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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 14.09.2018 um 14:18:47

Demokratiekonferenz unterstützt Zivilgesellschaft in Köthen

Am Donnerstag unterzeichneten Teilnehmer der Demokratiekonferenz das Wappen der Stadt Köthen. Am Donnerstag unterzeichneten Teilnehmer der Demokratiekonferenz das Wappen der Stadt Köthen.
Foto: Partnerschaft für Demokratie
Die Kreisstadt Köthen steht aktuell im Fokus der Öffentlichkeit.

Dessau/Köthen (red). Der Tod eines Bewohners der Stadt und der vorausgegangenen gewalttätigen Auseinandersetzung mit zwei Männern mit Migrationshintergrund lassen Emotionen hochschlagen. Von Besonnenheit über Trauer, Wut und populistischer bis rechtsextremer Stimmungsmache reicht dabei das Spektrum.
 
Der Vorfall fällt in eine Zeit, die durch die Entwicklungen in Chemnitz bereits hochgradig aufgeladen ist und er hat das Potential, all denen in die Hände zu spielen, die einen Sinn in Hass, Ausländerfeindlichkeit und nationalistischer Menschenverachtung sehen.

„Als Partnerschaften für Demokratie in der Region sind wir gefragt, alle Kräfte der Zivilgesellschaft zu unterstützen, die dieser Entwicklung entgegentreten. Die sich oft leise und mit großem, ehrenamtlichem Engagement für Weltoffenheit, Vielfalt, Toleranz sowie Gewaltfreiheit in Dialog und Taten einsetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Demokratiebündnisses der Stadt Dessau-Roßlau, der Stadt Bitterfeld-Wolfen und des Landkreises Anhalt-Bitterfeld.

Symbolisch wurde für diese Botschaft am Donnerstag ein Wappen der Stadt Köthen in vielfarbigen Namen von allen Teilnehmenden der Konferenz unterzeichnet. Ob Landrat, Oberbürgermeister, Beigeordneter, Referent, Vereinsmitglied, Schüler oder ganz einfach Bürger in der Region. Alle wollen hiermit zum Ausdruck bringen:
„Wir danken den vielen Bürgerinnen und Bürgern Köthens, die besonnen und beherzt auf die Ereignisse in ihrer Stadt reagiert haben. Kraft, Mut und Unterstützung wünschen wir allen, die auch angesichts von Trauer, Wut und Fassungslosigkeit weiter die Grundwerte eines demokratischen Staates achten und leben: Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz.“

Neben dieser symbolischen Geste stehen die drei Partnerschaften in engem Kontakt, um, wo nötig und sinnvoll, gemeinsame Aktionen in Absprache mit anderen Engagierten zu unterstützen. 

Zudem wurde seitens der Partnerschaft des Kreises Anhalt-Bitterfeld das Verfahren zur Beantragung von Fördermitteln beschleunigt. So können, wo nötig und förderfähig, Aktionen gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit durch das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Bundesprogramm „Demokratie leben!“ besser unterstützt werden.

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