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Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Kreismuseum: HO & Co zur DDR-Zeit >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 13.03.2018 um 15:46:07

Kreismuseum: HO & Co zur DDR-Zeit

Die Sonderausstellung „HO & Co. – Von Konsum und Sozialismus“ beschäftigt sich mit Einkaufsmöglichkeiten in Bitterfeld und Umgebung zur DDR-Zeit. Die Sonderausstellung „HO & Co. – Von Konsum und Sozialismus“ beschäftigt sich mit Einkaufsmöglichkeiten in Bitterfeld und Umgebung zur DDR-Zeit.
Foto: Thomas Schmidt
Das Kreismuseum Bitterfeld verlängert aufgrund der großen Nachfrage die Ausstellung „HO & CO“. Einkaufsmöglichkeiten in Bitterfeld und Umgebung zur tiefen DDR-Zeit.

Bitterfeld (WS)
. Ende letzten Jahres eröffnete im Kreismuseum Bitterfeld die neue Sonderausstellung „HO & Co. – Von Konsum und Sozialismus“. Ursprünglich sollte die Sonderausstellung aus dem ostdeutschen Konsum im Februar wechseln.
Doch aufgrund der großen Nachfrage wird diese jetzt bis zum 20. Mai verlängert. Wie der Titel bereits verrät, beschäftigt sich die Präsentation mit den Einkaufsmöglichkeiten in Bitterfeld und Umgebung zur DDR-Zeit.

Im Sozialismus lief manches anders, so auch der Einkauf. Die Geschäfte waren staatlich, die Warenverteilung war zentral organisiert und es war nicht immer alles überall verfügbar. Das führte zu Phänomenen wie dem alltäglichen Schlange stehen oder gezielten Hamsterkäufen. Aber auch das Glück bei erfolgreicher „Beute“ war ein anderes, anhaltenderes, und die lange, ungewisse  Vorfreude auf Herzenswünsche machten das Schenken und Beschenktwerden besonders.
Irmgard Schulz lässt das schmunzeln, die Rentnerin erkennt hier viele Erinnerungen. „Heute kann man darüber lachen über das lange Anstehen und dann gab es eben nur Bückware oder so gut wie gar nichts“, lacht die ehemalige Dessauerin.
In der neuen Erinnerungsausstellung präsentiert das Kreismuseum Bitterfeld Fotografien aus dem eigenen Bestand, die den sozialistischen Einzelhandel in der Region abbilden.

Ob HO-Sportartikel, Orient oder Kaufhaus Magnet, die Farbaufnahmen lassen vergangene Zeiten wieder lebendig werden. Waren des täglichen Gebrauchs und kleine Raritäten von privaten Leihgebern sowie aus dem Museumsdepot runden die Bilderschau ab. Die Ausstellung wird bis jetzt länger als geplant gezeigt. Über 1.200 Besucher haben die Ausstellung schon gesehen und die Erinnerungen an vergangene Zeiten wachwerden lassen.  Wer bisher noch nicht die Gelegenheit hatte die Fotografien der hiesigen Geschäfte zur DDR-Zeit und die Waren täglichen Bedarfs in Augenschein zu nehmen, hat nun bis Pfingstsonntag die Gelegenheit. Die regulären Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag sowie Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 € pro Person, 1,50 € ermäßigt und 5,00 € für Familien.

 

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