Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Bitterfeld-Wolfen > Friedersdorfer taufen Drachenboot >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 17.11.2018 um 13:38:46

Friedersdorfer taufen Drachenboot

Carsten Hinze malt dem neuen Friedersdorfer Smalldrachenboot mit fünf Sitzbänken für zehn Paddler als letztes Relikt der Taufzeremonie die Augen auf. Carsten Hinze malt dem neuen Friedersdorfer Smalldrachenboot mit fünf Sitzbänken für zehn Paddler als letztes Relikt der Taufzeremonie die Augen auf.
Foto: Thomas Schmidt
Traditionelle Zeremonie mit all seinen Ritualen. Die Vereinsvorsitzende Gabi Max und Drachenbootwart Carsten Hinze sagen Danke.

Friedersdorf (ts).
In Friedersdorf ist die Freiwassersaison für den WSC für 2018 Geschichte, doch nicht ohne einen Abschluss als Dankeschön zu feiern und nicht ohne den neuen Drachen zu taufen. Vor Beginn der feierlichen Erweckung des Drachen, sprechen die Vereinsvorsitzende Gabi Max und Drachenbootwart Carsten Hinze den anwesenden Vereinsmitgliedern, Sponsoren und Gästen einen großen Dank für die Unterstützung in der laufenden Paddelsaison, vor allem auch für die Unterstützung zum Drachenbootfest aus.

Die meisten Boote werden getauft, ehe sie das erste Mal zu Wasser gelassen werden - das ist ein alter Brauch. In der Regel reichen eine kurze Rede und eine Flasche Sekt, um dem Boot einen Namen zu geben. Nicht so bei einer traditionellen Drachenboottaufe. Bei diesen Booten wird kein Sekt über den Rumpf geschüttet, wenn sie ihre Namen erhalten. Nach einer Jahrhunderte alten Tradition wird in dieser Bootsklasse der Drache sehend gemacht. Diese Zeremonie wollten die Paddler des WSC Friedersdorf zum Dankeschönfest auf alle Fälle zelebrieren. Laut der Legende ist der Brauch des Drachenbootfestes nach der Versuch, den chinesischen Nationaldichter Qu Yuan im Jahre 277 vor Christus vor dem Ertrinken zu retten.

Das erklärte auch Christian Schulz, am Muldestauseeufer unterhalb der Muldebrücke, der durch die Zeremonie führt. Der buddhistische Mönch, gemimt von Ines Wolff, berührt zunächst das Drachenboot, um den Drachen zu beruhigen", so Schulz. Anschließend wird er mit verbrannten chinesischen Geldnoten bestreut, um ihn gegen die Verlockungen des schnöden Mammons immun zu machen. Amüsant ist der nächste Schritt: Mit einem Bündel Möhren wird der Drache für alle Zeit zum Vegetarier. "Damit er nicht die Mannschaft und die Zuschauer verspeist, sobald er es sehen kann", erklärt Ines Wolff. Weil auch die Mannschaften Speis und Trank bekommen, symbolisiert dieses erste gemeinsame Mahl die Einigkeit zwischen Team und Drache.

Um dann auch noch die Fluss- und Muldestauseegeister zu besänftigen, wird ordentlich Reis verstreut und natürlich darf da das Original Muldestauseewasser zur Taufe nicht fehlen. Anschließend werden dem Drachen durch Carsten Hinze die Augen aufgemalt. Dann kann er zu Wasser gelassen werden - jedoch nicht ohne ordentlich zu feiern. Das sogenannte Smallboot mit fünf Sitzbänken für 10 Paddler hat jetzt den Namen „Alpha“, benannt nach dem Sponsor bekommen.

 

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Damals & heute: Der Bitterfelder Marktplatz Damals & heute: Der Bitterfelder Marktplatz Der Marktplatz ist das ursprüngliche Stadtzentrum der  Stadt Bitterfeld mit Rathaus,  Stadtkirche und Geschäften. ...
Anzeige
Unser Land
Bitterfelder Manga Convention am 16. November in Wolfen Bitterfelder Manga Convention am 16. November in Wolfen Welt der Fantasie lockt Fans aus dem ganzen Land nach Wolfen . Die Fans von Animes, Manga und Co pilgern zur BiMaCo nach Wolfen. ...
Anzeige
Vor 90 Jahren war es das Medienereignis im In- und Ausland: Der Erstflug der Junkers G 38 in Dessau Vor 90 Jahren war es das Medienereignis im In-  und Ausland: Der Erstflug der Junkers G 38 in Dessau Von Dipl.-Ing. Helmut Erfurth, Gründungsvorsitzender des Fördervereins Technikmuseum „Hugo Junkers“. ...
Anzeige
Sag Ja!