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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 07.02.2015 um 12:33:10

"Ich bin stolz, Deutscher zu sein"

CDU-Neujahrsempfang in Brehna mit Wolfgang Bosbach - Chef des Innenausschusses im Bundestag.  CDU-Neujahrsempfang in Brehna mit Wolfgang Bosbach - Chef des Innenausschusses im Bundestag.
Foto: Thomas Schmidt
CDU-Neujahrsempfang in Brehna mit Wolfgang Bosbach. Rund 300 Mitglieder und Gäste waren der
Einladung gefolgt.

Brehna (ts).
Wenn man mit einer knappen Stunde Verspätung eintrifft und einen das  Bergmannsorchester mit "Alte Kameraden" begrüßt, kann man dem nur mit Humor begegnen. Der Vorsitzende des Innenausschusses und CDU-Mitglied im Deutschen Bundestag, Wolfgang Bosbach, ist einer der Sorte von Politiker.

Er reagierte mit rheinländischem Humor darauf. "Wenn ihr auf mein Alter oder meine Rede anspielt, so schlimm ist es noch nicht und ihr könnt mit einem passenden Schlusslied Wiedergutmachung betreiben", so Bosbach mit einem breiten Lächeln in Richtung Bitterfelder Bergmannsorchester.

Bosbach folgte einer Einladung des CDU-Kreisverbandes Anhalt-Bitterfeld und des CDU Ortsverbandes Bitterfeld-Greppin als Gastredner. Unter den gut 300 Gästen im Sport- und Kulturzentrum in Brehna waren auch Bundestagskollege Kees de Vries, der Europa-Abgeordnete Sven Schulze (EVP), die drei CDU-Landtagsabgeordneten und der Landrat von Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze sowie zahlreiche weitere Vertreter aus Wirtschaftsverbänden, Industrie, Handel und Handwerk.

Alle waren gekommen, um den Worten vom Innenausschussvorsitzenden im Deutschen Bundestag zu lauschen. Bosbach sprach auch gleich zwei Grundthemen an. Pegida, Legida und die damit verbundene aktuelle Islam-Debatte.

"Auch wenn man seiner Bundeskanzlerin nicht widersprechen sollte, bin ich nicht der Meinung, dass der Islam zu Deutschland gehört", bezog Bosbach gleich eindeutig Stellung. Seiner Meinung nach gilt die Rechts- Werteordnung für alle gemeinsam und anders geht es nicht. Der überwiegende Teil dieser Menschen ist auch friedlich und kulturbereit.

Eins möchte Bosbach auch noch klarstellen: "Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein, das muss man nicht raus kehren, doch man muss das sagen dürfen, ohne gleich in die rechtsradikale Ecke gedrängt zu werden", das honorierte der überwiegende Teil der Gäste mit einem frenetischen Beifall.  

Bosbach meint auch: „Wir brauchen Allianzen, um Probleme besser anzugehen und vor allem, um die Menschen wieder für Politik zu begeistern, damit die Kluft zwischen Wählern und Gewählten wieder kleiner wird.“ Zum Abschluss sagte Wolfgang Bosbach: "Es geht um Vertrauen und um Sympathie und ja, dazu gehören auch Migranten, wir brauchen Zuwanderung für eine gesicherte, für unsere gemeinsame Zukunft".

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