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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld im Einsatz >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 04.10.2017 um 16:44:52

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld im Einsatz

Einsatzgeschehen der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld in den vergangenen Tagen - unter anderem im Einsatz mit den Kameraden aus Greppin und Holzweißig. Einsatzgeschehen der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld in den vergangenen Tagen - unter anderem im Einsatz mit den Kameraden aus Greppin und Holzweißig.
Foto: Thomas Schmidt
Einsatzgeschehen der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld in den vergangenen Tagen - unter anderem im Einsatz mit den Kameraden aus Greppin und Holzweißig beim Einsatz zur Rettung von Bewohnern über die Drehleiter oder beim Fahrzeugbrand in der Antonienstraße.

Am Freitag den 29. September 2017 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld - Wolfen, Ortsfeuerwehr Bitterfeld um 06.41 Uhr in die Grünstraße alarmiert. In der Leitstelle des Landkreises Anhalt - Bitterfeld war die Meldung über einen  Kellerbrand im Wohnhaus Grünstraße 21 eingegangen, was sich bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte vor Ort auch bestätigte.

Im gesamten Treppenhaus des Einganges gab es eine sehr starke Rauchentwicklung, so dass die Bewohner des Einganges ihre Wohnungen nicht mehr verlassen konnten. Daher bestand die vorrangigste Aufgabe der Wehr zunächst einmal darin, die Bewohner aus ihren Wohnungen zu holen und ins Freie zu verbringen. Über die Balkone bzw. die Fenster der Wohnungen wurden 8 Personen und ein Hund mittels der Drehleiter aus ihrer Notlage befreit, weitere 4 Personen konnten ihre Wohnungen über tragbare Leitern der Feuerwehr verlassen.

Zeitgleich zu den Rettungsmaßnahmen ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Keller vor und nahm die Brandbekämpfung auf. Die Löscharbeiten der Feuerwehr führten rasch zu einem Erfolg, im Keller hatten neben und unter der Kellertreppe abgestellte alte Polstermöbel gebrannt, so dass es keine große Brandausbreitung gab und der Brand auf diesen Bereich begrenzt blieb. Die starke Rauchentwicklung führte jedoch dazu, dass sich der Rauch über den Kellergang auch in den Nachbaraufgang ausbreitete und dadurch auch das benachbarte Treppenhaus verraucht wurde.

Infolge der Hitzeeinwitrkung durch den Brand wurden Versorgungsleitungen im Kellerbereich zerstört, Keller und Treppenhaus wurden durch Ruß stark verunreinigt. Von den geretteten Personen wurden vier mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben und durch diesen der medizinischen Versorgung zugeführt. Vor Ort kamen zwei Rettungswagen zum Einsatz.

Die Sicherung der Einsatzstelle sowie die ersten Ermittlungen zum Brand wurden durch Funkstreifen der Polizei und in der Folge durch die Kriminalpolizei aufgenommen. Verantwortliche des Wohnungsunternehmens waren ebenfalls vor Ort und leiteten erste Maßnahmen zur Abmilderung der Folgen des Brandes ein.

Die Feuerwehr Bitterfeld war mit 3 Einsatzfahrzeugen und 14 Kräften vor Ort, zur Durchführung von Belüftungsmaßnahmen wurde die Feuerwehr Holzweißig hinzugezogen, die mit einem Fahrzeug und 6 Einsatzkräften ausgerückt ist. In dem betroffenen Eingang des Wohnhauses hat es bereits mehrfach gebrannt, zuletzt hatte am 02.01. dieses Jahres in einem Gemeinschaftskeller ebenfalls abgelagerter Sperrmüll gebrannt

Nach dem Kellerbrand am Morgen des 29. September hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bitterfeld - Wolfen, Ortsfeuerwehr Bitterfeld im Laufe des Tages weitere Einsätze zu bestreiten.

Um 12.42 Uhr  wurden die Kameraden gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Greppin zur Sparkasse in die Lindenstraße alarmiert, da über die automatische Brandmeldeanlage des Objektes ein Feueralarm ausgelöst wurde. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Während der Durchführung von Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage war es zu einer Alarmauslösung gekommen. Nach einer Kontrolle vor Ort konnte der Einsatz beendet werden und die Einsatzkräfte zu ihren Standorten zurückkehren.
 

Beide Ortswehren mussten am Freitag um 21.20 Uhr erneut wegen einer Alarmauslösung über eine automatische Brandmeldeanlage ausrücken. Dieses mal kam der Alarm aus dem Gesundheitszentrum in der Friedrich - Ludwig - Jahn - Straße. Hier hatte ein Melder im Untergeschoss des Klinikums den Alarm ausgelöst, einen Grund für die Alarmauslösung konnten die Einsatzkräfte bei der Kontrolle des Objektes nicht feststellen. Nachdem die Anlage an den Haustechniker des Objektes übergeben werden konnte, wurde der Einsatz abgebrochen und die Kameraden konnten in die Gerärtehäuser zurückkehren.


Am Samstag den 30.09.2017 wurde die Wehr dann um 21.51 Uhr in die Antonienstraße alarmiert. Mitarbeiter einer Firma im Chemiepark hatten dort einen Feuerschein bemerkt und die Alarmierung der Feuerwehr veranlasst. Bei Ankunft der Einsatzkräfte vor Ort bestätigte sich die Brandmeldung, der Feuerschein kam vom Gelände eines Betriebes für Autoverwertung.

Nachdem sich die Einsatzkräfte Zugang zum Betriebsgelände verschafft hatten, konnte der Brandherd schnell lokalisiert werden. Auf einer Abstellfläche des Betriebes brannten 5 der dort abgestellte Fahrzeugwracks. Mit dem mitgeführten Löschwasser konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Da die Löschwasserversorgung auf dem weitläufigen Betriebsgelände eingeschränkt ist, wurde die Ortsfeuerwehr Holzweißig zur Stabilisierung der Wasserversorgung nachalarmiert. Nach deren Ankunft wurde nochmals ein Löschangriff mit Löschschaum durchgeführt und die betroffenen Fahrzeugwracks eingeschäumt. Die Einsatzstelle wurde an den Firmeninhaber übergeben, Kräfte der Polizei waren vor Ort und nahmen den Sachverhalt auf.
 

Schon in der Nacht zu Sonntag den 01.Oktober 2017 wurden die Einsatzkräfte der Bitterfelder Wehr um 01.56 Uhr gemeinsam mit den Kameraden der Holzweißiger Wehr zum Bahnhof Bitterfeld alarmiert. Über die automatische Brandmeldeanlage war die Meldung über einen Brand eingegangen.

Bei Ankunft der Einsatzkräfte vor Ort war die Bahnhofshalle verraucht, den Brand in einem Müllbehälter hatten Mitarbeiter der Deutschen Bahn bereits gelöscht, so dass durch die Feuerwehr nur noch eine Nachkontrolle erfolgen musste. Nachdem die Bahnhofshalle belüftet war, konnte die Brandmeldeanlage wieder zugeschalten werden und die Einsatzkräfte zu ihren Standorten zurückkehren.

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