriffe waren die Folge der schweren Verletzungen. Nach einer mehrwöchigen Reha im Klinikum Bavaria in Kreischa bei Dresden möchte der Landrat von Anhalt-Bitterfeld langsam und kontinuierlich die  Amtsgeschäfte wieder wahrnehmen.

Die im Zusammenhang mit Schulzes Unfall geführten Ermittlungen, so der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau Christian Preissner, sind eingestellt worden. Zur Begründung heißt es: „Die Untersuchung der Uwe Schulze entnommenen Blutprobe wies eine Alkoholkonzentration auf, die deutlich unterhalb des für Radfahrer kritischen Wertes von 1,60 Promille lag. Die Ermittlungen haben ergeben, dass der Unfall auch einem nüchternen Radfahrer hätte widerfahren können. Somit scheidet der genossene Alkohol als Unfallursache aus“, so Preissner.

Schulze indes möchte sich wieder voll auf seine Tätigkeit als Landrat konzentrieren und bezeichnet sich selbst als Optimist und Kämpfernatur. Seine Aussage: „Wichtig ist, ich lebe und habe eine neue Chance bekommen“, will der Landrat ernst nehmen und „ich werde kürzer treten, anstatt 180 Prozent gibt es nur noch 120 Prozent“, stehen für den Kommunalpolitiker. Denn diese 120 Prozent wird Uwe Schulze im kommenden Jahr zur Kommunalwahl brauchen, denn er möchte noch einmal zur Wahl als Landrat für Anhalt-Bitterfeld antreten.

Leserkommentare:


Andreas Papert, Brehna:
"Seit wann sind 1,4 Promille deutlich unter 1,6??? Und Staatsanwalt stellt die Ermittlungen ein, die Begründung erschliesst sich mir mal nicht. Ja wo leben wir denn? Wie war noch gleich die Grenze bei Autofahrern und was ist wenn man da kurz darunter liegt und UNVERSCHULDET in einen Unfall verwickelt wird? Ist das jetzt ein Referenzfall? Hier wird wohl mit zweierlei Maß gemessen. Inmeinen Augen ist das sogar eine indirekte Aufforderung für Politiker weiterhin sich die Kante zu geben ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Der Staatsanwalt sollte gleich mal vom Dienst suspendiert werden, bei vollem Lohnausgleich versteht sich. Für alle Fälle würde ich gerne das Aktenzeichen wissen. So einen "Saubermann" soll man also wählen? Ich nicht!!!"


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