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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Redezeit für Ankommende und Angestammte >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 13.05.2015 um 13:51:53

Redezeit für Ankommende und Angestammte

Redezeit für Ankommende und Angestammte dient dazu, miteinander ins Gespräch zu kommen, Informationen zu sammeln, Fragen zu stellen, Antworten zu bekommen, gemeinsame Aktionen zu starten, wie beim sonntäglichen Laufen im Sportpark Süd.   Redezeit für Ankommende und Angestammte dient dazu, miteinander ins Gespräch zu kommen, Informationen zu sammeln, Fragen zu stellen, Antworten zu bekommen, gemeinsame Aktionen zu starten, wie beim sonntäglichen Laufen im Sportpark Süd.
Foto: Thomas Schmidt
Antworten geben Wohnungsgenossenschaften, Vereine, Kirchen und Beratungsstellen. Eingeladen sind Nachbarn, Zugewanderte und Interessierte.

Bitterfeld (ts).
Migration, Integration und Zuwanderung, diese Worte hört man in letzter Zeit verstärkt. Viele Menschen aus Drittstaaten kommen aus familiären Gründen im Wege des Familiennachzugs, andere wollen als Arbeitnehmer, Fachkräfte oder Selbständige hier arbeiten und vor allem Jugendliche wollen bei uns studieren oder eine Ausbildung absolvieren.  Doch nicht alle Menschen verstehen diese Thematik und viele von ihnen haben Fragen, manche haben Ängste und es gibt auch Menschen mit Vorurteilen.

Hier setzt die Redezeit für Ankommende und Angestammte an. Insbesondere die Gewährleistung des friedlichen und demokratischen Zusammenlebens von Menschen mit unterschiedlichen nationalen, religiösen und kulturellen Hintergründen spielt dabei eine besondere Rolle. Ab sofort gibt es wöchentlich an jedem Mittwoch, zwischen 16:00 und 18:00 Uhr, im Haus der Diakonie in Wolfen, Kirchplatz 4, Redezeit für Ankommende und Angestammte. Bei Brot und Salz miteinander ins Gespräch kommen, Informationen zu sammeln, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen, ist das Ansinnen der Redezeit.

Daran beteiligten sich Wohnungsgenossenschaften, Vereine, Kirchen und Beratungsstellen. Dieses Angebot richtet sich an Flüchtlinge, Migranten, Einwanderer (Ankommende) und Menschen von hier (Angestammte), um miteinander ins Gespräch zu kommen, Barrieren und Vorurteile abzubauen sowie sich gegenseitig kennen zu lernen. Im weitesten Sinne geht es um Demokratiepartnerschaft und Toleranz für ein gemeinsames Neben- und Miteinander.
Die erste "Redezeit" kann durchaus als ein Beleg für Ankommende und Angestammte gelten. Gemeinsam saßen Asyl Bewerber und Anwohner in einer gemeinsamen Runde.

Einer in diese Runde geht schon seit längerer Zeit auf Asylbewerber zu. Peter Junge, der Vorsitzende des Vereins Goitzsche Sport, hat einiger dieser Menschen aus Eritrea und Indien mitgebracht. Er versucht, diesen Menschen hier eine Perspektive zu vermitteln und Ansprechpartner zugleich zu sein. Immer wieder betont Junge: "diese Menschen brauchen eine Perspektive und vor allem brauchen Sie Aufgaben, die meisten von ihnen sind bereit, etwas für die Gesellschaft zu leisten", so der sportbegeisterte Bitterfelder. Belege dafür kann er vorweisen. Kürzlich halfen ein gutes Dutzend von ihnen beim Frühjahrsputz in Bitterfeld.

Einige von ihnen trainieren im Sportpark Süd und drehen dort jeden Sonntagvormittag ihre Runden, um einerseits fit zu sein und um andererseits beim 2. Goitzsche-Halbmarathon am 30. Mai zu starten. Parallel dazu lernen die Ankommenden die Deutsche Sprache, ein Muss für Integration. Eine weitere Integration vor Ort soll die ehrenamtliche Einbindung der Ankommenden in verschiedene Projekte sein. Ein Anfang ist gemacht und gibt Hoffnung und macht Mut auf mehr.

Für weitere Fragen steht die Fach- und Netzwerkstelle /co Jugendclub ´83 e.V. - Sandra Kortmann - Kirchstraße 15 - 06749 Bitterfeld-Wolfen - Tel: 0 34 93 / 9 29 18 48 - E-Mail: sk-jugendclub83@gmx.de, zur Verfügung.
 

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