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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Inklusion: Rollstuhlfahrer-Fahrt durch Bitterfeld-Wolfen >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 05.05.2017 um 11:04:44

Inklusion: Rollstuhlfahrer-Fahrt durch Bitterfeld-Wolfen

Begleitet wird die Fahrt von betroffenen Rollstuhlfahrern und dem Beirat für Menschen mit Behinderung und Vertretern aus der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen und dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld.	Begleitet wird die Fahrt von betroffenen Rollstuhlfahrern und dem Beirat für Menschen mit Behinderung und Vertretern aus der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen und dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld.
Foto: Thomas Schmidt
Historische Rathaus in Bitterfeld als Startpunkt für den Barrierecheck. Begleitet wird die Fahrt von betroffenen Rollstuhlfahrern und dem Beirat für Menschen mit Behinderung.

Bitterfeld (WS).
Die Fahrt wurde initiiert durch das regionale Netzwerk Inklusion Anhalt Bitterfeld, welches die Förderung von Menschen mit Behinderung und ihre bessere Einbindung in die Gesellschaft erreichen möchte.
Die Aktion dient der Identifizierung von Barrieren, mit welchen Menschen mit eingeschränkter Mobilität im Stadtgebiet Bitterfeld-Wolfen konfrontiert werden und soll den Anstoß zur Beseitigung dieser Hindernisse geben.

Begleitet wird die Fahrt dabei von betroffenen Rollstuhlfahrern, die eine mögliche Behinderung der Barrierefreiheit durch Alltagshindernisse aufdecken sollen. Weiterhin wird die Fahrt begleitet durch den Landrat des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Uwe Schulze, dem Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen, Armin Schenk, Vertretern der Stadt Bitterfeld-Wolfen, des Beirates für Menschen mit Behinderung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und weiteren Institutionen und deren Vertreter.

Was für den Bürger völlig normal ist, Eis essen, Bücher kaufen oder den Ausweis verlängern, ist für Menschen mit Behinderung im Rollstuhl oft eine Tortur. Für den Vorsitzenden des Beirates für Menschen mit Behinderungen des Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Joachim Heinrich, gibt es viele „Baustellen“ für Menschen mit Handicap. „Es sind schon oftmals ganz simple Bereiche wie Straßen und Plätze, vor allem nicht abgesenkte Bordsteine oder in vielen Geschäften die simple Treppenstufe, die keinen barrierefreien Zugang ermöglichen“, so Heinrich. Das Fazit der „Fahrt“ war ernüchternd und brachte eine Erkenntnis hervor, es besteht in Bitterfeld-Wolfen noch jede Menge Notwendigkeit, barrierefreie Zugänge zu schaffen.

Das betrifft Geschäfte und Straßen sowie Plätze gleichermaßen, doch auch manche Behörde ist nicht ohne Probleme zu erreichen. Enttäuscht zeigt sich Heinrich von den Ärztehäusern und Praxen. „Bis auf das Ärztehaus am Bahnhof und Kornhausplatz, sind keine der medizinischen Versorger barrierefrei“, so Heinrich. Daher heißt es für die Zukunft, bei planerischen Maßnahmen die Barrierefreiheit intensiv zu berücksichtigen, damit auch Rollstuhlfahrer problemlos an jeden Punkt der Stadt gelangen können. „Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen der Menschen“, gibt der selbst an einen Rollstuhl angewiesene Joachim Heinrich zu bedenken.

Aus diesem Grund wird es am 5. Mai im Großen Ratssaal im Rathaus Wolfen, von 16:00 bis 17:30 Uhr eine Veranstaltung unter dem Motto: „Wir gestalten unsere Stadt – Inklusion und barrierefrei“ – dazu sind alle Interessierten aufgerufen teilzunehmen und auch Ideen für eine Umsetzung einzubringen.

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