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Wochenspiegel > Bernburg > Polizei > Brutaler Mordversuch in Roitzsch >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 24.06.2014 um 11:35:00

Brutaler Mordversuch in Roitzsch

Mit einem Rettungshubschrauber wurde die schwerverletzte Frau in eine Hallische Klinik geflogen und dort notoperiert. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die schwerverletzte Frau in eine Hallische Klinik geflogen und dort notoperiert.
Foto: Thomas Schmidt
Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei musste anrücken. Ein 41-jähriger Mann schießt seine 29-jährige Frau brutal nieder.

Roitzsch (ts).
Ein dramatischer Mordversuch erschüttert den Ortsteil Roitzsch in der Stadt Sandersdorf-Brehna. Der Mann soll in einer dramatischen Situation brutal mit Waffengewalt ein erschütterndes Familiendrama ausgelöst haben. Der 41-jährige Mann schoss mehrfach auf seine am Boden liegende Frau und Verletzte diese schwer. Schwer verletzt und verzweifelt nimmt die Frau, wahrscheinlich mit letzter Kraft, die vierjährige Tochter auf den Arm und lässt sie wahrscheinlich aus dem Fenster fallen, um das Leben des Kindes vor diesem brutalen Killer zu schützen.

Dieser droht mehrfach Frau und Kind und sich selbst zu töten. Aufgeschreckt durch den Krach und die Schlüsse, alarmieren Nachbarn die Polizei. Nur wenige Minuten später ist die Polizei vor Ort und finde das verletzte Mädchen und rettet es erst einmal aus der Gefahrenzone. Der alarmierte Rettungsdienst und Notarzt versorgt das Kind medizinisch. Das Kind hatte Glück im Unglück. Prellungen und schwere Hämatome sowie einige weitere Verletzungen sind nicht so schwerwiegend, dass Lebensgefahr bestand.

Scheinbar wurde dem Mann anschließend bewusst, was er dort angerichtet hat, dass vermutet zu mindestens die Polizeidirektion und die Staatsanwaltschaft in Dessau. Der 41-jährige verlangte nach einem Notarzt, weil seine Frau wohl schwer verletzt sei. Den Spezialeinsatzkräften ist es dann gelungen, auf den Hof und in das Wohnhaus zu gelangen, um die schwer verletzte Frau notärztlich zu versorgen.  Diese wies mehrere schwer Schussverletzungen auf die wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Halle geflogen.

Der Mann verschanzte sich in der oberen Etage des Einfamilienhauses. Psychologen des Sondereinsatzkommandos gelang es schließlich den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Der ebenfalls verletzte Mann wurde anschließend festgenommen und die Tatwaffe umgehend sichergestellt.

Wie Doreen Wendland, die Pressesprecherin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost mitteilte, hatte der Mann für diese Waffe keinen Waffenschein. Der Beschuldigte wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt überführt und vor dem zuständigen Haftrichter wurde Haftantrag wegen des Verdachts auf versuchten Mord gestellt.

Spezialkräfte sicherten im weiteren Verlauf Spuren am Tatort. Die vierjährige Tochter befindet sich noch Krankenhaus in Bitterfeld. Die Mutter wurde in Halle im Klinikum notoperiert und befindet sich nach wie vor auf der Intensivstation.

Was sich genau abgespielt hat und was den 41-jährigen Familienvater zu dieser Tat trieb, ist nach wie vor völlig unklar. Die Fachermittler der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost und die Staatsanwaltschaft Dessau versuchen jetzt den Tathergang zu rekonstruieren. Wie die Pressesprecherin der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost Doreen Wendland und der zuständige Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Frank Pieper mitteilen, könnte diese Untersuchung eine ganze Weile andauern.

Leserkommentare:


anonym:
"Eine Frechheit ist, das es Menschen gibt die sich durch solch eine Tat ins rechte Licht rücken wollen. Schämen sollte sich die Personen die das Opfer öffentlich verhöhnen und dem Täter Verständnis schenken. Laut Presse und Gerichtsurteil,ist ganz eindeutig klar wie es war. Überhaupt denke ich, sollte man sich mit Aussagen dieser Art zügeln..."

Anonymus, sandersdorf-brehna:
"Eine Frechheit, dass diese Deletanten von Polizisten sich als Retter in der Not profilieren. Sie haben weder das Kind eingesammelt und weg gebracht, noch sind sie in das Haus und haben ihn zur Aufgabe überredet. Alles geschah durch den Einsatz der Dorfbewohner. Hätte man gewartet, bis die Polizisten tätig werden, wären bestimmt beide gestorben."


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