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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 07.03.2016 um 11:38:08

Freisprechung nach erfolgreicher Ausbildung

36 Auszubildende aus vier Gewerken haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden und im Bereich der Kreishandwerkerschaft ihren Gesellenbrief erhalten. 36 Auszubildende aus vier Gewerken haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden und im Bereich der Kreishandwerkerschaft ihren Gesellenbrief erhalten.
Foto: Thomas Schmidt
Auszubildende aus vier Gewerken haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden und sind vom Kreishandwerksmeister freigesprochen. 36 junge Leute haben von der Kreishandwerkerschaft ihren Gesellenbrief erhalten.

Bitterfeld-Wolfen (ts).
Im Wasserzentrum Bitterfeld fand die diesjährige Freisprechung der Auszubildenden der Berufe Kfz-Mechatroniker,  Metallbauer, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und Informationselektroniker statt. Die Azubis stammen aus unterschiedlichen Ausbildungsbetrieben der Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld.

Laut Kreishandwerksmeister Roland Prokop haben gut 85 Prozent der Junggesellen einen Arbeitsvertrag bekommen, eine gute Quote. „Das heißt, das Handwerk setzt einen deutlichen Trend gegen die Abwanderung“, so Prokop.  Doch es ist nicht immer alles Gold was glänzt.

So begehrt diese Gesellenbriefe auch sind, so musste die Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld auch kritische Veränderungen, gerade bei den weiter abfallenden Leistungen feststellen. Von den 43 Prüfungsteilnehmern haben nur 36 bestanden.
In der Kenntnisprüfung erreichten sie eine Durchschnittsnote von 3,67 und in der Fertigkeitsprüfung von 3,16, so Prokop. Der Kreishandwerksmeister findet auch andere kritische Worte.

„Für mich ist die Bildungspolitik eine verfehlte Politik. Während die akademischen Berufe steigen, sinken die Kräfte im Handwerk. Die Wertediskussion des Handwerks muss wieder aufgenommen werden und dazu gehören auch Anerkennung und stabile Rahmenbedingungen.“, so mahnend Roland Prokop. Dabei nimmt er Elternhaus, Ausbilder und die Gesellschaft in die Pflicht, sich dieser Herausforderung gemeinsam zu stellen.

Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Carmen Bau, sieht viele positive Ansätze für die Zukunft. „Wir investieren weiter Kraft in die Förderung von Nachwuchskräften im Handwerk“, so die engagierte Betriebswirtin.

Auch die Vertreterin vom erkrankten Landrat, Dr. Sabine Engst,  sprach den neuen Gesellen ihre herzlichsten Glückwünsche für die Zukunft aus. Dem schloss sich der Geschäftsführer der Entwicklungs- und Weiterentwicklung Gesellschaft (EWG). Armin Schenk, an. Schenk verwies auf die fehlenden Fachkräfte und ermutigte die Junggesellen, im fortschreitenden Zeitalter der Digitalisierung, auch im Handwerk, ihre Region zu stärken oder irgendwann wieder zurückzukommen. Schenk zitierte den britischen Komponisten Benjamin „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück“, so die Botschaft des Geschäftsführers

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