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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Tragischer und tödlicher Tauchunfall in der Goitzsche >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 19.02.2016 um 14:50:33

Tragischer und tödlicher Tauchunfall in der Goitzsche

Das Tauchen im Goitzschesee ist mittlerweile genauso beliebt wie das Segeln und Baden, deswegen werden regelmäßig Rettungsübungen trainiert. Das Tauchen im Goitzschesee ist mittlerweile genauso beliebt wie das Segeln und Baden, deswegen werden regelmäßig Rettungsübungen trainiert.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
48-jähriger Mann stirbt nach einem Tauchgang in der Goitzsche. Der Taucher befand sich zum Zeitpunkt von Unregelmäßigkeiten in einer Tiefe von zehn Metern.

Bitterfeld (WS).
Die DRK-Wasserrettung Bitterfeld ist nach einem tödlichen Tauchunfall geschockt. Der Tauchausbilder der DRK befand sich nach derzeitigem Ermittlungsstand auf einem privaten Tauchgang und nicht wie bisher angenommen auf einer DRK-Wasserrettungsübung.

Zum tödlichen Vorfall kam es am gestrigen Donnerstag gegen 14.10 Uhr in Bitterfeld in der Goitzsche. Einige Mitglieder der DRK-Wasserrettung Bitterfeld führten vor Ort einen privaten Tauchgang durch. Die dazu eingesetzten Sicherungsposten bemerkten bei einem in ca. zehn Meter Tiefe befindlichen Taucher Unregelmäßigkeiten beim Tauchgang und brachten die Person unmittelbar an die Oberfläche und anschließend ans Goitzscheufer.

Der Tauchausbilder der DRK-Rettungswacht stammt aus dem Landkreis Wittenberg (48 Jahre) und wurde daraufhin sofort in das Bitterfelder Gesundheitszentrum eingeliefert, wo er wenig später an den Folgen des Tauchganges verstarb. Die Kreisbereitschaftsleiterin des DRK Kreisverbandes  Bitterfeld-Zerbst/Anhalt und Rettungsassistentin Leona Meier zeigt sich wie die gesamte DRK-Wasserrettungscrew geschockt. "Wir sind völlig am Boden zerstört und können uns das nicht erklären, er war unser Tauchausbilder und ein sehr erfahrener Rettungstaucher", so Leona Meier.

Ein Ermittlungsteam wurde mit der Klärung der Todesursache beauftragt. Der tödlich verletzte Mann wurde inzwischen zur Gerichtsmedizin nach Halle gebracht. Dort soll eine Obduktion zur Klärung der Todesursache durchgeführt werden. Die Ermittlungen werden vom Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld geführt und dauern an.

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