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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Faszination Manga und Anime >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 02.09.2013 um 19:41:17

Faszination Manga und Anime

Der Verein Bitterfelder Manga Convention pflegt japanische Kultur, vor allem die Mangas. Nathalie Rauchbach, Maria Höhbold und Anika Else (v.l.) sind Cosplayer-Fans. Der Verein Bitterfelder Manga Convention pflegt japanische Kultur, vor allem die Mangas. Nathalie Rauchbach, Maria Höhbold und Anika Else (v.l.) sind Cosplayer-Fans.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Große Augen, kindliche Gesichtszüge und ausgefallene Frisuren sind charakteristisch beim Manga-Kult. Der japanische Manga-Kult ist vor allem bei Jugendlichen schwer angesagt.

Bitterfeld-Wolfen (ts).
Große Augen, kindliche Gesichtszüge und ausgefallene Frisuren – das typische Manga-Schema ist klar definiert. Klar definiert waren vor zwei Jahre auch die ehrgeizigen Ziele einer Gruppe Mangaverrückter, wie sie sich selber bezeichnen. Der Kopf der kleinen Japanfangemeinde ist die damals 19-jährige Nathalie Rauchbach. Regelmäßig verfolgen sie im Fernsehen und im Internet die Szenen um den japanischen Kult der Mangas, Cosplayer und Animes. Die Gruppe besucht Messen und Vorführungen. Nathalie liebt als Cosplayer den Kimono und ist damit als Geisha in der Szene unterwegs, interessiert sich auch für die traditionelle Kunst Japans, doch vor allem für die Animes.

Animes sind Zeichentrickfiguren

Das Animes sind "Zeichentrick" Serien aus Japan, meist animierte Mangas. Mangas wurden von sogenannten Mangakas erfunden und gezeichnet. Sie haben unterschiedliche Handlungen von Serie zu Serie und werden nicht wie üblich von links nach rechts, sondern von rechts nach links gelesen.

Sie werden meist in Schwarz und Weiß gezeichnet (Graustufen) und haben oft als Bonus Farbseiten. Die ältesten bekannten Vorläufer sind Zeichnungen und Karikaturen aus dem frühen 8. Jahrhundert. Im Übrigen heißt Manga ins Deutsche übersetzt: zwangloses und ungezügeltes Bild. Es soll die Geschichte von Menschen, Tieren usw. bildlich darstellen. Conventions dieser Art dienen dazu, dass Fans dieser Serien auch gern in Cosplays, in die Rollen ihrer Lieblingscharaktere schlüpfen können und sich dementsprechend in ihren meist selbstgemachten Kostümen präsentieren und auch gern fotografiert werden möchten.

Große Augen, kindliche Gesichtszüge und ausgefallene Frisuren

Dann die Idee zu einem eigenen Event, damit war vor zwei Jahren die BiMaCo - Bitterfelder Manga Convention, geboren. Nathalie und ihre Freunde bieten alles um den japanischen Comic herum, geben Einblicke in Phantasiewelten. Workshops, eine Zeichnerallee, Anime-Kino und Games-Room gehören genauso zum Konzept wie ein Showprogramm. Dabei darf eine Samurai-Stunt-Show natürlich nicht fehlen. Als ersten Austragungsort wählen die Mangafans das Bitterfelder Gymnasium. Ein Erfolg, doch dieser Erfolg hat einen Haken. Das Europagymnasium ist in diesem Bereich nicht Barrierefrei. Man holt die Stadt Bitterfeld-Wolfen mit der Oberbürgermeisterin Petra Wust (parteilos) und zieht in das Städtische Kulturhaus in Wolfen um. Dort stimmen die Rahmenbedingungen und die zweite Convention wird mit fast 400 Besuchern ein Erfolg.

Bitterfelder Manga Convention

"Wir wollten selber aktiv werden und da es im Osten nichts vergleichbares gibt, haben wir vor zwei Jahren eine eigene Convention veranstaltet" , freut sich Nathalie und ihre Mitstreiter über den Erfolg. Die stark stilisierten Zeichentrickfiguren mit den großen, ausdrucksvollen Augen und Mündern sind weiter auf dem Vormarsch. Es melden sich Interessierte und Fans des japanischen Comickults. So beschließen die Freunde vor knapp einem Jahr einen Verein gleichen Namens zu gründen. Der Verein organisiert alles was mit Mangas, Animes und der  fernöstlichen Kultur zu tun hat. Die 13 Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Altersgruppen von 13 bis 34 Jahre, das Durchschnittsalter von 22 Jahren entspricht dem Trend. Der Verein wollte nach eigenen Aussagen in der Region Bitterfeld-Wolfen zeigen, dass die Stadt mehr als die Goitzsche und die Industrie zu bieten hat, ein Kontrast zum Gewöhnlichen. Mitglied kann jeder werden, entweder über Facebookgruppe (BiMaCo 2013) oder über die Internetseite des Vereins (www.bimaco.de), und die Regeln beachtet. Wer unter 14 Jahre ist, benötigt eine Erlaubnis der Eltern. Voraussetzungen sind der Spaß und das Interesse an Japan und der Organisation von Events. Mitgliedsbeitrag gibt es nur indirekt, gezahlt wird ein freiwilliger Beitrag.

Japanpicknick für Kitas

Es gibt auch schon weitere Projekte und dazu benötigt der Verein Unterstützung durch neue Mitglieder oder Förderer. Geplant sind neben der jährlichen BiMaCo, ein unregelmäßiges Japanpicknick für bis zu zwei Kindertagesstätten und das erste Zeichnertreffen in Bitterfeld-Wolfen. Die dritte BiMaCo ging vor einigen Tagen erfolgreich zu Ende. Jetzt gehen alle wieder arbeiten, studieren oder in die Schule und nutzen die Wochenenden, um sich wieder zu treffen und bereiten die nächste Convention und weitere Projekte vor.

Bilder, Infos und Anmeldung unter: www.BiMaCo.de

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