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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Internationales Jugendcamp 2017 ein voller Erfolg >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 16.08.2017 um 11:28:14

Internationales Jugendcamp 2017 ein voller Erfolg

EDEKA André Schaaf unterstützt das Projekt mit einer Spende aus der Neueröffnung der Backstube im Markt in Wolfen-Nord. EDEKA André Schaaf unterstützt das Projekt mit einer Spende aus der Neueröffnung der Backstube im Markt in Wolfen-Nord.
Foto: Oliver Hoppe Galerie (1 Bild)
Gemeinsam STARK für Toleranz und Demokratie. EDEKA André Schaaf unterstützt das Jugendcamp mit einer Spende aus den Einnahmen der neuen Backstube.

Bitterfeld-Wolfen (WS).
Vor einigen Tagen war die Stadt Bitterfeld-Wolfen nach fünf Jahren Pause erneut Gastgeber des traditionellen internationalen Jugendcamps. Der Einladung folgten 56 Teilnehmer aus sieben Nationen: Deutschland, Frankreich, Russland, Polen, Italien, China sowie eine Gruppe geflüchteter Mädchen aus Afghanistan, die schon seit längerem in Wolfen-Nord zu Hause ist. Einem den die Unterstützung besonders am Herzen liegt, ist André Schaaf von EDEKA Wolfen-Nord. Vor wenigen Tagen eröffnete der EDEKA-Markt in Wolfen-Nord eine neue moderne Backstube. André Schaaf und Oberbürgermeister Armin Schenk haben eine Vision: „Wir unterstützen mit den Einnahmen das Internationale Jugendcamp“, gesagt getan und 400 Euro unterstützen die Jugendlichen aus sieben Ländern.

Die Jugendlichen waren während der Campwoche in der Pension „Am Nordpark“ in Wolfen-Nord untergebracht. Als wichtigster Projektpartner fungierte das MehrGenerationenHaus Bitterfeld-Wolfen, das Räumlichkeiten für die Workshops zur Verfügung stellte und die Jugendlichen komplett verpflegte. Die beiden Städtepartnerschaftsvereine aus Wolfen und Bitterfeld bereiteten mit freundlicher Unterstützung durch die Stadtverwaltung ein ganzes Jahr lang dieses Großprojekt vor.

Es wurden unterschiedliche Workshops angeboten, in denen sich die 14- bis 17-Jährigen ausprobieren konnten. Unter anderem mit dem Künstler Carlos Martinez. Der Pantomime ist als Gast des Camps erster Workshopakteur und die jungen Leute sind begeistert. De weiteren entstand unter Anleitung des bekannten Wolfener Künstlers Raik Dalgas eine mit Beton überzogene Skulptur, die fortan vor dem MehrGenerationenHaus ihren festen Platz hat. Umringt wird diese von „Nationenbäumen“, die ebenso wie die Skulptur an das diesjährige Jugendcamp erinnern. Ferner konnten sich die Jugendlichen bei der Erstellung eines Video-Tagebuchs, das die Eindrücke der gesamten Woche in Wort und Bild festhielt, aktiv einbringen.  Der Workshop „Poetry- und Song-Slam“ sorgte dafür, dass sich die Jugendlichen in ihren Beiträgen intensiv mit dem Campmotto „Toleranz und Demokratie“ auseinandersetzten. Diese Darbietungen, wirkungsvoll und lautstark von den Teilnehmern vorgetragen, fanden am Abschlussabend begeisterte Zuhörer.

Neben der reinen Projektarbeit stand auch das Kennenlernen von Land und Leuten auf dem Programm. Eine Stadtrundfahrt durch Bitterfeld-Wolfen mit imposantem Rathaus und Bitterfelder Bogen wurde ebenso begeistert angenommen wie ein sportlicher Nachmittag in Wolfen-Nord oder der Floßbau an der Goitzsche. Unbestrittener Höhepunkt war eine Tagestour nach Berlin mit Besichtigung des Reichstags.

Durch die gemeinsamen Erlebnisse inner- und außerhalb des Camps wurden schnell neue Kontakte unter den einzelnen Nationen geknüpft und vertieft. Der letzte Abend zeigte schlussendlich noch einmal sehr deutlich, dass es nicht immer einer gemeinsamen Sprache bedarf, um sich zu verstehen. So manche Abschiedstränen flossen und auch Oberbürgermeister Armin Schenk, der zugleich Schirmherr des Jugendcamps war, zeigte sich bewegt von den Erlebnissen. Das Campmotto wurde von den internationalen Jugendlichen wirklich gelebt.

Das Org.-Team um Tobias Köppe hat sich daher nochmal ausdrücklich bei allen Akteuren und Partnern bedankt, die diese Campwoche ermöglichten. Ein besonderes Dankeschön gebührt allen Förderern und Sponsoren wie EDEKA André Schaaf, die dafür sorgten, dass das Projekt in besonderer Qualität durchgeführt werden konnte. Tobias Köppe sagt: „Den Förderern, Sponsoren, Akteuren und Partnern ist es zu verdanken, dass sich die Stadt Bitterfeld-Wolfen als weltoffene und tolerante Stadt präsentieren konnte.

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