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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Starke Defensive legte den Grundstein zum klaren Sieg für Union Sandersdorf >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 02.09.2013 um 19:44:52

Starke Defensive legte den Grundstein zum klaren Sieg für Union Sandersdorf

Die Unionbank staunte, was die Hennigs (Nr. 6) und Brodkorbs so nach vorn veranstalteten. Die Unionbank staunte, was die Hennigs (Nr. 6) und Brodkorbs so nach vorn veranstalteten.
Foto: Holger Bär
Union siegt zur richtigen Zeit und hat sieben Zähler auf dem Punktestand. Die zweite Halbzeit setzte Maßstäbe und brachte den zweiten Sieg in Folge.

Sandersdorf/Aue (hb/ts).
Die SG Union Sandersdorf komplettierte für den FC Erzgebirge Aue (FCE) den "schwarzen Sonntag". Am Weltfriedenstag herrschte bei den Veilchen aus dem Erzgebirge wenig familiärer Frieden. Dem 1:4 des Zweitbundesligisten beim 1. FC Köln folgte nur drei Stunden später die 0:4- Niederlage der zweiten Vertretung des FCE gegen den Oberligaaufsteiger aus Sachsen- Anhalt. Für Uniontrainer Mike Sadlo war es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte, auch wenn die Aue- Reserve ihre Spiele im zehn Kilometer entfernten Grünhain-Beierfeld austrägt.

Die 505 Meter über normal Null sollten Union beflügeln. Was am Ende klar aussah und noch deutlich höher hätte ausgehen können, nahm seitens der Sandersdorfer einen zunächst zähen Verlauf. "Solch blutleere zwanzig Anfangsminuten werden von stärkeren Mannschaften dieser Liga knallhart bestraft", war sich Michael Stelzl sicher. Deshalb hakte der Co- Trainer nach Sadlos Kabinenansprache zur Pause nochmals nach, motivierte die eigenen Kameraden beim Gang auf den Platz unübersehbar. Die zahlten es zurück.

Dabei lag Union seit zwei Minuten vor der Pause in Front. Vor den Augen des einst erfolgreichen und beliebten Unioner Jugendtrainers Hans-Jürgen Mikolaizek- der kam von seinem heutigen Wohnort Schneeberg die wenigen Kilometer rüber- sowie einigen nachgereisten Fans - legte Dan Lochmann blitzsauber von der linken Außenbahn zum Startschuss auf. Christoph Zorn ließ Aue- Keeper Marius Schulze nicht den Hauch einer Chance (0:1/43.). Der FCE kam drangvoll aus der Halbzeit. Union aber hatte mit einer starken Defensive um Steffen Fritzsch und Kapitän Torsten Lehmann nahezu alles im Griff. Den mentalen Schock über die gelb-rote Karte an Aues Robin Teubner (55.) bestrafte Tommy Parthier umgehend und schickte Union auf die Siegerstraße (0:2/57.).

Die Gastgeber lösten die defensive Viererkette auf, wollten den bedingungslosen Anschluss und wurden von einer nun entfesselt spielenden Sandersdorfer Mannschaft förmlich entzaubert. Sogar das fachkundige Auer Publikum fand reichlich lobende Worte über das Auftreten der Gäste aus Sachsen- Anhalt. Traf Michel Hennig zunächst fulminant den Querbalken (59.), so konterte man die Erzgebirgler nun auf eigenem Platz mehrfach aus. Während Nicky Ebert (80.), Rico Gängel (83.) oder Andre Stratmann (90.) sogenannte Hundertprozentige versiebten, machten es zuvor eben dieser Stratmann (0:3/69.) und zu guterletzt Timo Breitkopf (0:4/82.) deutlich abgeklärter und bescherten dem extra aus seiner langjährigen Wahlheimat Klingenthal angereisten Ur- Sandersdorfer Dominik Reichenbach das größte Geburtstagsgeschenk.

Mit sieben Zählern aus vier Partien lernen die Unioner wöchentlich dazu und müssen am Samstag im Landespokal zum alten Verbandsligarivalen BSV Ammendorf (15 Uhr), während auch Union II im Landkreisduell der Landesklasse beim HSV Gröbern durch Philip Burandt und Jörg Marose (2) beim 3:1 die Punkte entführten.

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