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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Ein Torfestival bedeutet die nächste Klatsche für Union Sandersdorf >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 09.12.2013 um 21:22:32

Ein Torfestival bedeutet die nächste Klatsche für Union Sandersdorf


Foto: Holger Bär
Tore: 0:10 - Punkte 0:6 sind die Ausbeute innerhalb von 8 Tagen - bei den Fussballer von Union Sandersdorf brennt derzeit der Weihnachtsbaum lichterloh!

Sanderdorf (hb/ts). Das passte so gar nicht in die Sandersdorfer Fußballphilosophie. Während Union II in der Landesklasse 5 aufgrund eines mit sechs Zentimetern Schnee bedeckten eigenen Platzes zum Jahresabschluss der Weg zurück in die eigene Spur gegen Tabellenschlusslicht VfB Zahna verbaut blieb (Absage), rechnete man bei Union I in der Oberliga bei Mitaufsteiger SV Schott Jena mit einem versöhnlichen Jahresabschluss in Sachen Punktspiele.

Alles andere war der Fall. Ein Kunstrasen bester heimischer Prägung und Größe sowie ein Spiel, welches mit elf gegen elf begann und seitens Union auch mal so endete- die Voraussetzungen schienen im Thüringer Paradies inmitten der Jenaer Kernberge nicht die Schlechtesten. Gastgeber Schott fristet mit relativ spartanischen Mitteln am Rande des Ernst-Abbe-Sportfeldes sein Dasein, immer im Schatten des großen FC Carl Zeiss Jena, dessen Haupttribüne von weitem winkte. Doch aus dem wenigen machen die Thüringer viel, holten sich im Vorjahr gegen die Großen wie Rot- Weiß Erfurt und eben Carl Zeiss Jena den Thüringenpokal und durften im DFB- Pokal gegen den Hamburger SV ran. Ihr nächstes Oberligaabenteuer lief zunächst schleppend an. Doch genau mit dem Unionbesuch schien SCHOTT auf Touren zu sein. Sandersdorf versuchte Fußball zu spielen, was gute zehn Minuten nicht allzu schlecht aussah. Jena spielte hingegen schnörkellos mit wenig Kontakten.

Hatte Union bereits frühes Glück (9.), so lag der Ball folglich zweimal in den Maschen (16., 18.). Vor den Augen der beiden Carl Zeiss- Trainer Lothar Kurbjuweit und Andreas Zimmermann sowie FSV Zwickaus Trainer Torsten Ziegner (Uniongegen in der Winterpause) kassierte die Sadlo- Truppe einen Doppelschlag und sollte sich nicht mehr davon erholen. Konnten Michel Hennig nach flacher Eingabe (37.) und Dan Lochmann bestens bedient (41.) noch etwas korrigieren, so machte Sandersdorf folglich so gut wie alles falsch, wobei den Thüringern parallel alles gelang. Presste Union, dann nicht komplett im Verbund.

Das öffnete dem Gastgeber Tür und Tor, welcher die Zweikämpfe eh nach Belieben gewann. Nach dem Motto "Erfolg muss man sich erarbeiten", versuchte Jena nach der Pause sofort die Fronten gänzlich zu klären und suchte das dritte Tor. Union fand nicht im Ansatz ein Mittel, kassierte mit einem Freistoß in den Torwinkel hinzukommend noch nicht alltägliche Gegentore. Am Ende rappelte es noch ganze vier Mal, denn Sandersdorf konnte die sich in einen Rausch spielenden Jenaer nicht bremsen. Beim Endstand von 0:6 aus Unionsicht brannte der Baum, und das quasi zweieinhalb Wochen vor dem Fest.

Das "Rückspiel" gegen SCHOTT gibt es für Union bereits am 20. Dezember. Da trifft man zum Merseburger MIDEWA- Cup neben Ammendorf und Merseburg 99 in der Vorrunde bereits erneut auf die Glaswerker. Ob es am Samstag (13 Uhr) für Union zum Landespokal- Viertelfinale gegen den 1. FC Magdeburg kommt, wird aufgrund der Platzverhältnisse erst kurz zuvor entschieden.

 

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