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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit! >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 03.01.2016 um 10:44:49

Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!

Die Sternsinger, wie hier in Zörbig, sind wieder unterwegs und sammeln für Hilfsprojekte, in diese Jahr für Kinder auf den Bolivien und weitere weltweite Projekte. Die Sternsinger, wie hier in Zörbig, sind wieder unterwegs und sammeln für Hilfsprojekte, in diese Jahr für Kinder auf den Bolivien und weitere weltweite Projekte.
Foto: Thomas Schmidt und Matthias Egert/ kath. Kirche Zörbig Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ bringen die Mädchen und Jungen den Segen. Die 58. Aktion Dreikönigssingen - Segen bringen, Segen sein.

Region (red./ts)
. "Die Sternsinger kommen!" heißt es wieder rund um den Dreikönigstag am 6. Januar in der Region. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen. Sie bitten um eine Spende für Kinder in Not und verkünden die Botschaft von Weihnachten: "Gott will Frieden für alle Menschen.“

Zum 58. Mal bringen die Sternsinger „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“, so das Leitwort der Aktion zum Dreikönigssingen, bei der in allen 27 deutschen Bistümern wieder 500.000 Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür ziehen. Beispielland ist Bolivien.

Bei der zurückliegenden Aktion im vergangenen Jahr, sammelten die Sternsinger zum Jahresbeginn 2015 rund 45 Millionen Euro. Gruppen in 10.515 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten hatten sich beteiligt. Mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in weltweit über 100 Ländern können die Sternsinger jährlich unterstützen. Bundesweit eröffnet wurde die 58. Aktion des Dreikönigssingen am 29. Dezember, in Fulda. 2.500 kleine und große königliche Sternsinger sind zu diesem Treffen auf den Domplatz gekommen.

Dienstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel 108 Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen zum Empfang im Bundeskanzleramt in Berlin begrüßen. Am Mittwoch, den 6. Januar, zum Dreikönigsfest sind die Sternsinger im Schloss Bellevue beim Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast. Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Auch in der Region Anhalt-Bitterfeld wie in Zörbig, Bitterfeld-Wolfen, Sandersdorf-Brehna, Raguhn-Jeßnitz und im Bereich Muldestausee, gehen die Kinder in den Gewändern der Heiligen Drei Könige von Haus zu Haus und bringen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten dabei für notleidende Menschen.

Wenn die Sternsinger in den ersten Tagen des Jahres 2016 den Segen Gottes zu den Menschen bringen und Spenden für Kinder in Not sammeln, richten sie den Blick besonders auf Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden. Denn weltweit hat jedes vierte Kind nicht genug zu essen oder ist einseitig ernährt. Dieser Mangel hat gravierende Folgen: Die betroffenen Kinder können sich nicht gesund entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten.
 
Fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze
„Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ heißt das Leitwort der aktuellen Aktion. Bolivien ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Die Mehrheit der Bevölkerung ist indigen geprägt, wird aber trotzdem diskriminiert. Hier setzen die Projektpartner an. Die Kinder sollen lernen, andere zu respektieren und wertschätzend und fair miteinander im Beispielland umzugehen. Viele schämen sich für ihre Herkunft und fühlen sich sozial ausgegrenzt. Fast jeder zweite Bolivianer lebt unter der Armutsgrenze. Betroffen ist vor allem die Landbevölkerung. In der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen, Bildungs- und Arbeitsperspektiven, ziehen immer mehr Familien in die Städte. Dort werden die Neuankömmlinge oft ausgegrenzt und diskriminiert. Viele schämen sich für ihre Herkunft, ihre Kleidung und ihre Sprache - um dazuzugehören, passen sie sich an. Die eigene Kultur und Tradition gehen dabei oft verloren. Nicht selten zerbrechen darunter familiäre Strukturen: Viele Väter verlassen ihre Familien, andere flüchten in den Alkohol, misshandeln Frau und Kinder.
 
Selbstbewusst integriert
Das Sternsinger-Projekt Palliri kümmert sich um genau diese Familien und hilft ihnen, Schwierigkeiten zu überwinden. In einem Kindergarten, einem Jugendzentrum und einer Fußballschule in Bolivien werden etwa 400 Kinder und Jugendliche liebevoll betreut. In der Nähwerkstatt können sich Eltern ein Zubrot für die Familie verdienen. Die Projektpartner machen die Mädchen und Jungen stark für das Leben in der Großsstadt: Sie vermitteln ihnen Werte wie Selbstvertrauen, Teamgeist und Respekt für ihr Gegenüber.

Rund 948 Millionen Euro, rund 68.600 Projekte
Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 948 Millionen Euro wurden seither gesammelt, rund 68.600 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 57. Aktion zum Jahresbeginn 2015 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.515 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten mehr als 45,5 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.
 

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